Folia Endocrinologica Japonica
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Volume 15, Issue 8
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  • H. Morikawa
    1939Volume 15Issue 8 Pages 659-678,53
    Published: 1939
    Released on J-STAGE: September 24, 2012
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    Um über den Einflus des Hypophysenvorderlappens auf. das Rattensarkom näheren Aufselauss zu erhalten, versuchte.der Verfasser in dieser Atheit festzustellen, wie dasgonadtrope Hormon (sog. Prolan), das thyreotrope Hormon und. das Wachstumshormon., welehe alle erst relativ kürzliCh hit Ilypophysenvoiderlappen nachgewie-sen wurden, in vitro sowie in vivo den Stoffwechsel des Rattensarkoms' beeinflussen. Zu diesem Zwecke wurden die obengenannten Hormone des Hypophysenvorderlappens vorher mit Sarkom (Fujinawas Stamm) implantierten Mitten' 10 Tage lang fortgesetzt injizieit oder direkt dem herausgeschnittenen Rattensarkomstückehen in vitito zu.gesetzt : Daraufhin untersuchte man dann die Veränderung de Gewebsatmung and der Glykolyse des Rattensarkoms nach der Warburgschen Methode. Beim gonadtropen Hormon wurden die Versuchstiere z, T. orchektomiert, um die Wirkung des Prolans über den Roden ails zuschliessen. Dem entsprechend wurden die Tiere beim Versuch mit Wachstuinshormon z. T. thymoektomiert, urn auch in diesem Falk die Wirkung über diese Inkretdrüse auszuschliessen.
    Als Versuchstiere dienten ausschliesslich männliche weisse Ratten von ca 7.0.0-80.0 g 'Körpergewieht. Im übrigen war die Versuchsanordtiung :. in dei früheren Mittething des Verfassers (Folia enctociinol., japon. Bd. 15. S. 25, 1939).Die Resultate der Versuche lassen etwa wie folgt. zusammenfassen :
    1) Fortgesetzte Injektion des sog. Vorderlappenhormons “Prolan, Bayer” führte zu leichter Herabsetzung der Gewebsatmung des Rattensarkoms.
    2) 13ei den orchektomierfen Batten rief die fortgesetzte Injektion. von Prolan ebenfalis.eine Herabsetzung der Gewebsatmuitg' des implantierten Rattensarkoms hervor, also bedarf es bei der Entfaltung dieser Wirkung des Prolans keiner Vermittlung über den Hoden.
    3) Beim direkten Zusatz des Vorderlappenhormons “Prolan” zum herausgeschnittenen Rattensarkomstückchen kam es zu einer leichten. Herabsetzung der Gewebsatmung Bowie.zu.. einer deutlichen Verminderung der Glykolyse in diesem : Sarkomstückehen.
    4) Die fortgesetzte Injektion des thyreotropen Hormons des Vorderlappens führte zu.einem leichten Anstieg der Gewebsatmung und einer leichten Herabsetzung der Glykolysedestransplantierten Rattensarkoms.
    5) Die fortgesetzte Injektion des Wachstumshormons des Vorderlaripens hatte eine leichte Herabsetzung der Gewebsatmung und einen leichten Anstieg der Glykolyse des implantierten Rattensarkoms zur Folge.
    6) Die in 5) erwähnte Wirkung des Waehstumshormong auf die Glykolyse des implantierten Rattensarkoms macht sich auch bei den Batten mit-exstirpiertem Thymus bemerkbar, es bedarf also zur Entfaltung dieser Wirkung keiner Vermittlung über den Thymus.
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  • VI. Mitteilung.Über den Einfluss der Nebennierenexstirpation, sowie des Nebennierenrinden-urid Nebennierenmarkausfalls auf den Vitamin-C-gehaft des Augenkammerwassers
    Noboru Ichikawa
    1939Volume 15Issue 8 Pages 679-691,55
    Published: 1939
    Released on J-STAGE: September 24, 2012
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    Im Ansehtu.ss an die I.-V. Mitteilthig wurde in. dieser Arbeit versucht, über den,. Zugammenhang zwischen der Nebenniere und dem Vita : lnin-Cnäheren Aufschluss zu. Zu diesein Zwecke wurde beim Kaninchen der Einfluss der beiderseitigen Suprarenalektomie und der elektiven elektrischen Kauterisation der. Nebennierenrinde und Nkbeniitereninarits eauf den ?Vitamin-C-gehait merwasser untersuclit. Als Versuchatiere.dienten 2. kg scliwere mannliche ausgewachsene Kariinchen. Die Bestimmungdes Vitamin C geschan wie in Verfs.früheren Mitteilungen. Die Entfernung bzw. elektrische Kauterisafion der Nebenniere erfolgte vom Seitenbauch aus retroperitoneal.
