The Tohoku Journal of Experimental Medicine
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Experimentelle Studien über die Erythrozyten=und Plasmakatalase
I. Mitteilung. Experimentelle Untersuchungen über die Erythrozytenkatalase
Hiroshige Kurokawa
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1930 Volume 14 Issue 5-6 Pages 520-538

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Abstract
Obige Versuchsergebnisse zeigen zusammengefasst Folgendes.
1) Beim Kaninchen bestelit keine Parallelität zwischen Hämoglobin- und Blutkatalasegehalt. Dieser ist ebenso wie der erste individuell sehr verschieden. Bei demselben Tier bleibt aber der Katalasegehalt konstant, insofern es gesund ist.
2) Bei posthämorrhagischer Anämie nehmen sowohl die Katalase wie auch das Hämoglobin ab. Die Katalase vermehrt sich schneller als Hämoglobin, und wenn dieses semen Ausgangswert erreicht, zeigt die Katalase höheren Gehalt als vorher.
3) Bei der Blutkatalaseuntersuchung kommt in erster Linie der Katalaseindex, d.h. _??_ in Betracht; der Hämoglobinkatalaseindex spielt dabei nur eine untergcordnete Rolle, weil kein regelmässiger Zusammenhang zwischen Hämoglobin und Katalase besteht.
4) Da die Katalase aus normalen Erythrozyten mit physiologischer Koehsalzlösung nicht extrahiert werden kann, bei Hämolyse in das umgebende Medium übergeht und nicht an den Stromata haftet, ist sic höchstwahrscheinlich im Inneren der roten Blutkörperchen in gewissem Zustand vorhanden.
5) Durch Schütteln der Blutlösung mit Chloroform bzw. Toluol gewinnt man hamoglobinfreie Katalaselösung.
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