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全文: "ガラティア人"
4件中 1-4の結果を表示しています
  • 長田 年弘
    オリエント
    1994年 37 巻 2 号 170-184
    発行日: 1994年
    公開日: 2010/03/12
    ジャーナル フリー
    In dieser Arbeit wird die Beschreibung der Entwicklung frühhellenistischer Kampfdarstellung versucht. Es wird sich zeigen, daß diese Entwicklung von der klassischen Zeit bis zum Hellenismus einen einheitlichen, konsequenten Charakter besitzt. Es wird anderseits immer versucht, die Entwicklung in Zusammenhang mit der historischen Situationen zu bringen. Erwähnt werden drei größte Barbarenkriege, nämilich der Perserkrieg im fünften und vierten Jht. v. Chr. und der Galaterkriege im dritten Jht. v. Chr. Die Kampfdarstellung scheint immer das Bewußtsein der zeitgenössischen Griechen über ihre eigene Identität gegenüber die Barbaren widergespiegelt zu haben.
    Zuerst wird die frühhellenistische Darstellung, der Perserkrieg-Fries des großen Grabes von Leukadia, beobachtet. In diesem Fries ist bei fast jeder Zweikampfszene die Überlegenheit der Griechen gegenüber den Barbaren stark betont ausgedrückt; der Sieg der Griechen wird demonstrativ vorgeführt. In einer Amazonomachie des fünften und vierten Jhs. v. Chr. wurde ein solcher Kontrast niemals so klar dargestellt: in klassischer Zeit ist die Szene, die die Niederlage einiger Griechen wiedergibt, immer bewußt neben der Niederlage der Amazonen dargestellt. Auch wenn wir das Thema der Perserschlacht in Betracht ziehen, finden wir, daß dieses Gleichgewicht während der klassischen Zeit im wesentlichen beibehalten wurde.
    In der ersten Hälfte des dritten Jhs. v. Chr. hat sich die Tendenz nach der Demonstration des Sieges weiter entwickelt: in der Kunst wurde ein bestimmtes Schema gefunden, das durch die Nebeneinanderstellung der Sieger-Besiegte-Komposition völlig anders als in klassischer Zeit aufgefaßt wurde. Dargestellt ist in der Folge nicht die eigentliche Kampfszene sondern die Bestrafung durch die Sieger. Als die typische Beispiele dieses Darstellungstyps werden der Kyzikos-Stele und der kleine Amazonomachiefries am Parmeniskos-Stele aus dem dritten Jht. v. Chr. angeführt.
    Was die Ursache dieser allgemeinen Veränderung und der Entwicklung der Kampfdarstellung in der frühhellenistischen Epoche angeht, ist vor allem mit der Einführung des neuen Themas der Galatomachie nach der Invasion der Kelten im Jahre 277 v. Chr. als einem konkreten Anlaß zu rechnen.
  • 芳賀 京子
    西洋古典学研究
    2007年 55 巻 164-166
    発行日: 2007/03/16
    公開日: 2017/05/23
    ジャーナル フリー
  • 柘植 一雄
    西洋古典学研究
    1966年 14 巻 141-143
    発行日: 1966/03/28
    公開日: 2017/05/23
    ジャーナル フリー
  • εσπερα, δυσιζと「軍隊」の相関関係から
    宮城 美穂
    オリエント
    2005年 48 巻 1 号 171-186
    発行日: 2005/09/30
    公開日: 2010/03/12
    ジャーナル フリー
    The aim of this paper is to examine how εσπερα and δυσιζ, both meaning “west”, are used in Byzantine historiography of the eleventh and twelfth centuries. It is concluded that εσπερα and δυσιζ, when used to designate Hungary, meant simply “west”, while the same words when used to designate the Crusades, the Holy Roman Empire and other Western powers, meant “Western Europe” and were used in the context of its military power.
    In the eleventh century, εσπερα and δυσιζ were used in contrast to εωζ, which means “east”. These words served to change the scene from wars with western enemies to those with eastern enemies, and vice versa. Besides that, they expressed the Byzantine imperial ideology that the Byzantine Empire was situated in the middle of the civilized world surrounded by the western and eastern barbarians. In the twelfth century, however, εσπερα and δυσιζ came to be used without “east” in many contexts and began to be used to modify the word “troops” when describing the Western countries' armies.
    Much research has concluded that Byzantine historiography defined Western Europe as a society characterized by the Catholic Church and feudalism. This survey, however, shows that it characterized Western Europe by the military power that finally conquered the City of Constantinople in 1204.
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