The Tohoku Journal of Experimental Medicine
Online ISSN : 1349-3329
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Untersuchungen über die Grundbedingungen für das psychogalvanische Phänomen
Koiti Motokawa
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1941 Volume 39 Issue 4 Pages 347-369

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Abstract
1. Es wurden die Fehlerquellen bei Versuchen des psychogalvani-schen Phänomens eingehend erörtert.
2. Um die Erscheinung am Erfolgsorgan dieses Reflexes, näm-lich der Haut in erster Linie aufzuklären, wurde das neurogalvanische Phänomen mit dem Hermann schen Nerven-Haut-Präparat quanti-tativ untersucht.
3. Die Grösse and Richtung der galvanischen Reaktion sind von denselben der äusseren Spannung oder des zugeleiteten Stromes viel-fach abhängig, aber die galvanische Reaktion lässt sich weder durch die Spannung noch durch den Strom eindeutig bestimmen.
4. Es wurde eine für these Erscheinung massgebende Quantität gefunden, zu denen die galvanische Reaktion in einer linearen Be-ziehung steht, vorausgesetzt, dass die Nervenimpulse bei einzelnen Reaktionen konstant gehalten werden. Die Quantität heisst E-iW, wobei E die äussere Spannung (aussteigende Richtung als positiv genommen), i den zugeleiteten Strom (aussteigend als positiv) and W den äusseren Widerstand bedeutet.
5. Die galvanische Reaktion der Haut lässt sich in die eigent-liche galvanische Reaktion and den Aktionsstromanteil zerlegen. Die erstere geht mit der polarisatorischen Gegenkraft proportional and in der Richtung vor sich, wie die Gegenkraft abnimmt, im Gegensatz dazu findet der Aktionsstromanteil nicht streng mit dem Ruhepotential proportional statt. Die Ursache dieses verschiedenen Verhaltens wurde diskutiert.
6. Weiter wurde die physiologische Bedeutung der erwähnten Quantität erörtert, and einige Bemerkungen zur praktischen Anwen-durig hinzugefügt.
Diese Arbeit wurde im Physiologischen Institut der Tokyo Kaiserlichen Universität unter der Leitung von Dr. K. Hashid a, früherem Professor der Universität, dem jetzigen Unterrichtsminister ausgeführt, dem ich hiermit meinen besten Dank aussprechen möchte.
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