Okayama Igakkai Zasshi (Journal of Okayama Medical Association)
Online ISSN : 1882-4528
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Über die Lipoidtherapie bei Lungentuberkulose.
Tutomu KodamaKajuo HitomiTeiji Shiiki
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1941 Volume 53 Issue 1 Pages 132-141

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Abstract
Verff. verfolgten den Effekt Der Lipoidtherapie bei 24 Fallen von Lungentuberkulose. Dabei beobachteten sie nicht nur den klinischen Verlauf, sondern auch die Veränderungen von Blutbild, Erythrozytensenkungsgeschwindigkeit, Serumkoagulationsband (nach Weltmann) und Blutcholesteringehalt. Verff. untersuchten auch ihre Herdreaktionen 12 Stunden nach der Keriosinjektion.
Die Resultate lassen sich wie folgt zusammenfassen.
I. a) Nach der Lipoidtherapie vermehrte sich der Blutcholesteringehalt in den meisten Fällen von leichter und produktiver Lungentuberkulose, dagegen verminderte er sich bei den meisten exsudativen Formen von Lungentuberkulose.
b) Vor der Therapie zeigte das Serumkoagulationsband bei den meisten leichten und produktiven Formen einen fast normalen Wert, aber bei den meisten exsudativen Formen zeigte. es deutliche Verkürzung. Nach der Therapie erholte sich diese Verkürzung fast parallel mit dem klinischen Befund.
c) Im allgemeinen wird die Blutkörpersenkungsgeschwindigkeit gehemmt, aber bei den exsudativen Formen zeigte sich nicht selten nach der Therapie eine Beschleunigung.
d) Nach der Therapie tritt bei den meisten Fällen der leichten und produktiven Fomen eine Verminderung der Leukozytenzahl und des polynucleären Leukozytenprozentsatzeg, Erholung der Leukozyten-Linksverschiebung und Vermehrung des Hb-Gehaltes und der Erythrozytenzahl auf. Dagegen findet man nicht selten bei den exsudativen Formen entgegengesetzte Ergebnisse.
e) Das Körpergewicht vermehrt sich im allgemeinen, aber bei den exsudativen Formen vermindert es sich nicht selten.
f) Verff. beobachteten bei den leichten und produktiven Formen viele durch diese Therapie geheilte Fälle, aber bei den exsudativen Formen nur wenige Fälle von Heilung und sogar verschlimmerte Fälle.
II. Die Herdreaktion, die 12 Stunden nach der Keriosinjektion auftritt, äussert sich in Vermehrung der Leukozytenzahl, des polynucleären Leukozytenprozentsatzes, Verstärkung der Linksverschiebung und Verminderung des Lymphozytenprozentsatzes und weiter in einmaliger Körpertemperatursteigerung, Husten und Sputum; oft tritt sogar eine Verschlimmerung dieser genannten Symptome ein.
III. Verff. beobachteten mit dieser Therapie bei leichter und produktiver Lungen. tuberkulose einen guten Erfolg, dagegen nicht bei den exsudativen Formen.
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