Einer von den Yerfassern,
Chikamitsui hat festgestellt, dass es zu einer typischen, in ihrem Gepräge völlig der
Masugischen “ne phrotoxischen Nierenschädigung” gleichen. Nierenlasion. kommt, : wenn plan dem Kaninchen das Antilungenserum intravenös einspritzt. Um weiter über diese Wirkung des Antilungenserums einen genaueren Aufschluss zu erhatten, wu.rde in dieser Arbeit versucht, mittels
Warburgscher Methode die Beeinflussbar-keit der Gewebsatmung verschiedeuer Organe durch Zusatz von Antilungenserum sowohl in vivo als in vitro festzustellen. Die Gewinnung des Antilangenserums : geschah wie die des Nephrotoxins bei den Versuchen. von.
Aisawa und
Izumi, nur Verwendung von gründlich mit physiologischer Kochsalzlösung durchgespülter Kaninchealunge als Antigen (s. Folia endocrina. japoh. Bd. 15. S. 47 u. S. 50, 1939). Die. Immunisie-rung der Ente (Serum.spender) wurde 18-28 mal wiederholt. Die Versuche wurden in zweierlei Weisen durchgeführt, nämlich einer-seits in vitro durch direkten..Zusatz-des Antilungenserums zu den herausgeschnittemn Organstükchen gesunder Kaninehen, andererseits durch Untersuchung der Gewebsatmung der Organe von Kaninchen, die man durch intravenöse Einspritzung von Immun-antilungenserum vorbehandelt hatte. Die übrige Vesuchsanordnungwar dieselbe wie bei den schon oben angeführten Versuchen von
Aisawa u. Izumi. Die Resultate lassen sich kurz wie folgt zusammenfassen.
1) Es gelang den Verfassern durch Untersuchung der Gewebs atmung nach der
Warburgschen Methode, die Wirkung des isogene. tischen Antilungenserum_s auf Leber, Nere, Lunge and Herz oder Skelettmuskel festzustellen.
2) Die Wirkung dieses. Antiiungenserums auf Leber, Niere, Lunge and Herzrnuskel besteht darin, dass es bei. direktem Zusatz dieses Serums zu. herausgeschnittenen Stiickchen. dieser Organe zu einer in kurzer. Zeit eintretend en Abnahme des O
2-verbrauchs kommt.. Diese A.bnahme : ist an der Niere.am deutlichsten, an der Leber und. der Lunge etwas weniger stark and an den Herzmuskeln am wenigsten. nachweisbar. Was die Wirkung des Antilungenseiums hinsichtlich der-Gewebsatmung in vitro aubetrifft, ist also keine spezifi sche Wirkung auf die Lunge-feStstellbar?, sonclern-eher immer eine relativ.hohe. Nephrotoxicität. 3).Injiziert mari :. dieses Antilungenserum intravenös einem gesunden. Kaninchhen unduntersucht dann an dessen Organett-diu Gewob& atthung, so ist stets : eine elektive Herabsetzung. des O
2-verbrauchs an der Niere.. naChWeisbar, selbst dei den Kaninchen, welche 100 Tage..nach der Serumeinspritzung getötet Wurden.
4). Die.obenerwähnten Tatsachen stimmen mit den. Arbeitsergebnissen.?bei der Untersuchung der Organtoxicität des Antilungen serums im allgemeinen?gut überein, da;.sich hierbei ?ebenfalls keine Spezifische Organaffinität in vitro, dagegen bei intravenöser tzung stets ausgeprägte elektive Nephrotogicität nachweisen liess.
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