Japanese Journal of Health and Human Ecology
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Ueber die Veränderbarkeit verschiedener Körpermasse und die wachsturnshygienischen Untersuchungen diesbezügliciler Umwelteinflüsse
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1936 Volume 5 Issue 1-2 Pages 75-159,en1

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Es ist von fundamentaler Wichtigkeit für die B eurteilung des Charakters und der Bedeutung verschielener Körpermasse genauere Kenntnisse über ihre Grösse der Veränderbarkeit durch äussere Einwirkungen-ob sie veränderlich oder vielmehr beständig gegen die Milieueinflüsse, was sind die Art und Grenze solcher Einflüsse haben, weil die E erechtigung der Anwendung der Anthropometrie zu anthropologischem, konstitutionellem oder hygienischem Zweck hängt in erster Linie von dieser Sache ab.
Dennoch sind fast alle körperliche Merkmale, die wir alltags und uns as Gegenstände der Beobachtung dienen lassen, nichts anders als die Endergebnisse der ständigen Kämpfe ihrer Erbfaktoren gegen die Urnwelteinflüsse: die Erscheinungsbilder oder Phänotypen. Leider haben wir noch keine exakte Methode, welche uns genau die Kunde von der erblichen Anlage des Körpermasses eines Individuums oder einer Gruppe geben kann.
Ich erörtete daher zunachst die Reaktionsweise verschiedener Körpermasse auf Milieueinflüsse. Und zwar alle* wichtige Um eltfaktoren wurden dabei ontogenetischer Reihe nach im Staium der Embrionalzeit Untersuchungen an Neugeborenen, direkt nach der Geburt, der Säugli-ngszeit, Kleinkinderzeit, Schulzeit und der produktiven Alter geordnet, und ihre Einlflüsse sowie die des Zeit-, kers und del. Immigration auf verschiedene Körpermasse wuden auf neueren Materialien diskutiert. Nach diesen Untersuchungen zeigte es sich class die Beeinflussbarkeit der Körpermasse nicht unerheblich gross, sodass die erblicEe, rassische Differenz eventuell dadurch bedeckt werden konnte.
Sogar die Körperlänge und die Kopfmasse, deren duichaus beständige Eigenschaft bisher von manchen Seiten behauptet wurde, zeigten oft auch ziemlich grosse Veränderbarkeit durch äuss2re Bedingureien.
Dennoch erlaubten die ErwägrAmgen nach dem obenenwähnten Programme in unserem jetzigen Stande hier verfügbares Materials zu kaum sicheres Ergebnis zu führen urn die verschiedenen Körpermasse in Bezug cub ihre Veränderlichkeit zu vergleichen, wir fühlten uns gezwungen den anderen Weg zu nehmen. Somit wählte ich die folgenden fünf Wegen dafür aus, welche alle als das Kriterium für die Gesamteinflüsse des Milieus auf die Körpermasse mehr oder weniger von Bedeutung sein können:
1. Vergleich der Abschliessungszeit des Wachstums einzelnes Körpermasses.
2. Vergleich des Wachstumskoeffizientes einzalnes Körpermasses.
3. Vergleich des Variationskoeffizientes einzelnes Körpermasses.
4. Vergleich der Kinder -Elternkorrelation (hereditary correlation ‘Pearson’) einzelnes Körpermasses.
5. Vergleich der Abweichungeri einzelnes Körpermass2s an eineiigen Zwillingspaaren. (Besonders nach den Untersuchungen von O. v. Verschuer.)
In solcher Weise habe ich die Veränderlichkeit der Körpermasse von verschiedenen Seiten her betrachtet. Trotzdem ist das ganze Problem so gross und kompliziert, und auch die gecigneten Daten hierfür sind heutzutage noch so mangelhaft, dass die vollständige Erklärung desselben in Zukunft noch mehrere Zeit und Mühe kosten wird.

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