Abstract
Das vorliegende Thema wurde als empirische Antwort auf die Frage bearbeitet, wohin die als Folge der in den letzten Jahren in Japan sehr rasch durchgeführten Rationalisierung im Steinkohlenbergbau freigesetzten Bergarbeiter aus den Zechen des “Joban” Reviers abgewandert sind.
Gegenstand dieser Untersuchung sind 580 entlassene Pergarbeiter der Zeche “Furukawa Yoshima”, 759 der kleinen Zechen im Kreis “Taga” als Beispiel für “scrap” Zechen und 1328 der Zeche “Joban-Iwaki” als Beispiel für “build” Zechen. (build Zechen nennt man die Zechen, welche mit staatlicher Rationalisierungshilfe noch weiter zu fördern sind. Alle anderen Zechen gehören zur scrap Gruppe, die als schlechte Zeche beurteilt und von der Hilfe ausgennommen.)
Der Fall der scrap Zeche wurde ausführlicher untersucht und folgende Punkte wurden klar herausgearbeitet.
1. Ein sehr hoher Prozentsatz dieser entlassenen Arbeiter blieb arbeitlos.
2. Bezüglich der Arbeiter, welche neue Arbeiplätze fanden, ist folgendes festzustellen. Die Arbeiter aus den großen im Kreis Nord-Iwaki gehen in den Handelssektor im gleichen Bezirk, sowie in die Eisen-und Stahl, Netallund Maschinenindustrie in dem großen Industriegebiet Käihin (Abkürzung für Tokio und Yokohama). Die aus den mittleren u. kleinen Zechen im Kreis “Taga” kommenden Bergleute gehen wieder in andere Zechen, sowie in die Akkordbetriebe der “Hitachi Elektro-und Maschinen Fabrik” im selben Kreis.
3. Man kann zwischen dem Alter und Geschlecht eines Arbeiters und der neu erworbenen Stelle einerseits und der Arbeitlosigkeit andererseits eine bestimmte Beziehung sehen. Es ist auch zu bemerken, daß im allgemeinen die männlichen alten (über ca. 45 Jahresalt) und mittlerealten (ca. von 30 bis 45 Jahresalt) die größten Opfer zu tragen gezwungen sind.
4. Im Falle der Wiedereinstellung in anderen Zechen wurden im allgeinen die alten Arbeiter von den scrap scrap Zechen oder von den Akkordgruppen und die mittlerealten Arbeiter von den build Zechen eingestellt.