Abstract
Das von Justin-Besançon and Mitarb. (1) synthetisierte Metochlopramid (siehe Abb. 1) wird weitgehend bei zahlreichen klinischen Leiden (die besonders den Magendarmapparat betreffen) ausser per os auch auf intravenösem oder intramuskulärem Wege angewandt. Das Fehlen einer systernatischen Untersuchung über die elektrokardiographischen Veränderungen, die durch die intravenüse Verabreichung von Metochlopramid verursacht werden, veranlasste uns, eine Reihe von Untersuchungen an der normalen oder vorbehandelten Ratte durchzufiihren. Bei der Vorbehandlung wurde entweder ein Ganglioplegicum (Hexamethonium), ein Parasympathicolyticum (Atropin), ein α-Adrenolyticum (Pentolamin), ein β-Adrenolyticum (H 56/28), ein Katecholamindepletor (Reserpin) oder ein bekanntes Herzgift (Emetin; 4, 6) angewandt.