Geographical Review of Japan
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ZUR ERMITTLUNG REGIONALER UNTERSCHIEDE DER INDUSTRIEWASSERPREISE
Isamu OTA
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1961 Volume 34 Issue 4 Pages 187-200

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Abstract
Eine durch das Ministerium für Industrie and Gewerbe im Jahre 1956 durchgeführte Iadustriestandorts fortschung ergab eine Aufstellurg der Industriewasserforschurg in den wichtigsten Industriegebieten Japans. Nach diesem Material und den Berichten für Industriewasserversorgung publiziert von Regierungsbezirksämtern, hat der Verfasser die regionalen Unterschiede der Industriewasserpreise, die eine Funktion örtlicher Verhältnisse sind, studiert und die japnischen Industriegebiete in drei Gruppen klassifiziert. In diesem Aufsatz sind die Ermittlung über die Differenz der Industriewasserpreise und die durchschnittlichen Wasserpreise wichtiger Industriebetriebe, ausser Kraftwerken, in einem einh eitlichen wasserwirtschftlichen Industriegebiete niedergelegt worden. I) Industriegebiete mit billigen Industriewasserpreisen (1 Yen pro cbm und weniger) und keiner Seewasservewendung. II) Industriegebiete mit teueren Wasserpreisen (von 3 bis 9 Yen pro cbm) und starkem Seewassergebrauch. III) Indusriegebiete mit teueren Wasserpreisen, die weite Wasserpreisdifferenzen zwischen den in einer Region nebeneinander liegenden Industriebetrieben zeigen.
Gruppe I. Industriegebiete Gakunan (Schizuoka), Hokuriku und Nobi Ebene (vgl. Karte) haben gute Wasserversorgungsmöglichkeiten für den Gebrauch von Fluss- und Grundwasser. Diese Gebiete fallen nicht allein durch die Industrien mit hohem Süsswasserbedarf (Papier, Zellstoff, Textil und Chemie), sondern auch durch die Verteilung der Industriebetriebe an den günstig gelegenen Orten für Wassergewinnung auf, Die Gebiete verbrauchen z. T. auch geringe Wassermenge, die von Wasserwerken geliefert wird. Die Wassergewinnungskosten, abgesehen von gekauftem Wasser, sind sehr gering.
Gruppe II. Eine grössere Industriediche mit geringem Verbrauch von Floss- und Grundwasser weisen Tokio, Kawasaki, Yokohama, Amagasaki und Nord Kyuschu auf. Die Menge des Industriewasserver brauchs ist gross, die Grundwasserversorgungsmöglichkeiten jedoch meist wenig günstig infolge von Grundwassersenkung. Ausserdem ist in dem Flusswasser Salzwasser enthalten. Die starken Wasserverbraucher in disesen Gebieten sind Eisen-, Stahl- und Chemieindustrie, welche eine grosse Menge Seewasser für Kühlungszwecke benutzen. Wegen armer wasserwirtschaftlicher Gegebenheiten sind die Industrien von den Wasserleitungen der Wasserwerke abhängig. Also weisen diese Gebiete teuere Wasserpreise auf.
Gruppe III. Nagoya, Osaka, Kobe und Ube verbrauchen ebenfalts eine grosse Menge Wasser und haben heute ungünstige Wasserversorgungsmöglichkeiten. Dank der Lage eines der starken Industriewasserverbraucher an der Küste ist die Menge der Grundwassergewinnug dieses Industriebetriebes geringer als die den Gruppe im allgemeinen. Die meisten Industriebetriebe dieses Gebietes müssen teueres Wasser verbrauchen. Die wichtigen Industriegruppen gleichen denen in Gruppe II.
In einem wasserreichen Gebiete wie Gakunan haben sich zahlreiche Industriebetriebe mit sehr hohem Süsswasser bedarf angesiedelt. Es ist günstig für die Papierindustriestandorte, dass diese Betriebe leicht reichlich Grund- und Quellwasser mit billigen Gestehungskosten verbrauchen können. Die Kosten für Wassernutzung in dieser Industrie betragen rund 5 vH der Totalproduktionskosten. Im Gegensatz dazu siedelt sich Eisen- und Stahlindustrie heute sogar in jetzt wasserarmen Gebieten an und verbraucht teueres Süsswasser und schädliches Seewasser, trotz der Steigerng des Süsswasserpreises infolge Einführung der Fernwasserleitungssysteme entstanden ist, betragen die Wasserkosten dieser Industrie nur unter 0.7vH der Totalproduktionskosten.
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