Folia Endocrinologica Japonica
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Volume 11, Issue 12
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  • K. Uchino
    1936Volume 11Issue 12 Pages 1309-1318,75
    Published: March 20, 1936
    Released on J-STAGE: September 24, 2012
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    Der Verfasser versuchte, nach der G. K a h I a u schen Methode die Anzahl der gelben Zellen des Meerschweinchendarmes festzustellen und kam dabei zu folgenden Resultaten.
    1) Die gelben Zellen kommen beim Meerschweinchen ina Darmtraktus an den versehiedenen Stellen in sehr wechselnden Mengen vor. Sie finden sich stets in der welt grössten Menge im Duodenum. Nach abwärts zu nehriien sie dann sehr schnell ab. Ich zälte auf 100 Drüsen im Duodenum 91 (Durchschnittswert), im Jejunum 37 und im Ileum 13 gelbe Zellen.
    2) Bei beiderseitiger Nebennierenexstirpation finden sich im Darmtraktus mehr gelbe Zellen als beim Kontrolltiere, nämlich im Duodenum 128, im Jejunum 43 und im Ileum 22.
    3) Fütterung mit Nabennierenrindenpulver des Rindes beeinflusst die Zahl der gelben Zellen des Meerschweinchen-Darmtraktus nieht.
    4) Die Injektion des Kochsalzlösungsextrakts der Nebennierenrinde des Rindes hat auch keinen Einfl uss auf die Zahl der gelben Zellen des Meerschweinchen-Darm traktus.
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  • M. Sakamoto
    1936Volume 11Issue 12 Pages 1319-1340,76
    Published: March 20, 1936
    Released on J-STAGE: September 24, 2012
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    Die Wirkung des Pituitrins besteht darin, class es beim Durchgange durch isolierte Organe die Gefässe kontrahiert. Der Verfasser hat schon in seiner früeren Mitteilung über die gefässverengernde Wirkung des Pituitrins am isolierten Kaninchenhoden berichtet (Folia Endocrinologica Japonica Bd. XI, S. 24, 1935). In der vorliegenden Mitteilung handelt es sich um weitere interssante Gefässwirkungen des Pituitrins.
    Wenn man beim. Durchblutungsversuch am isolierten Kaninchenhoden das Hodengewebe von der Art. spermatica interna abtrennt und nur diese Arteria durchblutet, so erzeugt die Injektion von Pituitrin in die Art. spermatica interna stets Beschleunigung des Durchflusses (Tab. 1). Das Pituitrin kontrahiert also zunächst die Kapillaren, nicht die A rterien.
    Welter stellte der Verfasser hinsichtlich der Wechselbeziehungen von Pituitrin, Histamin und Papaverin an den isolierten Hod.en-, Ohr-und Nierengefässen des Kaninchens folgende interessante Tatsachen fest (Tab. 2-Tab. 12).
    1) Die kapillarenverengernde Wirkung des Pituitrins tritt an den durchströmten Ohr-und HodengefAsspräparaten nach der Papaverineinwirkung nur schwach in Erscheinung, während die gefässverengernde des Chlorbariums und Adrenalins durch Papaverin nur wenig beeinflusst wird.
    2) Die gefässvererengernde Wirkung des Histamins kommt an den durchströmten Ohr-, Nieren-und Hodengefässpräparaten nach der Papaverininjektion schwächer zuin Ausdruck als die gefässkontrahierende des Chlorbariums und des Adrenalins.
    3) Die Wirkung des Chlorbariums scheint sich fast ausschliesslich auf die Muskulatur der Arterien und Arteriolen zu erstrecken. Weiter weiss man, dass das Papaverin den Tonus des glatten Muskels herabsetzt. Aber zur Aufhebung der gefässverengernden Wirkung des Chlorbariums sowie des Adrenalins ist fast dieselbe Menge Papaverin erforderlich. Also wirkt das Papaverin auf die Gefässe dem Chlorbariurn, ähnlich wie dem Adrenalin nicht gerade entgegen. Dagegen unterdrückt bereits eine kleine Menge Papaverin die gefässverengernde Wirkung des Pituitrins und des Histamins.
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  • H. Imai
    1936Volume 11Issue 12 Pages 1341-1356,77
    Published: March 20, 1936
    Released on J-STAGE: September 24, 2012
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    Der Verfasser untersuchte die Wirkung von Adrenalin and Barium chloratum auf das Blutbild normaler Kaninchen and das von solchen mit unterbundenen Aa. nutriciae femoris, tibiae, fibulae, humeri and radio-ulnae sowie den Einfkiss des Adrenalins auf das Blutbild entmilzter Kaninchen, bei denen vorher die Ernährungsgefässe des Knochenmarkes unterbunden waren.
    Die Resultate waren wie folgt :
    1) Die Injektion des Adrenalins führte bei den normalen Tieren zur Vermehrung der Leukozyten und der myeloischen Blutbestandteile, d. h. der Thrombozyten, 'Eythrozyten, Retikulozyten und der pseudoeosinophilen Zellen.
