38 巻 (1932) 5 号 p. 529-538
Schädliche Wirkungen der 3-Acet-amino-4-oxy-phenylarsinsäure auf das Labyrinth sind heute noch. nicht nachgewiesen. Rudolf Krause war vielleicht der Einzigste, der patho-histologische Untersuchungen am Labyrinth der sog. künstlichen Tanzmaus (mit Arsacetin vergifteter Maus) gemacht hat. Er fand jedoch dabei keing Veränderungen im Labyrinth. Dagegen fand der Veriasser bei den eigenen mit 3-Acet-amino-4-oxy-phenylarsinsäure vergifteten künstlichen Tanzmäusen beträchtliche Veränderungen am Labyrinth.
Die wichtigsten davon sind folgende:
1. Hochgradige atrophische Degeneration an den Maculae utriculi et sacculi, an der Macula utriculi stets stärker. Auch alle Cristae der Bogengänge sind leichtgrauig degeneriert.
2. Das. Neuroepithel an der Basalwindung der Schnecke zeigt leichte Degeneration,
3. Die Vestibularnervenfasern zeigen deutliche Marchi-Degeneration. Auch die Vestibularganglienzellen sind degeneriert.
4. Die Cochlearisfasern zeigen leichte Degeneration, während das Ganglion spirale meist normal bleibt.