Folia Endocrinologica Japonica
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Volume 15, Issue 11
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  • I. Mitteilung Über die dilatierende Wirkung des Adrenalfins auf die isoliert durchströmte Lunge verschiedener Tiere
    S. Okada
    1940Volume 15Issue 11 Pages 897-918,73
    Published: 1940
    Released on J-STAGE: September 24, 2012
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    Die früheren Arbeiten stimmen in bezug auf die Pharmakologie der Liingenblutgefässe, besonders die Wiikung des Adrenalins auf dieselbe durchaus nicht überein. In Gegensatz zu den Angaben über die kontrabierende Wirkung des, Adrenalins auf die durchströmte Lunge finderi sich solehe über die dilatierende Wirkung desselben auf diese nur selton. Um die Wirkung des Adrenaliiis auf die Lungenblutgefäse klarzustellen, berücksiatigte der Verfasser vor allena., den bereits von Takino und semen Mitarbeitern systematisch untersuchten histologischen Bau derLungengefässe, besonders beachtete er die zwischen den einzelen Tier- und Gefässarten bestehenden Unterschiede sowie den versehiedenen Entwicklun.gsgrad in bezug auf die Muskulatur der Lun.genarterien und -venen. Bei der Durchströmung der isolierten. Lunge stellte der. Verfasser die Höbe. der Maribtschen Flasche und der.Abflussgumniikanüle dem Eutwidklungsgrad der Lungenblutgefässe. nach -v-ersehiede'n Sieberstellung der Resuitate. durchströmte.der Verfasser die isolierte Lunge nicht nur in der normalen. Richtung (A. pulm.- V-pulm.), sondem auch in der um gekehrten. (V. pulm.). Das Experiment wurde, an der -isoliert durchström ten Lunge von Hattie, Meerschweinchen, Kaninchen, Hund, Katze, Rind, _Kalb und Schwein. angestellt.
    Der vorsiebtig priäparierte Lun.genlappen wurde in einer Atmungsapparatur befestigt, wo er miter kiinstlieber Atmung oder in kollabiertem Zustand.e mit körperwarmer Lockscher Lösung durchströmt wurde. Im kollabierten Zustand der Lunge mass der Verfasser die Menge des Zu- and Abflusses sowie das Lungenvolurn.
    Die Resultate waren wie folgt.
    1) Wenn man den histalogischen Bau der Lungengefässe, besonders die zwischen den einzelnen Tierarten bestehenden Unterschiede, genau beachtet, ist es nicht limner schwer, die dilatierende des Adrenalins auf die isoliert durchströmte Lunge nachzuweisen. Dieser Dilatationseffekt des Adrenalins tritt nur in Dosierungen von kleinen Adrenalintnengen (1 10.000,000-5.000,000) auf.
    2) Bemerkenswert ist der Umstand, dass der Nachweis des ebengenannten Dilatationseffektes bei Tieren (Katze, Schwein,.Kalb and Rind), deren Lungenvenen stark entwickelt sind, leichter zu führen ist, als bei solehen (Hand und Kaninchen), deren. Lungenvenen schwach entwickelt sind.
    3) Per Dilatationseffekt des Adrenalins beim Durchströmungsversuch dürfte mit grösster Wahrseheinlichkeit auf die dilatierende Wirkung des Adrenalins auf die Lungenvenen, der Kontraktionseffekt desselben auf die kontranierende Wirkung des Adrenalins auf die Lungenarterien zuruckzuführen sein.
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  • II, Mitteilung. Wirkung des Histamins auf die durchströmte Lunge Meerschwedeinen Tiere, besonders bei Meerschweinchen and Kaninchen
    S. Okada
    1940Volume 15Issue 11 Pages 919-933,74
    Published: 1940
    Released on J-STAGE: September 24, 2012
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    Es ist allbekannt, dass sich die Lungenblutfässe des Kaninchens bei Histamin, und anaphylaktischem Schock ganz anders verhalten as bei der übrigen Tieren und class. die Lungenarterien zu.m. Schockgewebe gehören., da diese bei diesem Tiere im Vergleich mit den Lungenvenen und der Bronchial-Wand unvergleichbar s tark entwickelt sind und die in diesem Falle gewöhnlich verwandte Histamindosis eine ziemlieh starke Kontraktion der Lungenarterien hervorzurufen vermag. Wie bereits Takino und Masaki histologisch gezeigt haben, beweist dies jedoch nicht, dass beim Kanin'chen die einzelnen glatten Muskeln der Lungenarterien auf Histamin viel empfindlicher als die der Lungenvenen reagieren. Ich konstatierte mittels DurchStrömung der kollabierten Lunge von verschiedenen Tierarten in nor maler (A.p-V.p) und umgekehrter (V.p-A.p) Richtung, dass_ sich die Lungenvenen des- Kaninchens auch gegen Histamin empfindlicher als die Lungenarterien verhalten.