    2) Bei den Tieren mit unterbundenen Ernährungsgefässen karn es dureh das Adrenalin zu keiner so auffallenden Vermehrung der myeloischen Zellen wie den normalen. Ja häufig zeigte sich sogar Verminderung.
    3) Nach der Entmilzung wurden bei den Tieren mit unterbundene Ernährungsgsfässen die myeloischechen Zellen durch Adrenalin fast wie bei dem normalen verändert.
    4) Durch das Barium chloratum vermehrten sich im Blutbild der normalen Tiere die Leukozyten und die pseudoeosinodhilen Zellen. Eine fast gleichgradige Vermehrung zeigten auch die Tiere mit unterbundenen Ernährungsgefässen. Was die anderen myeloischen Elemente anbetrifft, so war zwischen den Tieren ohne und mit unterbundenen Ernährungsgefässen von charakteristischen Veränderungen nichts zu entdecken.
    5) Die obigen Resultate zeigen, dass bei den durch das Adrenalin zustande koininenden Veränderungen des peripheren Blutbildes auch das Knochenmark mit im Frage kommt.
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  • III. Mitteilung. Entstehung des III. Typus der Blutlymphdrüsen bei Histamin-und anaphylaktischer Dyspnoe des Kaninchens und Meerschweinchens
    N. Masaki
    1936Volume 11Issue 12 Pages 1357-1380_1,78
    Published: March 20, 1936
    Released on J-STAGE: September 24, 2012
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    In seiner vorherigen Mitteilung hat der Verfasser berichtet, dass be Kaninchen das Blut der Vena subclavia et Vena jugularis bei der Stauung durch die Lymphbahnen in die Lungenlymphdrüseu leicht zurückfliessen kann. Diese Tatsache zeigt, dass sich Kaninchen far die Untersuchung der Bildungsmöglicheit des III. Typus der Blutlymphdrüsen sehr gut eignen..Hinsichtlich des Bildungsgrades dieses Ty-pus der Blutlymphdrüserr liegen die Dinge beiin Meerschweinchen etwas anders als beim Kaninchen. Beim letzteren fliesst das Blut der Vena jugularis et Vena subclavia selbst bei starker Stauung nur schwer zurück. Klinisch findet man beim Asthmaanfalle stets Stauung der sichtbaren Vena jugularis und experimentell die der Vena subelavia bei der Histamin-und anaphylaktischen Dyspnoe, bei welchen Dyspnoen der Atmungstypus dem des Asthma bronchiale ähnlich ist. Der Verfasser untersuchte an verschiedenen Tieren vergleichend., oh das Blut der Vena subclavia et Vena jugularis bei der Histamin-und anaphylaktischen Dyspnoe auch durch die Lymphbahnen in die Lungenlymphdrüsen zurückfliesst oder nicht.
    Seine Resultate waren wie folgt :
    1) Beim K'aninchen fliesst das Blut der Vena subclavia et V. jugularis bei der Histamin-und anaphylaktischen Dyspnoe durch die Lymphbahnen in die Lungenlymphdrüse sehr leicht zurück, während dies beim Meerschweinchen nicht der Fall ist. Dementsprechend ist beina. Kaninchen der Grad der Afisbildung des III. Typus der Mu tlynaphdrüsen viel stärker als beim Meerschweinchen.
    2) Der Untersehied des Grades dieser Blutlyinphdrüsenbildung zwischen beiden Tieren ist höchstwahrscheinlich teils auf den Unterschied der Lokalisation der Lungenlymphdrüsen, teils auf die Stärke des Baues der Lymphgefässwände sowie der Lymphdrüsen zurückzuführen. Beim Kannichen liegen nämlich die LungenrymphdrüsenIII. Mitteilung. Entgtehung des III. Typus der Blutlym.phdrüsen bei Histamin-und anaphylaktischer Dyspnoe des Kaninchens und Meerschweinchens irn allgemeinen der Vena jugularis et Vena subelavia näher als beim Meerschweinchen, und der Bau der Lymphgefasswände und der Kapsel der Lymphdrüsen ist beim letzteren' Tiere stärker als bei dem ersteren ausgebildet. Histo-anatorniseh steht fest, class, beim Meerschweinchen die Lyrnphgefässe und die LyMphdrüsen der Lunge dein Zurückfliessen des Blu tes einen grösseren Widerstand als beim Kaninchen entgegensetzen.
    3) Ausserd.ein steht die Bildung des III. Typus der Blutlynaphdrüsen wahrscheinlich mit der Empfindlichkeit der Lungenblutgefässe, besonders der Arteriae pulmonales, in Beziehung. Es seheint mir, class sich die Arteriae pulmonales beim Kaninchen stärker als beim Meerschweinchen kontrahieren. Durch die starke Kontraktion der Arteriae pulmonales kann es natürlich, zu stärkerer Stauung der Vena subclavia et.Vena jugularis als der Venae pulmonales kom men, worüber spätter Genaueres folgt.
