抄録
Es liegen bisher diesbezügliche Arbeiten von Bürgi und Beinaschewitz sowie von Inoki vor. Die Autoren haben dabei die Gifte stets subcutan gegeben. Da aber bei der Untesuchung dieser Art die intravenöse Anwendung der Medikamente ein klareres Bild als die subcutane zu geben verspricht, so hat der Verfasser die Gifte in verschiedenen Intervallen den Mäusen intravenös einverleibt. Resultate : Vor den verschiedenen Substanzen wirken nur Aqua Pruni Armeniacae, Emetin und Strychnin am stärksten, wenn sie auf einmal injiziert werden. Dagegen wirken Strophantin, Chloralhydrat, salicylsaures Natrium, Heroin und Antipyrin stärker, wenn man sie in Intervallen von 5 bis 10 Minuten injiziert.