Archivum histologicum japonicum
Print ISSN : 0004-0681
Vergleichende Untersuchungen über die. Hämolysinproduction verschiedener Gewebe
Masayoshi HORIE
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1952 Volume 4 Issue 2 Pages 189-194

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Abstract
Nach 5-6 maliger Injektion von Ziegenerythrocyten in die Vene des Kaninchens wurde die Menge des Hämolysins im Blutserum und im Extrakt von Knochenmark, Milz und Subkutangewebe untersucht. Das Hämolysin des Gewebsextraktes vermehrte sich bis zum 5. Tage nach der letzten Injektion, um dann allmählich abzunehmen, dagegen ist das Hämolysin im Serum dis zum 5. Tage verhältnismäßig wenig, vermehrte sich aber vom 8. Tage ab allmählich. Die Reihenfolge der Hämolysinmenge im zehnfach verdünnten Blutserum und im mit zehnfacher physiologischer Kochsalzlösung erhaltenen Extrakt der Gewebe wurde schließlich: Serum>Knochenmark ≥Milz>Subkutangewebe.
Der Hämolysingehalt in einem gesamten Volumen der Zellen des fibrohistiocytären Systems des Subkutangewebes (Fibrocyten, Eibrohistiocyten, Histiocyten, Monocyten und leukocytenähnliche Zellen) ist etwa dreimal so groß als in einem gleichen gesamten Volumen der Retikulumzellen und ihrer Abkömmlinge des Milzgewebes. Es ist also anzunehmen, daß die Summe des im fibrohistiocytären System des ganzen Tierkörper enthaltenen Hämolysins sehr groß ist.
Nach der intravenösen Injektion der artfremden Erythrocyten vermehrten sich beträchtlich die Fibrohistiocyten und Histiocyten im Subkutangewebe. Das Volumen der letzteren erreichte mehr als die Hälfte des gesamten Volumens der ganzen dort befindlichen Zellen. Die im Subkutangewebe das Hämolysin produzierenden Zellen müssen also hauptsächlich Fibrohistiocyten und Histiocyten sein.
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