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全文: "ジロラモ・サヴォナローラ"
6件中 1-6の結果を表示しています
  • 富永 茂樹
    社会学評論
    1993年 44 巻 3 号 282-297
    発行日: 1993/12/30
    公開日: 2009/10/19
    ジャーナル フリー
    一七九四年夏のいわゆるテルミドールの政変において、それまで絶大な権力を保持していたロベスピエールは、きわめてたやすく政敵の術中に陥り没落していったかにみえるが、このときジャコバン派の指導者は、青年期にルソーやプルタルコスの読書をとおして知り、かつ革命がはじまってからのさまざまな言説のなかで語りつづけた古代の立法者、社会に法と規範をもたらすさいに、あるいはもたらすがゆえにほとんど必然的に集団からの迫害や暴力を蒙った立法者の姿に自らを重ねて考えていた可能性が大きい.逆にこうしたリュクルゴスにはじまりルネッサンスの時代のサヴォナローラをへてロベルピエールにいたるまでの、社会のなかで広範な支持を獲得していながら突然の没落と死を迎える人間の系譜を辿ってゆくと、社会的なものの根底には暴力がひそんでいるというルネ・ジラールの命題を検証できると同時に、ウェーバーのいう「カリスマ」型の権力が指導者自身の資質や能力よりも、むしろ秩序の実現を期待する社会の危機的な状況に由来していること、さらにデュルケームが指摘するとおり革命期には「集合的沸騰」が生じるとすれば、それは暴力的な状況をとおして聖なるものを産出し社会の生命を更新する過程にほかならないことを確認できるだろう.以上のような点においてフランス革命は、とりわけテルミドールの政変という事件は、政治の宗教社会学ないし宗教の政治社会学を構築するうえで、重要な手がかりを提供してくれることになるのである.
  • 徳永 雅
    フランス語フランス文学研究
    2000年 77 巻 3-12
    発行日: 2000/10/21
    公開日: 2017/08/11
    ジャーナル フリー
    On sait que Montaigne fait l'eloge de Socrate ca et la dans les Essais et qu'il cherche a s'identifier au philosophe athenien, surtout dans ses dernieres annees. On denombra 113 occurences du nom Socrate dans les Essais (16 le texe de 1580, 32 dans les additions de 1558 et 65 dans celles qui sont posterieures a 1588). Cependant, Montagne ne comprend pas ce qu'est le demon de Socrate ni son idee essentielle, a savoir que la vertu est fille de la connaissance. Dans cet article, nous avons tente d'analyser un autre point de divergence, celui que fait surgir la question de la physionomie de Socrate. Montaigne parle de la physionomie de Socrate dans les chapitres ≪De la cruaute≫ (II, 11) et ≪De la phisionomie≫ (III, 12). Il consacre une bonne partie de ces deux chapitres a des sujets sans rapport direct avec leur titre. Mais c'est un meme fait qui l'amene a ses considerations sur la cruaute et la physionomie: la laideur de Socrate, qui repondait a ≪ceux qui reconnoissioent en sa physionoie quelque inclination au vice≫, qu'il avait corrige ≪par force de la raison≫ ses ≪conplexions naturelles≫. Prenant le contrepied, Montaigne affirme que lui n'a pas ≪trouble par art≫ son ≪inclination≫; il evoque des experiences lors desquelles il a echappe aux pires dangers et desarme la violence, lui qui hait ≪cruellement la cruaute≫, grace a son ≪port favorable et en forme et en interpretation≫. Cette analyse nous perment de conclure que Montaigne ne s'identifie pas a Socrate, puisqu'il avoue que ce qu'il a de bien, il na le tient ≪ny de loy, ny de precepte, ou autre aprentisage≫. La physiognomonie remplit une fonction importante dans la construction de ces deux chapitres; elle conduit a leur sujet principal.
  • 向井 惣恵
    ドイツ文學
    1978年 60 巻 75-84
    発行日: 1978/03/31
    公開日: 2009/01/30
    ジャーナル フリー
    In der “Idee Europa” (1916) heißt Hofmannsthal die Idee Europas “ein heiliges Gut”. Dessen Benennung habe mit den Zeiten gewechselt, wie z. B. der Glaube an Delphi in der altgriechischen Zeit und das feste Vertrauen auf die Humanität und die Realität der objektiven Natur in der neueren Zeit. Den damaligen Verlust dieses europäischen “Gesetzes” schreibt er hier “der Scheinfreiheit” von einem künstlerischen Gesichtpunkt aus zu. Diese Auffassung charakterisiert klar den frühen Hofmannsthal als Schöpfer der Bilder.
