哲学
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歴史意識の東西
阿部 謹也
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2005 年 2005 巻 56 号 p. 4-21,1

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抄録

Der Beitrag hat das Ziel, das Problem des Geschichtsbewuβtseins im Vergleich zwischen Europa und Japan herauszuarbeiten. Nach E. H. Car entstand die Geschichts-wissenschaft in Europa durch das Erwecken des menschlichen Bewuβtseins, wodurch ein Bruch mit dem Natürlichen auftrat. Eine solche Betrachtungsweise vertraten Jacob Burckhardt und G. W. Hegel. Diese Geschichtsauffassung läβt sich bis auf das Mittelal-ter zurückverfolgen und beinhaltet die These, dass die Entfaltung der menschlichen Ver-nunft die Grundlage der Geschichtlichkeit bilde. Heute neigt man dazu, das Wesentliche der Geschichte darinzu sehen, durch Erforschung der historischen Tatsachen die geschichtlichen Mythen zu durchbrechen. Ein geschichtlicher Mythos ist eine unbegrün-dete Erklärung der historischen Ereignisse und Verläufe. Zum Beispiel ist die Behaup-tung, "Wenn die Nase Kleopatras nicht so schön gewesen wäre, wäre die Geschichte an-ders verlaufen", ein solcher Mythos. So betrachtet das europäische Konzept der Geschichte die Entfaltung der menschlichen Vernunft als wesentliche Grundlage der His-torizität. Im Vergleich dazu entstand die Historizitsät in Japan aus der tiefgehenden Auseinandersetzung mit der Natur. Dieses Geschichtsbewustsein kommt in japanischen "seken" zum Ausdruck, das das gesellschaftliche Handeln in der japanischen Gesellschaft paradigmatisch bestimmt. Durch die enge Beziehung zur Natur untersceidet sich das Geschichtsbewuβtsein in Japan grundlegend von der europäischen Kultur. Durch die Analyse dieses japanischen Geschichtsbewuβtseins werden Bedeutung und Problematik der Magie im Kontext des Gabe-Gegengabeverhältnisses ausgearbeitet.

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