Per Verfasser stellte sich die Aufaabe, die Grössenkonstanzgrade bel ein-,zwei-, und dreidimensionalen Gebilden, dabei auch in hohlen und vollen Gestalten, unter der empfindungsreduzierten Bedingung quantitative zu bestimmen. Er wählte hierfür das Stäbchen, das Konturquadrat, das Flächenquadrat, den Konturwürfel und das Kästchen. Er verwendete die Konstanzmethode. Der Normalreiz, der die Seitenlange von 6 cm. hatte, war 2445 mm. von der Vp. entfernt. Die Vergleichsreize hatten die Seitenlängen 90 bis 102 mm. miteinem Reilienintervall von 2 mm. und ihre Entfernung betrug 3830 mm. Die Vp): sollte die phänomenalen Grössen der Reize, die simultan nebeneinander gerade in der Augenebene erschienen, vergleichen. Die Rangordnung der Reizarten von dem höchten Konstanzgrade zum geringsten auf Grund der Äquivalenzwerte war:das Kästchem, das Flächenquadrat, das Stäbchen, der Konturwürfel und das Konturquadrat. Es war noch darauf angedeutet, dass die ganzheitliche als die zergliedernde Einstellung den günstigeren Einfluss auf die Konstanz hatte. Beim anderen Versuche im Erfahrungsraum wurde die andere Methodik verwandt. Als Reize dienten nut das Konturquadrat und das Flächenquadrat. Mit dem Normaireize, dessen Grösse (die Seitenlängen. von 102 mm.) und Entfernung (5m.) konstant blieben, war der in der Grösse (die Seitenlangen von 102 mm.) konstante, abet in der Entfernung variierbare Vergleichsreiz zu vergleichen. Die Grenzen der Entfernung, worin der Normalreiz an Grösse dem Vergleichsreize phänomenal gleich aussah, wurden nach der Grenzmethofde untersucht. Die Ergebnisse bewiesen, dass die Konstanz bel dem Flächen-ars dem Konturquadrat in höherem Grade bestand.