日本藥物學雜誌
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Nicotinの胸管淋巴流に對する作用に就て
則武 光夫
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1943 年 37 巻 4 号 p. 523-547,en38

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抄録
Verf. hat an Hunden den Einfluss des Nicotins auf den Thoracicuslymphstrom, auf die Konzentration des Lymphserumeiweisses und auf das Zirkulationssystem ausführlich untersucht und dann die daraus erhaltenen Ergebnisse zusammenfassend einer eingehenden Kritik unterzogen, um den Wirkungsmechanismus des genannten Pharmakons dem Thoracicuslymphfluss gegenüber klarzustellen. Ergebnisse : 1) Bei normalen Hunden (narkotisiert mit Morphin-Urethan) führte die Nicotininjektion in die V. femoralis in der Dosis von 0, 5-1, 0 mg pro Kilo eine mittelmässige Steigerung des Thoracicuslymphflusses mit einer leichten Zunahme des Eiweissgehaltes im Lymphserum herbei. Nese Wirkung tritt aber nicht deutlich auf, wenn das Nicotin, entweder in die Pfortader eingeführt wird oder die Hunde mit einer Unterbindung der peripfortalen Lymphgefässe vorbehandelt werden. 2) Bei intravenöser Nicotininjektion zeigen Arterien-und Pfortaderdruck, wenn auch nur von.kurzer Dauer, einen raschen sowie erheblichen Anstieg. Der Druck der V. femoralis wird nur gelegentlich gesteigert. Das Lebervolumen erleidet im vorliegenden Falle eine Verkleinerung in gleicher Weise wie bei der Adrenalinwirkung. Das sekundäre A ufquellen tritt jedoch hierbei nicht so stark auf, wie bei der Wirkung des letzten Mittels. Die Erhöhung des Arterien-und des Pfortaderdruckes ist bei der Einführung des Nicotins in die Pfortader viel schwächer als bei der Jnjektion in die V. femoralis. 3) Bei Hunden, denen eine Ecksche Fistel angelegt ist, erfährt der Lymphstrom unter Nicotinwi.rkung ebenfalls noch eine Zunahme, jedoch nicht so stark wie bei normalen Hunden. Eine Steigerung der Konzentration des Lymphserumeiweisses wird dabei gar nicht beobachtet. Die Druckveränderungen einzelner Gefässe weichen von denen, die bei normalen Hunden festgestellt werden, nicht erheblich ab. 4) Bei Tieren, wo die Nebennieren beiderseitig exstirpiert wurden, wirkte Nicotin auf die Lymphbildung gar nicht fördernd, sondern manchmal herabsetzend, wobei man keine Veränderung der Lymphserumeiweisskonzentration feststellte. Der Arteriendruck wurde ebenso wie bei normalen Hunden in rascher Folge gesteigert, der Pfortaderdruck tiel dagegen gelegentlich ab. Dabei zeigte die Leber ebenso wie bei normalen Hunden eine Volumenabnahme. 5) Durch eine Durchschneidung der beiderseitigen Nn. splanchnici sowie durch Entfernung des Plexus solare wurden die lymphagoge bzw. blutdrucksteigernde Wirkting des Nicotins, nicht erheblich beeinflusst. Wurden jedoch die beiden Vorbehandlungen, nämlich die Resektion des Plexus solare und die Exstirpation der beiden Nebennieren, gleichzeitig ausgeführt, so trat nach Nicotindosierung stets eine, Abnahme des Thoracicuslyrnphstromes ein der Pfortaderdruck zeigte keine Veränderung. Der Arteriendruck steigt jedoch dabei bis zu einem gewissen Grade, wenn eine grössere Dose Nicotin eingeführt wird. 6) Nach der Vorbehandlung mit Ergotamin oder Atropin ruft Nicotin eine Zunahme des Thoracicuslymphstroms und eine Erhöhung des Pfortaderdruckes wie bei den nicht vorbehandelten Tieren hervor. Bei den Ergotamintieren zeigt aber der Arteriendruck nach der Einführung des Nicotins eine, wenn auch vorübergehende, erhebliche Erniedrigung. Bei den Atropintieren ist hingegen eine Tendenz erkennbar, dass die oben erwähnten Wirkungen des Nicotins im allgemeinen gehemmt zu werden. 7) Unter der Wirkung des Nicotins nimmt die Menge des der Leber zufliessenden Blutes (durch Anwendung der Ludwigschen Stromuhr gemessen) sehr stark ab. Bei Hunden indes, wo die Nebennieren entfernt wurden, kann die Abnahme dieser Blutmenge nur schwach vor. Aus den oben geschilderten Befunden geht hervor, dass die unter der Wirkung des Nicotins stattfindende. Zunahme der eiweissreichen Lymphe, in der Leber gebildet wird.
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