CYTOLOGIA
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Über die Biolumineszenz der Luciola lateralis im zytologischen Bild sowie im Potentialbild ihres Leuchtorgans
Bun-ichi Hasama
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1942 年 12 巻 4 号 p. 366-377

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抄録

1. Die Larve der Luciola lateralis ist an ihrem vorletzten Abdominalsegment mit einem paarigen Leuchtorgan versehen, welches aus einer spurenweisen Uratzellschicht, die als Refraktor dient, und einer hauptsächlichen Leuchtzellschicht, welche keine Tracheenendzellen besitzt, besteht. Die Leuchtzellen enthalten Granula, welche sowohl nach wiederholtem Aufblinken als auch nach längerem Verlöschen in Größe, Zahl und Anordnung keine Veränderung zeigen.
2. Das Leuchtorgan der Larve zeigt keine rhythmischen monophasischen Potentialschwankungen als bioelektrische Außerung des Aufblinkens. Die einzelnen Potentiaischwankungen, die je von verschiedener Dauer sind, erfolgen je kontinuierlich und sind von Ruhepausen gleichfalls von verschiedener Dauer unterbrochen.
3. Das Männchen der Imago der Luciola lateralis besitzt am vorletzten und am letzten Abdominalsegment an deren ventralen Fläche je ein Leuchtorgan, während das Weibchen an der ventralen Fläche des drittletzten Abdominalsegments nur ein Leuchtorgan hat. Das Leuchtorgan besteht aus einer ventralen Leuchtzellschicht, welche stellenweise sternförmige Tracheenendzellen mit Reduktionsfähigkeit enthält, und einer dorsalen Uratzellschicht. Die Leuchtzellen enthalten Granula, welche zu jeder beliebigen Zeit, gleichviel ob nach wiederholtem Aufblinken während längerer Zeit oder nach längerem Verlöschen, in Zahl, Größe und Anordnung immer konstant bleiben. Jede einzelne Trachee dringt in eine Tracheenendzelle mit 3-4 in verschiedenen Richtungen ausstrahlenden Fortsätzen hinein, um dort ihre Spiralen zu verlieren und sick in 3-4 Tracheenkapillaren zu teilen, welche in die Fortsätze hineindringen. Nach Einatmung von Osumiumsäuregas erfolgt eine Schwärzung dieser Zellen, die auf einer Ablagerung der Körnchen des metallischen Osmiums beruht, auf welches die Osmiumsäure in diesen Zellen reduziert wird.
4. Am Leuchtorgan der Imago der Luciola lateralis erfolgen als bioelektrische Begleiterscheinung des periodischen Aufleuchtens rhythmische monophasische Potentialschwankungen, welche Häufungen und zwar nicht selten Bigeminie bzw. Trigeminie aufweisen; hinter je mehreren dicht aufeinanderfolgenden Potentialschwankungen tritt eine kurze Ruhepause ein.
5. Die vergleichende histologische und elektrophysiologische Beobachtung legt die Annahme nahe, daß die Tracheenendzellen bei der Sauerstoffzufuhr regulatorisch funktionieren. Durch die Reduktionsfähigkeit der Tracheenendzellen wird der in die Tracheen eingeatmete Sauerstoff ihnen rhythmisch durch diese Zellen entzogen, um eine rhythmische Unterbrechung der Sauerstoffzufuhr in die Leuchtzellen zu bedingen. Dies wird zur Ursache einer periodischen Einstellung der Verbrennung der Leuchtsubstanz, wodurch wiederum ein rhythmisches Verlöschen eintritt. Diese Annahme wird durch die Tatsache gestützt, daß am Leuchtorgan der Larve von Luciola lateralis, in weichem noch keine Tracheenendzellen entwickelt sind, sich keine rhythmischen Aufblinken erkennen lassen.

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© The Japan Mendel Society
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