    In den Werken ist die “Scheinfreiheit” in der folgenden Weise durgestellt: Ein Gegenstand wird mittels des ersten Spiegels als sein erstes Spiegelbild aufgefaßt, dann wird das Spiegelbild als zweiter Gegenstand aufgestellt, der mittels des zweiten Spiegels als zweites Spiegelbild aufgefaßt wird, und derartiges Ergreifen wird immer wiederholt, bis die Substantialität des Gegenstandes sehr dünn gefühlt wird (z. B. in den vier Strophen am Anfang der “Ballade des äußeren Lebens”). Wenn der grenzenlose Prozeß auch kein Ungestüm fühlen läßt, schaudert uns davor. Was Hofmannsthal dabei kann, ist entweder immer tiefer ins Traumbild zu versinken, um dem Schauder zu entfliehen, oder das Ich als Ästhetiker objektiv zu analysieren, um sich eine höhere Erkenntnis der Außenwelt zu erwerben; aber es ist sonderbar, daß der letztere wieder mittels der Selbstabspiegelung durchgefühlt wird.
    Da das Spiegelbild ein Schein, der sich im subjektiven Spiegel der Empfindungen abspiegelt, ist, kann man die Dichtung der Spiegelbilder für eine Kunst des Illusionismus halten. Wenn das Bewußtsein der Generation aus dem höchsten Glauben an die Humanität besteht, wie bei dem nicht alten Tizian, kann sich die Kunst des Illusionismus, nämlich die künstlerische Betonung der subjektiven Empfindungen, mit der Betonung der Wahrheit der Wirklichkeit identifizieren. Bei Hofmannsthal läßt sich das aber kaum erwarten, denn seine österreichisch-ungarische Monarchie blieb zur Zeit ein des modernen Staatsgedankens ermangelndes, mittelalterliches Kaiserreich, das vom westeuropäischen Bildungsniveau auf Grund des im wesentlichen demokratischen Parlamentarismus in hohem Grade absank, und so drang desto leichter der Gedanke des Nietzscheschen Nihilismus ins Bewußtsein der Generation ein. In diesem Fall ist es sehr leicht möglich, daß sich die auf dem Wege der Abspiegelungen gebildeten Spiegelbilder vom Urbild des Gegenstandes entstellen. Wie man es an Arlettes Rede “fremd steh ich mir selber gegenüber” erkennt, können diese Veränderungen einen Selbstbetrug begehen, der für sich eine Todesgefahr des schaffenden Selbst beinhalten soll. Indem er so in die Leere des Nichts wie Nietzsche niederschaut, strebt er aus der geistigen Hungersnot der Umwertungszeit aller Werte nach irgendeiner neuen Frucht, mit der die Leere des Lebens erfüllt wird.
    Mit seinem ersten lyrischen Drama “Gestern” entwickelt er dialektisch seine frühe Antinomie, entweder ins Traumbild zu versinken oder das Leben des Ästhetikers zu analysieren, und versucht an die mit ursprünglicher Reinheit des Lebenskeimes ausgezeichnete Wirklichkeit der Dinge heranzureichen; aus den die Erkenntnis der Welt betreffenden Flächenerscheinungen des Dramas ragt das Sursum der geistigen Läuterung eines mit Marsilio pilgernden Haufen Flagellanten plastisch hervor. Das stellt keine psychologischen Kompliziertheiten eines höchst zivilisierten Menschen noch ein Schwanken der Außenwelt durch Abspiegelungen dar
  • 坂口 尚史
    ドイツ文學
    1976年 56 巻 83-93
    発行日: 1976/03/15
    公開日: 2009/01/30
    ジャーナル フリー
    In einem Brief an Heinrich Mann erwähnt Thomas Mann sein einziges Drama “Fiorenza” und will es “als künstlerisch durchaus verfehlt betrachten.” Dem Stück fehit es an Handlung im traditionellen Sinn des Wortes und die Klimax kommt zu spät. Aber trotz dieser schwachen Seiten bewegt das Drama uns tief durch seine interessanten Themen. Was Thomas Mann, den Romancier und Novellisten, dazu veranlaßte, dieses Drama zu schreiben, ist “der dialektische, kämpferisch-widersprüchliche” Charakter des Stoffs. In den Hauptpersonen sehe ich den großen Einfluß von Nietzsche und auch der Psychologie, die der junge Dichter oft als Motive in seinen Werken benutzt.
    Als Hauptquelle und Grundlage der dichterischen Darstellung des charak-teristischen Eigentümlichkeiten der alten Renaissancestadt dienen ihm die Werke Villaris und Burckhardts. Trotzdem kann ich dieses Stück kein historisches Drama nennen, denn die Personen des Dramas scheinen mir wesentliche Züge der Entwicklung des Autors selbst widerzuspiegeln. Während Tonio, Kröger sich mit dem Gegensatz zwischen Leben und Kunst auseinandersetzt und “die Kunst mit dem Geist in eins rechnet, ” erscheint das Thema hier verändert. Hier sind Leben und Kunst zu einer Idee verschmolzen und stehen dem reinen Geist gegenüber.
