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宗教哲学研究
Vol. 34 (2017) p. 1-13

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http://doi.org/10.20679/sprj.34.0_1

特集 学知・仏教・信仰
  • 抄録

Wir können aus seinem ersten Buch Shukyo Tetsugaku Gaikotsu (Skelett der Religionsphilosophie) wissen, dass Kiyozawa für das Problem „Philosophie und Religion“ ein starkes Interesse hatte. Dieser Buchtitel zeigt, von welchem Standpunkt aus er sich mit dem Problem der Religion zu beschäftigen suchte. Er wollte von dem Standpunkt der Philosophie oder der Wissenschaft aus fragen, was die Religion sei, warum es die Religion gebe. Unter diesem Gesichtspunkt fragte er zuerst, wie sich Religion und Wissenschaft, oder Glauben und Vernunft, zueinander verhalten. Dass er an der Universität Tokyo bei Ernest Francisco Fenollosa Philosophie studierte, gab ihm Anlass dazu. Er war von Fenollosas Vorlesungen über die Philosophie Hegels stark beeinflusst. Wir können vor allem in Kiyozawas Verständnis der Dialektik und des Verhältnisses zwischen „Endlichem und Unendlichem“ diesen Einfluss Fenollosas erkennen.

Bemerkenswert ist, dass das Verhältniss von „Endlichem und Unendlichem“ für Kiyozawa nicht einfach ein Problem der Philosophie war. Es war für ihn ein zentrales Problem, weil es nicht nur das Seinsverständnis, sondern auch die Praxis, m. a. W. die Erlösung betraf. Das Problem der Struktur der Welt, in der wir leben, hing bei Kiyozawa mit dem Problem eng zusammen, wie wir in dieser Welt leben.

Copyright © 藤田正勝

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