The Japanese Journal of Pharmacology
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ÜBER HISTIDIN UND SEINE DERIVATE IM HIRN UND SKELETTMUSKEL VON RIND SOWIE SCHWEIN
SHIGERU TSUNOOKAZUYOSHI HORISAKAMARINO MUTOAKIRA MATSUMOTOSADAKO TAKAHASHITOSHITAKE MUTO
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1966 Volume 16 Issue 2 Pages 165-172

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Abstract
Das Carnosin wurde 1900 von Gulewitsch und Amiradzibi (1) im Rinderfleischextrakt entdeckt, welcher es in reichlicher Menge enthät. Danach wurden die Methylverbindungen des Carnosins, Anserin (2) und Ophidin (3), aus Fleischextrakten von Gans und Schlange abgetrennt und identifiziert. 1961 wurde Homocarnosin (4) aus Rinderhirn isoliert, aber ist in Muskulatur nicht enthalten.
Die Wirkungen der Dipeptide, welche von ω-Aminosären, Histidin oder dessen Derivaten abstammen können, sind immer wieder erötert worden, ohne dass es gelang, eine einheitliche Auffassung zu erzielen. Bei der Entdeckung der Dipeptide wurde anfangs ihre Artspezifität in der Muskulatur in Rechnung gestellt. Durch die nachherigen Untersuchungen stellte sich heraus, dass die Muskulatur nahezu aller Tiere nur ein Dipeptid nicht enth%auml;t, sondern die beiden verschiedenartigen Dipeptide. Überdies ist Gehalt der Muskulatur an den beiden Dipeptiden verschieden. Under den Dipeptiden befinden sich Carnosin ohne Methylgruppe und seine Methylverbindungen, aber immer findet sich Carnosin neben Anserin oder Ophidin. Das zusammengetroffene Vorhandensein von Anserin und Ophidin, welche sätlich zu Methylverbindungen des Carnosins gehören, kann noch nicht nachgewiesen werden. Bisher liess sich an die physiologische Bedeutung dieser Dipeptide in Muskeln mit der Begrüdung denken, dass sie in etwas grösserer Anreicherung in Muskeln anzutreffen sind (5-10). Aber aus anderen Organen und Geweben als der Muskulatur wurden diese Dipeptide dargestellt. In hiesigem Institut sind derzeit nahere Untersuchungen über das Vorkommen dieser Dipeptide im lebenden Organismus der verschiedenen Tiere und ihre pharmakologischen Wirkungen im Gange.
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