CYTOLOGIA
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Zytologische Untersuchung des Leuchtorgans von Luciola cruciata
Bun-ichi Hasama
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1942 年 12 巻 4 号 p. 389-396

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抄録

1. Ebenso wie bei anderen Leuchtkäfern besteht das Leuchtorgan der Luciola cruciata aus einer Leuchtzellschicht und einer Uratzellschicht. In der Leuchtzellschicht sind Eisenhämatoxylin nach HEIDENHAIN besonders gern aufnehmende feine Granula prall gedrängt enthalten, während in den Uratzellen Konkretionen von harnsaurem Ammoniak vorgefunden werden. Nach Einatmung von Osmiumsäuregas lassen sich überall in der Leuchtzellschicht sternförmige, mit 3-4 Fortsätzen versehene Tracheenendzellen erkennen, welche regellose Anordnung aufweisen. Diese Fortsätze verlaufen zwischen den Leuchtzellen, ohne Anastomosen zu bilden oder in die Leuchtzellen einzudringen.
2. Eine Teilung der Tracheenstämmchen in 3-4 Tracheenkapillaren erfolgt in den Tracheenendzellen, nachdem sie ihre Spiralen verloren haben. Die Kapillaren dringen in die 3-4 Tracheenendzellenfortsätze, welche zugespitzt sind oder plötzlich abreissen, hinein und können in ihnen noch eine Strecke lang verfolgt werden. Die Osmiumreduktion erfolgt nur in den Tracheenendzellen mit ihren Fortsätzen, während sie in den Leuchtzellen mit Ausnahme der den Tracheenendzellen anliegenden Teile der Leuchtzellen nicht stattfindet.
3. Bei Luciola cruciata spielen die mit Reduktionsfähigkeit begabten Tracheenendzellen die Rolle eines Regulators der rhythmischen Sauerstoffzufuhr in die Leuchtzellen und also der Verbrennung der Leuchtsubstanz, was ein rhythmisches Verlöschen des Leuchtorgans bedingt.

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© The Japan Mendel Society
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