Archivum histologicum japonicum
Print ISSN : 0004-0681
インシュリンの家兎肝「脂肪攝取細胞」に及ぼす影響に就いて
須永 吉郎
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1954 年 7 巻 2 号 p. 251-260

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抄録
In letzter Zeit hat KANO (1952) bei den mit Insulininjektion maximal 82 Tage lang behandelten Meerschweinchen die bemerkenswerte Zunahme des Fettgehaltes der Fettspeicherungszellen der Leber mikroskopisch festgestellt und den Schluß gezogen, daß diese Zellen die Tätigkeit der Fettbildung aus der Glukose bewirken. In der vorliegenden Untersuchung hat der Verfasser den gleichen Versuch bei den Kaninchen angestellt, um die Einflüsse des Insulins auf die Fettspeicherungszellen bei den Kaninchen zu studieren. Bei diesen Tieren enthalten die Fettspeicherungszellen im Gegensatz zu den Meerschweinchen sogar im physiologischen Zustand reichlich Fett. Die Versuchstiere wurden in 2 Gruppen eingeteilt, jede Gruppe aus 3 Kaninchen bestehend. Der einen Gruppe wurde 0.5 Einheit insulin täglich zusammen mit 20cc 5%iger Traubenzuckerlösung etwa 4 Monate lang subcutan dargereicht, während der anderen, den Kontrolltieren, nur 20cc 5%iger Traubenzuckerlösung subcutan injiziert wurde (Tabelle 1). Folgende Ergebnisse wurden gewonnen:
1. Die Zunahme des Fettgehalts der Fettspeicherungszellen ist bei den Kaninchen nicht so deutlich wie bei den Meerschweinchen, doch ist es ein beachtenswerter Befund, daß bei Insulindarreichung die Fetttröpfchen sogar in den Fettspeicherungszellen der Zentralzone des Leberläppchens auftreten, welche bei den normalen und Kontrollkaninchen gewöhnlich frei von Fettröpfchen (leere Fettspeicherungszellen) sind. Dies läßt darauf schließen, daß die Fettspeicherungszellen der Zentralzone, die in normaler Zeit nicht funktionieren, durch die Insulinwirkung lipogenetisch aktiviert werden und das Fett aufbewahren.
2. Die Verfettung der Leberzellen, welche bei den Meerschweinchen durch lang andauernde Insulindarreichung stattfindet, tritt bei den Kaninchen nicht auf. In den Sterilzellen werden auch keine Fettröpfchen nachgewiesen.
3. Der Glykogengehalt der Leberzellen, Fettspeicherungszellen und der Leukozyten zeigt keine merklichen Veränderungen. Die Sternzellen enthalten kein Glykogen.
4. Aus der Verteilung der Fettröpfchen im Zytoplasma erkennt man, daß die Fettspeicherungszellen des Kaninchens öfters der Kapillarenwand entlang lange Fortsätze absenden. Bei der Insulingabe treten diese Fortsätze infolge der Zunahme der Fettröpfchen im Zytoplasma deutlicher hervor. Dagegen konnte das Verhältnis, daß die Fettspeicherungszellen durch diese Fortsätze miteinander in Verbindung kommen und das Synzytium bilden, nicht wahrgenommen werden.
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© 国際組織細胞学会
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