Okayama Igakkai Zasshi (Journal of Okayama Medical Association)
Online ISSN : 1882-4528
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Serologische Studien uber das Antiblutplattchenserum.
(3. Mitteilung) Die Beziehungen zwischen Blutplattchen und anderen Blutbestandteilen in serologisbher Reaktion und in Plasmagerinnungszeiten.
Koji Shimizu
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1941 Volume 53 Issue 7 Pages 1455-1467

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Abstract
Verfasser untersuchte die Veränderung der Blutkörperchenzahl, Blut- und Plasmagerinnungszeit bei Kaninchen, die mit Antiserum von geformten Blutbestandteilen oder von verschieden Organen (Knochenmark, Milz, und Gefässendothelien usw.) behandelt worden waren. Ferner untersuchte er die Agglutinationsfahigkeit der Immunsera aus Organen gegen Blutplattchen und die Präzipitationsfähigkeit gegen Blutplättchenextrakte. Die Resultate der Untersuchung mögen hier kurz zusammengefasst werden.
1) Der gegenseitigen Agglutination der geformten Elemente des Blutes nach zu schliessen, scheinen die Blutplattchen mit Erythrocyten in innigerer Beziehung zu stehen als mit leukozyten.
2) Bei Behandlung des Kaninchens mit Blutplattchen- und Leukocytenimmunserum vermindert sich die Blutplättchen-und Leukozytenzahl nach der Injektion, steigt aber dann bald wieder zur früheren Zahl anf. Die Erythrocytenzahl aber vermindert sich etwas später und erreicht langsam die fruhere Zahl wieder. Bei Behandlung mit Erythrocytenimmunserum vermindern sich die Blutplattchen, die Leukozyten aber zeigen die Neigung, sich zu vermehren.
Die Blut-und Plasmagerinnungszeit zeigt immer eine parallele Verlängerung oder Verkurzung, entsprechend der Verminderung oder Vermehrung der Blutplächenzahl.
3) Bei Behandlung mit Knochenmarkimmunserum. zeigen die Blutplättchen starke Verminderung, bei Behandlung mit Milz-, Arterien-und Nieren-immunserum aber zeigen sie etwas leichte Verminderung. Die Leukocyten-und Erythrocytenzahl wird nach der Injektion etwas vermindert, zeigt jedoch keine deutliche Veränderung.
Bei Behandlung mit Knochenmark-, Milz-, Arterien-und Nieren-immunserum zeigt die Blut- und Plasmagerinnungszeit im allgemeinen eine parallele Verlangerung oder Verkürzung, entsprechend der Verminderung oder Vermehrung der Blutplättchenzahl.
4) Bei den Agglutinationsversuchen des Knochenmark-, Milz-, Arterien- und Nierenimmunserums mit Blutplattchen fallt das Knochenmarkimmunserum positiv aus, die drei anderen Sera aber negativ.
Bei den Agglutinationsversuchen dieser vier oben genannten Scra mit Erythrocyten fallen alle positiv aus.
5) Bei den Präzipitationsversuchen des Knochenmark-Milz-, Arterien-und Nieren. immumserums mit Blutplättchenextrakten fallt nur das Knochenmarkimmunserum positiv aus, die drei anderen aber negativ.
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