Abstract
Der Verf asser nahm Kuzumaki-Cho irn nördlichen Kitakamigebirge als Untersuchungsgebiet, wo er das traditionelle Rindviehaufzuchtsgebiet mit alter Produktionsweise durch die Einführung der Molkereien zu einem Milchwirtschaftsgebiet umwandelte. Er erläuterte historisch den Wandel der Bodennutzung, des Landbesitzes, der betriebswirtschaftlichen Situationen, des Produktionsverhältnisses und der Milcherzeugersgenossenschaften, welche die Organisationen zwischen den Erzeugern und Molkereien verknüpfen.
Historisch gesehen ist der Entwicklungsprozeβ der Milchwirtschaf t in Kuzumaki-Cho in fünf Stadien auf zuteilen. In den einzelnen Stadien sind die folgenden Punkte klar geworden : Erstes Stadium (1930-1939): Nachdem die Seidenzucht in diesem Gebiet durch die wirtschaftliche Panik zurückgegangen war, versuchten die Groβgrundbesitzer (Jito) in der Milchwirtschaft neue Einkommensquelle zu finden und führten im Iwaizumi-Mura (Nachbargemeinde) eine Molkerei, die zu eincn groβen Milchhandelsgesellschaft zu Tokyo gehört. Dann begann allmählich die Milchkuhhaltung in Ekari-Mura (jetzige Ortschaf t des Kuzu-maki-Cho) and Iwaizumi-Mura. Bald danach wurde eine kleine Molkerei der kleineren Milchhandelsgesellschaft in Tokyo nach Kuzumaki-Cho verlegt. Diese Molkerei wurdespäter von der bäuerlichen Genossenschaf t des Ortes gekauft und von ihr selbst betrieben. Die M ilchwirtschaft in diesem Gebiet wurde von gewissen Leuten, den Groβgrundbesitzern (Jito), bewirtschaftet. Die meisten kleinbäuerlichen Viehhalter trieben nur Aufzucht von Milchkühen, Zug-und/oder Fleischkuhen and Pf erden.
Zweites Stadium (1940-1946): Aus Mangel an Kapital der bäuerlichen Genossenschaft des Ortes wurde eine Molkerei der Milchhandelsgesellschaft zu Kanagawa Präfektur in Kuzumaki-Cho eingführt. Diese Gesellschaft hat den Bauern die Milchkühe vermietet, um die Milchlief erung sicherzustellen.
Dementsprechend haben die Mieter, welche meistens die Groβgrunbesitzer und reicheren Eauer waren, eine Milchgenossenschaf t gegründet. Die Milchhandelsgesellschaften aus Tokyo und Kanagawa haben dazu eine Grundlage geschaffen, um die Milchwirtschaft in Kuzumaki-Cho weiter zu entwickeln. Die vorher nosh zerstreut liegenden Milcherzeugungsgebiete wurde gröber and bildeten sich um die Molkerei emn Sammelgebiet.
Drittes Stadium (1947-1951): Die Agrarreform zerstörte die traditionelle Besitzstruktur. Die sozial-ökonomischen EinfllBe der Früheren Groβgrundbesitzer (Jito) ging zurück und die neue Freibauernklasse, die aus den früheren Pächtern (Nago) bestand, spielte nun eine Hauptrolle in der Milchwirtschaf t. Denn Spaltete sich die Milchgenossenschaf t in zwei Organisationen, die eine der früheren Grundbesitzer and die andere der Kleinbauern. Sie haben auch die Sammelgebiet geteilt. Die Genossenschaft des Kleinbauern lieferte ihre Mulch zu einer neuen Molkerei der groβen Milchhandelsgesellschaft zu Tokyo. In diesem Stadium entwickelte sich das Milchsammelgebiet von lokal zu regional.
Viertes Stadium (1952-1958): Die Genossenschaft des Kleinbauern gründete in Kuzumaki-Cho die Ekari Mulch AG und faβte die Mulch der Mitglieder. Aber diese Molkerei wurde im 1958 von einer grossen Milchgesellschaft in Iwaizumi-Cho (Nachbarstadt) übernommen. Der bäuerliche Einfluss war verschwunden und das Sammelgebiet wurde wieder von den zwei Molkereien, welche zum Milchmonopol Japans gehöhren, geteilt.
Fünftes Stadium (seit 1959): Da dieses Gebiet wirtschaf tlich noch unterentwikelt und zu weit von den groβstädtischen Märkten entfernt war, blieb der Milchpreis verhältnismässig immer niedriger.