    In der Blütestadt Fiorenza von 1492, deren Bewohner zuviel Kunst genießen, macht ein Mönch namens Savonarola seinen großen Einfluß geltend. Sein asketisch gewordener Geist wendet sich gegen “die als sublimierten Lebensgenuß verstandene Kunst”. Er beschimpft Florenz und wird dafür von der lüsternen Stadt wegen seiner Beispiellosigkeit geliebt. Dagegen liebt Lorenzo de Medici, dessen Schutz und Gunst viele Humanisten und Künstler genießen, die Schönheit und den Genuß so glühend, daß “der Herr der Schönheit” genannt wird.
    Die Hauptpersonen treten aber erst im 3. Akt selbst in Erscheinung. Im 1. Akt wird von den Nebenpersonen Giovanni, Poliziano und Pico nur über sie erzählt. Die Wagnersche Technik der epischen Musikdramen wirkt unverkennbar auf dieses Drama ein. Die 11 Künstler im 2. Akt behandelt der Dichter sehr ironisch. Damit der dramatische Kontrast drastischer hervortritt, ist dieses Künstlervölkchen als dumm und sinnlich geschildert, weil es keine “Anständigkeit” hat. In bezug auf den Hauptgesichtspunkt des Dichters wäre es nicht ungerecht, nur auf der Seite “Kunst” solche Leute auftreten zu lassen. Denn der Hauptgesichtspunkt besteht in der “Satire auf Demokratisierung des Künstlerischen.”
    Savonarolas Charakter besteht im wesentlichen aus den Variationen auf Nietzsches Thema “Was bedeuten asketische Ideale?”. Darin werden Ästhetizismus und Künstlertum dem asketischen Ideal gegenübergestellt. Aber hinter seinem hohen Ideal stecken die Schwäche seines Wesens und der Nihilismus. Nach der Erzählung seiner Jugendzeit war er, wie Fiore Lorenzo gesteht, “schwach, klein und häßlich” und verliebte sich in die schöne Fiore, die damals seine Nachbarin war, aber sie verweigerte sich ihm. Er gehört auch zur Reihe der von Natur nur mit schwachen Kräften ausgestatteten, aber trotz ihrer Schwäche Großes schaffenden Leistungsethiker, wie Thomas Buddenbrook. Er hat eine innere Hemmung in sich, weil er damals das Wesentliche seines Menschenlebens vernichtete. Solche Neigung des “religiösen Willensimpulses” entwickelt sich im ideologischen Antrieb, nämlich im Willen zur Macht.
    Es ist seltsam, soichen Willen zur Macht auch bei Lorenzo finden zu können. Auch er ist schwach und häßlich
  • 藤沢 道郎
    イタリア学会誌
    1974年 22 巻 15-30
    発行日: 1974/03/20
    公開日: 2017/04/05
    ジャーナル フリー
    Qui si tratta della lettera del 9 marzo 1498 a Ricciardo Becchi. E una delle piu famose lettere nell'epistolario machiavelliano, sempre considerato come un episodio formativo del suo pensiero e carattere spesso citata per mettere in rilievo il contrasto ideale tra Machiavelli e Savonarola. All' A.pare che sia anche un documento molto importante, e sulla vita privata del giovane Machiavelli e sulle vicende polititiche fiorentine dal 25 febbraio al 4 marzo 1498, e che in esso si trovino alcuni tratti interessanti l'analisi dei quali potrebbe mettere in luce una parte delle tenebra della sua gioventu. Esaminati quei tratti e analizzata la situazione politica del tempo, l'A.fa presente una ipotesi che la lettera sia stata scritta per dar informazione all' ambasciatore fiorentino a Roma, non piagnone ma papista, sulle azioni e intenzioni del' Savonarola delle quali nessun'altro avrebbe potuto sapere all' infuori di un frate, sia sincero che mascherato.
  • 渡辺 友市
    イタリア学会誌
    1962年 11 巻 63-79
    発行日: 1962/12/30
    公開日: 2017/04/05
    ジャーナル フリー
    Il 1300 e quel periodo della storia italiana nel quale con lo scomparire dei piccoli comuni ci si avvia verso il risveglio di unacoscienza nazionale. Gli umanisti nati in questo periodo perdendo l'interesse verso la liberta politica si sentono piu inclinati verso una vita tranquilla e libera da noie. Tuttavia, da una parte i Signori sentono ancora il bisogno degli umanisti per aumentare il loro potere politico e dall'altra parte non si puo dire che gliumanisti siano del tutto privi di interesse circa i movimenti politici della loro epoca. Il Petrarca fu biasimato per essersi troppo appoggiato ai Visconti di Milano, per questa ragione, egli intervenne con i suoiscritti nella rivolta diretta da fra Iacopo Bussolani, che ebbeluogo a Pavia nel maggio del 1356. L'Autore dell'articolo, servendosi principalmente delle lettere dell'epoca(Fam XIX.18)e servendosi come base della situazione che appare dalle lettere del Petrarca che invitano alla pace, cerca di ricostruire l'immagine dei Signori sia dal punto di vista ideologico che politico.
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