Geographical Review of Japan
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DER EINFLUSS DER GEOMORPHOLOGEN AUF DIE LÄNDERKUNDLICHE FORSCHUNG VON HERMANN LAUTENSACH UND KEIJI TANAKA
EINE LANDSCHAFT ALS “PALIMPSEST”
Momoyo TAMURA
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1980 Volume 53 Issue 1 Pages 45-53

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Abstract
Von der letzten Hälite des 19. bis zum Anfang des 20. Jh. war Geomorphologie das entwickelteste Gebiet der Geographie. O. Schlüter hat in Analogie zur Geomorphologie die Geographie des Menschen aufgefasst. Es hat sich noch fortgesetzt, die. Parallele zwischen Geomorphologie und Geographie des Menschen zu machen. G. Hard schreibt in seinem Werk (1973) folgendermassen: “ (S. 163) Die Landschaftsgeographie ist infolgedessen-ähnlich der genetischen Geomorphologie-durch ihren Grundsatz geneigt, die Landschaft als eine Art Palimpsest zu lesen, …… d. h.…… die landschaftlichen Zeugen (“Relikte”, “Survivals”) der verschiedenen Epochen aufzusuchen, … …” Leider führt er keine Beispiele an.
In Deutschland unterschied H. Lautensach (1886_??_1971) bereits in 1933 die geographischen. Formen der heutigen Kulturlandschaft zwischen lebende und tote (fossile) Formen nach S. Passarge, der die Oberflächenformen des festen Landes in Vorzeit- und Jetztzeitformen unterschieden hatte. Daher kommt Lautensach's Unterscheidung aus der klimatischen Geomorphologie von Passarge, der im Gegensatz zum geographischen Zyklus von W. M. Davis seine Unterscheidungstheorie in seinem Aufsatz “Physiologische Morphologie” (1912) begrtindet hat.
In Japan hat K. Tanaka (1885 _??_1975) in seinem Vortrag “Die Geographie als selbständige Wissenschaft” (1923) behauptet, die geographischen Formen der heutigen Kulturlandschaft nach Davisscher Lehre zu unterscheiden, und er hat wirklich in seinem Werk “Das Wesen und das Prinzip der Geographie” (1949) folgende drei Formen der Kulturlandschaft vorges-
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