Okayama Igakkai Zasshi (Journal of Okayama Medical Association)
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Über einen Fall des am Mundboden aufgetretenen Drüsenepithelkrebses
Saburo Kitayama
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1936 Volume 48 Issue 4 Pages 959-963

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Abstract
Neuerdings geschah es mir, dasz ich einen Fall dessen bebandelte, was vom klinischen Standpunkt aus einen Entartungskrebs aus cinem ranulaähnlichen Tumor, vom histologischen Standpunkt aus einen in der Glandula sublingualis entwickelten Drüsenepithelkrebs bedeutete.
1) Von Mundhöhlenkrebsen gehöoren die meisten zum Plattenepithelkrebs und es ist auch der Fall bei am Mundbodeu auftretenden Krebsen. man fiudet so ganz selten einen primären Sublingualdrüsenkrebs.
2) Das gilt im allgemeinen, dasz die Ranula keine malignöse Veräuderung zeigt. In Literaturen findet man nun keinen Bericht über die echte Beobachtung derartiger Vorgangs.
3) Unsere Kranke war eine 53 jährige Frau, die etwa seit 15 Jahren einen ranulaähnlichen Tumor im linken Teil des Mundbodens bekommen und bei ihr hatte sich seine Beschaffenheit seit 2 oder 3 Jabren schnell verändert.
4) Es gelang und, den Tumor gänzlich zu exstirpieren. Die Masse des Tumors war so grosz wie ein Hühnerei und innerbalb desselben war eine Höhle gebildet.
5) In histologischer Hinsicht liesz sich keine Krebsentartung der Ranula nachweisen, so fiel nur das Bild einer Carcinoma simplex in die Augen, in die die Glandula sublingualis übergegangen.
6) Wenn man vermutet, dasz der Drüsenepithelkrebs sich dicht an dem ranulaähnlichen Tumor entwickelt und dann die Struktur dieses Tumors zerrissen hatte, so Kann man diesen Vorgang vernünftig erklären, so kann hier von keiner eigeutlichen Veränderung die Rede sein, sondern nur von einer sekundären.
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