1. Die Reinigungsmethode der Ascorbinsäureoxydase wurde ausführlich beschrieben.
2. Das optimale PH der Ascorbinsäureoxydase liegt zwischen 6.0-6.5.
3. Die optimale Temperatur der Wirkung ist 37°-40°
4. Bei Gegenwart einer genügenden Menge Substrats ist die Oxydationsgeschwindigkeit der Fermentkonzentration proportional und bei der konstanten Fermentkonzentration ist die Oxydationsgeschwindigkeit unabhängig von der Substratkonzentration. Beide sind mit Michaelis-Menten-Theorie vereinbar, und entbehren die Annahme einer Zwischensubstanz.
5. Bei der Oxydation kann der Sauerstoff durch Methylenblau nicht ersetzt werden.
6. Bei der Oxydation kann die Entstehung von H
2O
2 nachgewiesen werden.
7. Bei der Oxydation wird die Ascorbinsäure zu Dehydroascorbinsäure quantitativ oxydiert.
8. Die Oxydation durch Oxydase ist nicht als eine Reaktion erster Ordnung anzusehen.
9. Bei der Oxydation wird für 2 Mole Ascorbinsäure 1 Mol Sauerstoff verbraucht. Die Oxydationsgleichung kann möglicherweise durch folgende Formel ausgedrückt werden.
AH
2+O
2=A+H
2O
2 H
2O
2+AH
2=A+2H
2O
Die Bilanzgleichung ist dann die folgende:
2AH
2+O
2=2A+2H
2O.
In Übereinstimmung damit erwies sich die Reaktionskinetik als einigermassen bimolekular.
10. Die Fermentwirkung ist ziemlich spezifisch für Ascorbinsäure. Cystein und Glutathion werden von dem Ferment wenig oxydiert. Glucoredukton kann fast ebenso gut wie Ascorbinsäure oxydiert werden.
11. Die Fermentwirkung wird durch CO gehemmt.
12. Die Fermentwirkung wird durch Cyanid, Sulfid und einige andere Komplexbildner mit Schwermetallen gehemmt.
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