社会経済史学
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ジーメンスと住友 : 第一次大戦前におけるジーメンス社の対日戦略の一局面
竹中 亨
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1988 年 53 巻 6 号 p. 808-834

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抄録
Die Elektrofirma Siemens, die Mitte der 1880er Jahre auf den japanischen Markt gedrungen war, sah sich zunehmend zur Verstarkung ihres Engagements genotigt und faBte deshalb die Errichtung einer Produktionssatte in Japan ins Auge. Nach einer miBgluckten Fuhlungnahme mit dem Haus Furukawa vermochte die Firma die Verhandlungen mit Sumitomo uber eine gemeinsame Kabelherstellung so weit voranzutreiben, daB sidh bis kurz vor Kriegsausbruch der Entwurf des zu errichtenden Joint Ventures teilweise erarbeiten lieB. Die Weichenstellung zur Direktinvestitionsstrategie war, wie sie der firmeninternen Diskussion seinerzeit zu entnehmen ist, in erster Linie durch das Heranwachsen der einheimischen Elektroindustrie motiviert, die mit der ohnehin scharfen anglo-amerikanischen Konkurrenz auf Siemens einen starken Druck ausubte. Die Produktion in Japan sollte ihr somit durch die Einsparung verschie-dener Kosten, wid durch die Ausnutzung der bilIigen Arbeitskraft des Landes, wieder zu einer soliden Marktposition verhelfen. Dabei wurde auch in Betracht gezogtn, mittels der Geschaftsform des Joint Ventures die Investitionsrisiken im fernen, gleichsam undurchsichtigen Japan zu verteilen und die eigene unzurei-chende Marktkenntnis vom besser informierten einheimischen Partner erganzen zu lassen. Dieses logistisch-strategische Konzept stellte eine wichtige Etappe in der Ent-wicklung der Japanpolitik von Siemens dar, auch wenn das Projekt mit Sumitomo tatsachlich im Sande verlief.
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© 1988 社会経済史学会
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