The Tohoku Journal of Experimental Medicine
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Beiträge zur Histologie der Nebennierenrinde und der akzessorischen Nebenniere mit besonderer Rücksicht auf das sog. “androgene Gewebe”
Katsunobu Satoh
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1959 Volume 69 Issue 2-3 Pages 211-223

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Abstract

1. Es wurden in der Rinde der Nebenniere bei menschlichen Feten and Mäusen die Untersuchungen von Fettsubstanz, Oxydasereaktion sowie Kon'scher Silberreaktion vorgenommen, wobei von allem die Befunde der Fetalzone bei Menschen and die der X-Zone bei Mäusen miteinander, sowie mit denen der anderen Rindenzonen in Vergleich gesetzt wurden.
2. In Bezug auf die Befunde der Fettsubstanz, Kon'scher Silber-reaktion und der Oxydasereaktion bestehen zwischen der X-Z und den anderen Rindenzonen der Mäusenebenniere gewisse Unterschiede. Die Fetalzone der menschlichen NN lässt sich ebenfalls hinsichtlich der obigen histochemischen Befunde mehr oder weniger deutliche Verschiedenheiten gegenüber den anderen Rindenzonen erkennen.
3. Durch unsere histochemischen Untersuchungen ist festgestellt, dass zwischen der Fetalzone der Menschen and der X-Z der Maus, zwar einer-seits gewisse Ähnlichkeiten, andererseits aber viele Verschiedenheiten existieren. Demnach zeigt sich, dass vom histochemischen Standpunkt aus die hypothetische Annahme, beide Gewebe zusammen als einheitliches “androgenes Gewebe” zu betrachten und vom übrigen Rindengewebe sonderzustellen, nicht ausreichend im positiven Sinne bewiesen ist.
4. An der NN und der akz. NN von Kaninchen wurden histologische Untersuchungen Bowie Beobachtungen über das Verhalten gegenüber der Vitalfärbung und der Schädigung mit Diphtherietoxin ausgeführt.
5. Die strukturellen und histochemischen Beschaffenheiten der akz. NN bei Kaninchen im normalen und pathologischen Zustand ähneln selbstverständlich denen des Hauptorgans, weisen jedoch untercinander ziemlich grosse Schwankungen auf, welche keineswegs durch die Körper-region bedingt sind, wo die Knötchen sich befinden. Daraus erhellt, dass sich die Annahme, nach welcher die in der Keimdrüsengegend vorhandene akz. NN allein als von androgener Natur von der in direkter Nähe des Hauptorgans befindlichen sonderzustellen sei, in keiner Weise mit den Ergebnissen meiner Untersuchungen stützen lässt.

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