    Bemerkenswert ist aber d.ie Tatsacbe, dass sich das Kaninchen hinsichtlich der Empfindlichkeit gegen Histamin prinzipiell auch nicht anders als die anderen Tiere verhält. Doch darf man, nicht übersehen, dass die Lungenarterien beim -Kaninchen, gagen Histamin viel empfindlicher als die der anderen Tiere sind. Pass beim Kaninthen. die Lungensperre dnrch Histamin nicht deutlich hervortritt, ist.darauf zurückzuführen., dass trotzdem die einzelnen glatten Muskel der Lungenvenen empfindlicher als die der Lungenarterien gegen Histamin sind, die Lumen' der Lungenvenen sich infolge der nur in geringer Menge vorbandenen glatten Muskeln in ibrer Wand auch im Zustande einer starken Kontraktion nicht merklich verengern. Weiter stellte ich fest, dass beim. Meerschweinchen die Empfindlichkeit der Lungenvenen gegen Ilista.min dieselbe ist wie die der Bronchialmuskulatur. Pass aber die Wirkung des Histamins auf die Lungenblutgefässe beim Meerschweinehen in situ im Vergleich mit der isoliert durehströmten Lunge desselben undeutlieb ist. rührt daher, dass wegen des Emphvsems, welehes durch den starken Spasmus der stark entwiekelten Bronehialinuskulatur hervorgerufen wird, die Gefässmuskulatur des Histainins leieht übersehen wird. Die Empfind-lielikeit der Lungenarterien. diescs Tieres gegen Histamin 1st trotz deren. starker Entwicklung viel seliwäeher als die der Lungenarterien des Kaninehens. Aus Obigem geht hervor, dass die Lungenvenen bei den von mir untersuebten, Tieren (Ratte, Meerschweinehen, Kaninehen, Hund, Katze, Sehwein, Rind) empfindlieher sind als die Lungenarterien.
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  • III.Mitteilung. Einfluss von Thyroxin und Dijodtyrosin auf die Wasserstoffionenkonzentration des Blutplasmas
    M. Yoshida
    1940Volume 15Issue 11 Pages 934-953,76
    Published: 1940
    Released on J-STAGE: September 24, 2012
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    In dieser Mitteilung untersuchte der Verfasser den Einfiuss von Thyroin (Roche) und Dijodtyrosin. (Jorgon, Konischi) auf die Wasserstoffionenkonzentration des Blu tplasmas.
    Versuchstiere und Methodik waren dieselben wie in der I. Mitteilung. Die Resultate waren wie folgt :
    1) Bei der einmaligen subkutanen Injektion kleinerer Mengen (Jodgehait 0, 05-0.1 mg) von Thyroxin Eess der Pu- Wert des Blutplasmas keine nennenswerte Veränderung erkennen, bei der Injektion desselben mit einem Jodgehalt von 0.25 m.g zeigte der PH-Wert des Blutplasmas 3 Stunden nach der Injektion eine sehr leichtgradige Zunahme. und -6 Stunden nach derselben eine allmähliche Abnahme.
    2) Bei der einmaligen subkutanen Injektion von Dijodtyrosin (Jodgehalt 0.05-0.25-1.0 mg) zeigte der PH-Wert des Blutplasmas keine nennens-werte Veränderung.
    3) Bei der I Woche lang fortgesetzten Thyroxininjektion (Jodgehalt 0.05-0.25 mg, täglich einmal, subkutan) wurde eine deutliche Abnahme des Pli-Wertes des Blutplasmas beobachtet.
    4) Bei der I Woche lang fortgesetzten Injektion von Dijodtyrosin (Jodgehalt 0.05 mg, täglich einmal, subkutan) zeigte.der PH-Wert des Blutplasmas keine Veränderung, bei der Injektion einer etwasgrösseren Dosis (Jodgehalt 0.25-1.0 mg) wies der PR-wert des Blutplasmas eine Zunahme auf, bei der Injektion einer mob grösseren Dosis (Jodgehalt 2.0 mg). dagegen eine lefchtgradige Abnahme.
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  • IV. Mitteilung. Einfluss des Hypophysenvorderlappenextraktes auf die Wasserstoffionenkonzentratioe des Blutplasmas
    M. Yoshida
    1940Volume 15Issue 11 Pages 954-972,77
    Published: 1940
    Released on J-STAGE: September 24, 2012
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    In dieser Mitteilung untersuate der Verfasser den Einfluss von Koehsalziösungsextrakt, aus dem mit Aceton vorbehandelten und dann getrockneten Rinderhypophysenvorderlappen hergestellt, auf die Wasserstoffionenkonzentration des Blutplasmas des normalen, des thyteoidektomierten; : sowie- des s plenektomierten,,Kaninchens
    Die Versuchsanordnungen waren wie ;die in der I.Mitteilung. Die Resultate waren wie folgt :
    1) Bei den normalen Kaninchen führte die subkutane Injektion des Hypophysenvorderlappen-Nacl-Extraktes 1 3 Stunden nach derselben zur Abnahme des PH-Wertes des '131utplasrnas, worauf.der einmal gesunkene PH-Wert alimälich wieder zur Norm zurückkehrte.
    2) Die 3 Tage lang fortgesetzte subkutane Injektion des Hypophysenvorderlappen-Nacl-Extraktes führte -bei den normalen. Kaninchen zu einer deutlichen Abnahme des PH-Wertes des Blutplasmas.
    3) Obige Wirkung.des Hypophysenvorderlappen-NaCl-Extraktes trat aber nach der Thyreoidektomie nicht mehr auf.
    4) Bei den splenektomierten Kaninchen war die Veränderung des PH-Wertes des Blutplasm_as durch einrnalige und 3 Tage, lang fortgesetzte subkutane Injektion des Hypophysenvorderlappen-NaCl-Extraktes ähnlich wie bei den normalen Tieren, und zwar war sie etwas.mehr oder weniger ausgesprochen als bei diesen.
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