抄録
Um zu erfahren, ob die Kationverteilung zwischen den Organzellen und der Nährflüssigkeit drch die Erregung der vegetativen Nerven verändert werde, wurde dieser Versuch angestellt. Der sympathische bzw. parasympathische Apparat des nach der Straubschen Methode gespeisten Eskulentenherzens wurde pharmakologisch mit Adrenalin bzw. Physostigmin oder elektrisch mit dem fatradischen Strom gereizt und dabei die Ca-.und K-menge in der Nährlösung nach de Waarde (Ca) bzw. nach Kramer und Tisdall (K) mikrochemisch bestimmt.
Resultate I. Die Ca-menge der Nährflüssigkeit zeigt keine Veränderung, weder bei den eine Zeitlang einfach künstlich genährten Herztn, noch bei denjenigen, deren vegetative Nerven gereizt warden sind. 2. Dagegen vermehrt sich das K in der Nährflüssigkeit, wenn das Herz 1-3 Stundenlang darin arbeitet, gleichgültig ob dabei die vegetativen Nerven gereizt werden oder nicht Doch ist der Betrag der K-zunahme bei der Narvenreizung deutlich geringer als sonst, so dass der Übergang von K in die Nährflüssigkeit durch die Reizung der autonomen Nerven einigermassen gehemmt zu werden scheint.