    Als Kontrolle wurden die Werte, die bei der Untersuchung der bloss wie oben beschrieben operativ behandeiten Kaninchen gewonnen wurden,, herangezogen,,bei denen aber dabei eine Verletzung der Nebenniere selbst nicht stattfand. Von den,. Arbeitsergebnissen sind etwa die folgenden hervorzuheben.
    1) Bei den beiderseits suprarenalektomierten Kaninchen him. es eine.Woche. hack. Aler Operation zur deutlichett Abnahme des : Vitamin C-gehalts des Augenkammetwassers : Eine Ten.dertz. zu.weiterer Aboahnie war bis indie dritte Woche nach de T Operation, noch machwei&bar.
    2) : Bei..den Kaninchen, bei welcheq 4i.e. Nebennierenrinde beiderseas elektrisch kauterisiert wurde, zeigte sich eine Woche sowie zwei Wochen nach der Operation eine deutliche Abnahme des Vitamin-Cgehalts 4es Azugelikammerwassers.
    Der.Vitanin-C-gebalt, des Augenkammerwassets Tnahm hierbei von der Weette., nach., der Operation an alimählich ab, and zwar bis in die dritte Woche.post operationem. Die beiderseitige elektrische Kauterisation der Nebennierenrinde zeigt also in ihrer Wirkung dieselben-Tolgen wie die totale Exstirpation der. Nebenniere.
    3) Bei der beiderseitigen elektiven Kauterisation des Nebennierenmarks kam es eine Woche nach der Operation zur vorübergehenden Zunahine des Vitamin-C-gehalts des Augenkammerwassers. Am-l4ten Operationstag kehrte dieser einmal erhOhte Vitamin-C-plait& ungefähr, zum Aniangswerte zurück. Am 21.Operationstag befand sich der Vitamin-C-gehalt des Augenkammerwassera etwas unterhalb des Anfangswertes.
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  • I. Mitteilung. Einfluss des Antilungenserums
    M. Aisawa, H. Chikamitsu
    1939Volume 15Issue 8 Pages 692-702,56
    Published: 1939
    Released on J-STAGE: September 24, 2012
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    Einer von den Yerfassern, Chikamitsui hat festgestellt, dass es zu einer typischen, in ihrem Gepräge völlig der Masugischen “ne phrotoxischen Nierenschädigung” gleichen. Nierenlasion. kommt, : wenn plan dem Kaninchen das Antilungenserum intravenös einspritzt. Um weiter über diese Wirkung des Antilungenserums einen genaueren Aufschluss zu erhatten, wu.rde in dieser Arbeit versucht, mittels Warburgscher Methode die Beeinflussbar-keit der Gewebsatmung verschiedeuer Organe durch Zusatz von Antilungenserum sowohl in vivo als in vitro festzustellen. Die Gewinnung des Antilangenserums : geschah wie die des Nephrotoxins bei den Versuchen. von. Aisawa und Izumi, nur Verwendung von gründlich mit physiologischer Kochsalzlösung durchgespülter Kaninchealunge als Antigen (s. Folia endocrina. japoh. Bd. 15. S. 47 u. S. 50, 1939). Die. Immunisie-rung der Ente (Serum.spender) wurde 18-28 mal wiederholt. Die Versuche wurden in zweierlei Weisen durchgeführt, nämlich einer-seits in vitro durch direkten..Zusatz-des Antilungenserums zu den herausgeschnittemn Organstükchen gesunder Kaninehen, andererseits durch Untersuchung der Gewebsatmung der Organe von Kaninchen, die man durch intravenöse Einspritzung von Immun-antilungenserum vorbehandelt hatte. Die übrige Vesuchsanordnungwar dieselbe wie bei den schon oben angeführten Versuchen von Aisawa u. Izumi. Die Resultate lassen sich kurz wie folgt zusammenfassen.
    1) Es gelang den Verfassern durch Untersuchung der Gewebs atmung nach der Warburgschen Methode, die Wirkung des isogene. tischen Antilungenserum_s auf Leber, Nere, Lunge and Herz oder Skelettmuskel festzustellen.
    2) Die Wirkung dieses. Antiiungenserums auf Leber, Niere, Lunge and Herzrnuskel besteht darin, dass es bei. direktem Zusatz dieses Serums zu. herausgeschnittenen Stiickchen. dieser Organe zu einer in kurzer. Zeit eintretend en Abnahme des O2-verbrauchs kommt.. Diese A.bnahme : ist an der Niere.am deutlichsten, an der Leber und. der Lunge etwas weniger stark and an den Herzmuskeln am wenigsten. nachweisbar. Was die Wirkung des Antilungenseiums hinsichtlich der-Gewebsatmung in vitro aubetrifft, ist also keine spezifi sche Wirkung auf die Lunge-feStstellbar?, sonclern-eher immer eine relativ.hohe. Nephrotoxicität. 3).Injiziert mari :. dieses Antilungenserum intravenös einem gesunden. Kaninchhen unduntersucht dann an dessen Organett-diu Gewob& atthung, so ist stets : eine elektive Herabsetzung. des O2-verbrauchs an der Niere.. naChWeisbar, selbst dei den Kaninchen, welche 100 Tage..nach der Serumeinspritzung getötet Wurden.
