R. Odebrechts phanomenologische Asthetik lasst sich als "Asthetik der transzendentalen Subjektivitat" bezeichnen. Denn sie fuhrt das echte Kunsterlebnis auf die aktive Funktion der transzendentalen Subjektivitat zuruck und betrachtet ihre Gegenstande (oder asthetische Gegenstande) als von der Subjektivitat konstituiert. Sicher, ubernimmt sie die phanomenologischen Grundbegriffe aus E. Husserls transzendentaler Phanomenologie, wie sie in "Ideen I" vertreten wird, andererseits kann man aber in ihr auch starke Beeinflussung durch H. Cohens Gedanken finden. In diesem Sinne ist Odebrechts Asthetik leicht als eine Art Solipsismus zu interpretieren. Es ist aber trotzdem nicht ausreichend, sie nur solipsistisch auszulegen. Diese Abhandlung versucht dagegen in Odebrechts Asthetik die Momente, die das Objekt an sich annehmen, zu betonen ; sie mochte "die Oszillation zwischen doppelteden Gegenstanden", "die Erkennung der asthetischen Bedeutung vom Kunstmaterial" und die Eigentumlichkeit der "transzendentalen Subjektivitat", die seiner Asthetik eigen ist, hervorheben. Damit zielt sie letztlich darauf, seine Asthetik aus solcher solipsistischen Auslegung zu befreien, und sie in ein neues Licht zu rucken.
抄録全体を表示