抄録
Im Zeitraum vom März 1956 bis zum Dezember 1967 wurden 141 Patienten (92 Männer, 49 Frauen) in der Universitäts-Hals-Ohrenklinik zu Kagoshima tracheotomiert. Das Alter der Patienten war zwischen 10 Monaten und 85 Jahren.
Die Indikationen, bei denen die Tracheotomie durchgeführt wurden, können in unseren Fällen wie folgt eingeteilt werden:
1. Verengungen der oberen Luftwege durch Tumoren, Entzündungen bzw. Lähmungen (75 Fälle),
2. Erhaltung der Atemwege während der Operation oder Intubationsnarkose (36 Fälle),
3. Entfernung von Fremdkörpern aus den tieferen unteren Atemwegen (30 Fälle).
Die Operation wird bei uns unter dem medianen, ungefähr 5cm langen Längsschnitt des Vorderhalses mittels einer Hakenpinzette und der Heymannschen Nasenschere ganz einfach durchgeführt, ohne Festlegung auf obere bzw. untere Tracheotomie. Die durch das Einführen der Trachealkanüle vielleicht entstehende Nekrose einiger Knorpelringe wird verhütet durch spindelförmiges Resezieren der Schnittränder.
In unseren Fällen gab es 13 postopeative Komplikationen, die aus 2 Fällen von subkutanem Emphysem, 2 Fällen von Blutung und 8 Fällen von erschwertem Décanulement bestanden. Die meisten Komplikationen sind bei Kindern aufgetreten. Also ist der Prozentsatz der Komplikation 9.2%. Aber kein Patient ist durch die Tracheotomie gestorben.