    4). Die.obenerwähnten Tatsachen stimmen mit den. Arbeitsergebnissen.?bei der Untersuchung der Organtoxicität des Antilungen serums im allgemeinen?gut überein, da;.sich hierbei ?ebenfalls keine Spezifische Organaffinität in vitro, dagegen bei intravenöser tzung stets ausgeprägte elektive Nephrotogicität nachweisen liess.
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  • II. Mitteilung. Einfluss des heterogenetischen Antilungenserums sowie des heterogenetischen Antinierenserums
    M. Aisawa, H. Chikamithu
    1939Volume 15Issue 8 Pages 703-714,58
    Published: 1939
    Released on J-STAGE: September 24, 2012
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    Im Ansehluss an ihre I. Mitteilung versuchten die Verfasser dieser Aibeitfestzustellen, wie-das heterogenetikhe Antilungehserum und das heterogenetische Antinierenserum-in diesem Fall Anti-schweine-lungensernm. und Anti-schweinenierenserum-die Gewebsatmung der KaniiichenOrganie zu beeinfliissen.vermögen. Die Versuehsanordhung war, dieselbe wie in der 1. Mitteilung, nur dass bei dem Ver suche.diesmal Schweinelunge und Schiveineniere als Antigen verwendet wurden. Die Lunge und die Niere des Schweins wurden gleich nach dem.Schlachten 'der Tiere, möglichst, sauber. herausgeschnitten und ins..Laboratorium gebracht.-Dann wurden sie grünalich mit physiologiseher NaCl-lösung gewaschen and brauchbare Organstückchen. aus dem Innern der Organe aseptisch herausgeschnittem Aus diesen Organstückchen stellte man Organemulsion in physioiogischer NaC1-lösung zu 10-30 % in Gewichtprozent.her. Mit dieser Organemulsion immunisierte man die Ente, den Serumspender, 10-20 mal intraperitoneal. Die einzelne Injektionsdosis betrug 10-15 cm._ Die Gewinnung der Immunsera aus den Enten wurde in der üblichen Weise vorgenommen. Injiziert. man das so hergestellte Anti-schweinelungen-oder Anti-schweinenierenserum intravenös dem Kaninchen, so entwickelt sich eine leichte.Albuminurie zu 3,0-1,0 ‰ nach Esbach, manchmal ergibt sich auch eine mehr oder weniger ausgeprägte Oxyhärnoglobinurie bei dem betreffenden Kaninchen. Aus den Arbeitsergebnissen ist etwa folgendes hervorzuheben.
    1) Setzt man den herausgeschnittenen Organstückchen gesunder Kaninchen, in ?diesem Fall von.Leber, Niere, Lunge uud Herzmuskel, in vitro Antischweinelungen-oder Antischweinenierenserum zu, so kommt es zu einer ganz leichten Herabsetzung der Gewebsatmung dieser Organe. Doch war bei den untersuchten 4 Organen keine spezifische deutliche Herabsetzung der Gewebsatmung feststellbar. Antischweinelungen und Anti-schweinenierenseruin lassen also eine ganz leichte Affinität in vitro zu den Kaninchenorganen erkennen, mit anderen Worten es besteht zwischen Schweinelunge sowie Schweineniere und den untersuchten 4 Kaninchenorganen, ja wahrscheinlich mit den Kaninchenorganen in1 allgemeinen, im serologischen Sinne eine schwache Verwandtschaft. Diese 2 Anti-schweineorganseia zeigen jedoch keine organspezifische Wirkung im serologischen Sinne hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Gewebsatmung der Kaninchenorgane in vitro.
    2) Verabreicht man dem Kaninchen intravenös das Antischweinelungen-oder Anti-schweinenierenserum, so findet eine leichte Herabsetzung der Gewebsatmung von Leber, Lunge und Herzmuskel und eine ziemlich deutliche der Niere statt. In dieser Hinsicht zeigen das Anti-schweinelungen-oder das Anti-schweinenierenserum sornit eine ziemlich ausgeprägte Affinität zu der Kaninchenniere nur in vivo.
    3) Die in 1) and 2) erwähten Befunde stinnnen gut. überein mit den Arbeitsergebnissen bei Untersuchung der Organtoxicitäit des isogenetischen Antinieren-, des isogenetischen Antilungen-oder auch des isogenetischen Antimuskelserums, wonach diese 3 isogenetischen Antiorgansera in vitro eine nur schwache, kaum nachweisbare spezifische serologische Reaktion mit den entsprechenden. Organsubstanzen, in-vivo aber ausgesprochene Nephrotoxicität zeigen.
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