レプラ
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鼠癩に於ける血清化學反應(MHH反應)に就いて
池井 貞夫
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1936 年 7 巻 2 号 p. 255-269,1

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抄録
Prof. Seigo MINAMI berichtete in einem Beitrag zur serochemischen Lepra-Diagnose mit Dr. Kogoro HIKIZI and Dr. Hiroshi HAYATA, dass eine Modifikation der FUCHSschen CaR. bei Lepra ein gutes Resultat zeigt (s. Hihu-to-Hitunyo, Bd. 2, . Nr. 3). Diese Reaktion wird vorläufig MHH-Reaktion genannt. Verf, wandte die neuere, später veröffentlichte Methode von HAYATA (s. Hihu-to-Hitunyo, Bd. 3, Nr. 1) bei 75 Lepra-Ratten an.
Methodik.
1) Herstellungsverf ahren des Serumsubstrates.
Versetzt man ein Serum mit seiner elffachen Menge 2.5% iger Trichloressigsaure, so entsteht ein Niederschlag der hochmolekularen Serumbestandteile, den man durch Abzentrifugieren leicht von der übrigen klaren Flussigkeit trennen kann. Der Niedrschlag wird mit einer grossen Menge des Fallüngsmittels durch Zentri fugieren gründlich gewaschen, um die löslichen Rest-N-Bestandteile restlos zu entf ernen. Schliesslich wird der Niederschlag von der überschüssigen Trichloressigsäure bestens gereinigt und schonend getrocknet.
Auf solche Weise werden verschiedene "Substrate" gewonnen. Zur Untersuchung auf Rattenlepra ist ein Serumsubstrat einer vor 5 Monaten künstlich infizierten Ratte erforderlich und eines von einer gesunden Ratte.
2) Ausführung.
Durch Herzpunktion kann man 3 bis 5CCm Rattenblut bekommen; diesel wird durch Abzentrif ugieren in ca. 1-2ccm leicht rötliches Serum und den Blutkuchen getrennt, das Serum mit Aq. dest. his auf 3.5CCm verdünnt und völlig gemischt. In zwei Reagenzgläser wird mittels einer Vollpipette genau je 1.0ccm des zu untersuchenden Serums mit Zusatz von ca. 0.5 mg Lepra- hzw. Normalsubstrat gefullt ; diese Rohrchen werden dann in einem mit Chloroformdampf gefüllten Standglas, das mit aufgelegter Glasplatte verschlossen wird, 8 Stunden bei 41°C gehalten. Danach werden mit einer Vollpipotte 11.0ccm 2.5% ige Trichloressigsäurelösung hinzügefugt. Besonders vorteilhaft ist es, die Trichloressigsaure vor Zusätz zum Serum auf 20°C-25°C zu erwärmen. Die Fällung entsteht dann in grobflockiger Form; nach griündicher Zerteilung der Flocken durch heftiger Schutteln des verschlossenen Glases ergibt die Filtration stets ein klares Filtrat ; der Vorgang geht ausserordentlich schnell vor sick, da die groben Flocken den Filter sehr wenig verstopfen.
Sofort nach dem Zusammenbringen des Serums mit Trichloressigsäure und grundlichem Schütteln der Flüssigkeit wird diese durch ein gewöhnliches, mit einem Uhrglas bedecktes, SCLEICHER-SCHULL Filterchen (Toyo-Aschlos Filterchen Nr. 6 in Japan) von 9-7CCm Durchmesser in ein Trichterreagenzglas filtriert, wobei möglichst sorgfältig darauf geachtet wird, dass die ersten Tropfen vollkommen wasserklar Bind. Nach etwa 15 Minuten wird bereits das gesamte klare Filtrat gewonnen, von deco man mittels Vollpipette 8.0ccm in emn Verbrennungskölbchen uberträgt. Nachdem die im Kölbchen befindlichen 8ccm Filtrat und 8.0ccm Trichloressigsäurelösung mit 1.0ccm Standardlösung (0.280 mg% N enthaltende Ammoniumsulfatlösung) mit genau 1.0ccm eines Schwefel säure-überchloriges-Säuregemisches vermischt worden sind, wird der Kolben sofort an das Verbrennungsrohr angeschlossen. Nach 20 Minuten wird der Inhalt des Kölbchens bräunlich, danach wasserklar. Nach der Abkühlung wird der Kolben vom Ver brennungsrohr genommen. Zunächst wird 10.0ccm Aq. dest. eingefüllt, dann mittels Vollpipette je 5.0ccm Phenolreagenz (reines Phenolum cryst. 2.5g wird mit 25.0ccnx Aq. dest. und 25.0ccm von 9.5 N Kalium caust, vermischt) zugesetzt und das Ganze clurch sanftes, aber grundliches Schwenken gut homogenisiert. Schliesslich wird genau 1.0ccm Javelwasser zugesetzt (je 100.0ccm Javelwasser enthalt 1.0g activen Chlorstoff ).
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