抄録
Verf. stellte in Versuchen an Kaninchen fest, dass intravenöse Darreichung von Morphin in Dosen über 3 mg pro kg Gewicht immer eine Verminderung der Sekretion der submaxillaren Drüse bewirkte. Diesilbe Erscheinung erfolgte bei Tieren, bei denen Halssympathicus oder Chorda tympani durchschnitten worden war, aber nicht bei solchen, bei denen die beiden Nerven durchschnitten worden waren, so dass diese Erscheinung als Folge der Wirkung des Morphins auf die beiden Nervenzentren betrachtet werden muss. Verf. zögerte aber dabei diese Sekretverminderung auf Lähmung der sekretionsfördernden Zentren zurückzuführen, da diesilbe Erscheinung durch Erregung von sekretionshemmenden Zentren, deren Existenz von Verf. durch Nervenreizversuche wahrscheinlich gemacht wurde, herbeigeführt werden mag. [Vgl. Original (japanisch) S. 359.]