    4) Was das histologische Bild der Blutlymphdrüsen voin Typus III. anbetrifft, so ist dieses ganz dasselbe wie das der Blutllynphdrüsen bei Pneumothorax, Unterbindung der Vena cava sup. dext, et sinistra und bei Fett-und Luftembolie.
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  • I. Mitteilund. Über die Elastica der Lungenblutgefässe beim Foetus
    S. Miyake
    1936Volume 11Issue 12 Pages 1381-1402_2,80
    Published: March 20, 1936
    Released on J-STAGE: September 24, 2012
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    Ich untersuchte systematisch die Foetuslunge beiin Menschen, beim Meerschweinchen and bei der Ratte, wobei lob die verschiedenen Gefässarten hinsichtlich der Eutwicklung sowie der Anordnung der Elastica miteinander verglich. Bei dem.Untersuchungsmaterial handelte es sich um 16 2 bis 10 Monate alte Foeten sowie verschieden schwere Ratten-und Meerschweinchenfoeten.
    Meine diesbezüglichen Resultate waren wie folgt
    1) Bei den ungefähr zwei Monate alten Foete4 : land ich die Elastica zuerst nur in dem intrapulmonalen dickenv Abschnitte der Arteria pulmonalis, and zwar in geringer Menge, in der Wand der Vena pulmonalis-dagegen überhaupt keine.
    2) Die Elastica der Arterienwand (A. pul.) ist am ca. 3 Monate alten Foetus ziemlich reichlich vorhanden, und beim ca. viermonatigen ist die Elastica in der Arterienwand fast wie beim. Erwachsenen angeordnet. Es ist also die Anordnung der Elastica in der Arterienwand schon irn Anfange des Foetallebens vollendet.
    3) In der Venenwand fand ich eine zarte Elastica erst um den vierten Monat des Foetallebens herum. 'Im Gegensatz zu der Elastica in der Arterienwand entwickelt sich die Elastica in der Venenwand sehr langsam. Erst irn Endstadium des Foetallebens ist hier die Elastica verhältnismässig gut entwickelt. Noch am 10 Monate alten Foetus ist die Anordnung der Elastica in der Venenwand von der beim Erwachsenen ganz verschieden. Es ist sehr interessant, dass die Elastica in der Venenwand im Foetalleben noch lange nicht ihre Entwicklung vollendet hat, während die in der Arterienwand im Poginn des Foetallebens bereits abgeschlossen ist.
    3) Vergleicht man die Elastica in der Arterienwand mit der in der Venenwand, so findet man, dass sie im dickeren Abschnitte der Arterienwand krältiger und dicker als in den der Venenwand ist, während am dünneren Abschnitte, besonders in den präcapillaren Teilen, das Umgekehrte der Fall ist.
    5) Nach Takino findet man bei versehiedenen. Tieren und beim Menschen mittels Färbung elastische Fasern in den kleineren Venen nur an der äusseren Grenze der glatten Muskeln der Media, an der inneren Grenze derselben und innerhalb der glatten Muskeln selber jedoch entweder nur wenige oder überhaupt keine. Dagegen werden die sehr zarten elastischen Fasern im Foetalleben, selbst vor der Geburt, in der Venenmedia diffus gefärbt, and es findet sich keine besondere Vermehrung und Verdickung der Elastica an der äusseren Grenze der Media.
    6) Die Media der Venenwand der Ratte and des Meerschweinchens zeigt im Foetalleben dieselbe A nordnung der elastisehen Fasern w.i.e beim menschlichen Foetus.
    7) Was die Bindegewebsfasern in der Arterien-sowie in der Venenwand im Foetalleben anbetrifft, so werden von diesen um den 2. Monat herum nur wenige and diese wenige schwach gefärbt. In der Entwickhmg der Bindegewebsfasern in der Arterien-und Venenwand besteht zwischen den beiden Gefässwänden kein solcher Unterschied wie hinsichtlich der der Elastica.
    8) Die Anordnung der Bindegewebsfasern in der Arterienwand ist aber von der in der Venenwand verschieden. Die Bindegewebsfasern in der ersteren werden vorwiegend in der Adventitia gefärbt, dagegen nur wenige in der Media, während sie inittels Färbung in der letzteren nicht nur in der Adventitia, sondern auch in der Media diffus nachweisbar sind.
    9) Im dickeren Gefässabschnitte findet man bei dem Meerschweincb.en und der Ratte hinsichtlich der Dichtigkeit der Bindegewebsfasern keinen grossen Unterschied zwischen der Arterien-und Venenwand. Im dünneren Abschnitt sind die Bindegewebsfasern in der Venenwand etwas dichter angeordnet als in der Arterienwand. Bei der Ratte and dem Meerschweinchen ist die Anordnung der Bindegewebsfasern in der Arterien-und Venenwand imFoetalleben. sehr ähnlich der beim Menschen.
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