美学
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ヴァイマル・バウハウスと庭園芸術
ハインツ・ヴィヒマンによる改革の試み
後藤 文子
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2020 年 71 巻 2 号 p. 49-60

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抄録
Am 8. Juli 1924 brachte der Nachwuchsarchitekt Heinz Wichmann (1898-1962) beim Weimarer Bauhaus die Abhandlung „Neue Ausbildungsmöglichkeiten im Gartenkunstberuf verbunden mit einer Gartenbaumustermesse“ ein. Für das Bauhaus war diese Abhandlung ein gewichtiger und ausschlaggebender Appell. Dennoch sind danach im Bauhaus keine Fortschritte zu beobachten. In der vorliegenden Arbeit wird die Gartenkunst nicht aus dem Kontext des Bauhaus zu verstehen versucht, sondern – in Anlehnung an Wichmann – wird über die Geschichte des modernen Gartens das Bauhaus greifbar gemacht. Das Ziel ist ein besseres Verständnis der Entstehung der modernen Gartenkunstwissenschaft. Die Gartentheorie des Architekten Peter Behrens (1868-1940), die Wichmann selbst häufig als Referenz heranzog, spielt eine tragende Rolle. Ab 1910 stützte sich Behrens stark auf die Kunstwissenschaft von Wölfflin und Schmarsow (Malcovati: 2015). Daher vertritt er in „Der moderne Garten“ (1911) die Ansicht, dass die neue Raumgestaltung der Moderne, wie sie sich ein den Garten mit seinem Körper wahrnehmender Mensch vorstellt, eine Integration darstellt aus der Bewegung des architektonischen Raums und dem zeitlichen Aspekt der Lebenszeit, der durch langlebige Bepflanzung ermöglicht wird. In der modernen Gartenkunst entsteht quasi parallel und substituierend zur „Wiedervereinigung aller werkkünstlerischen Disziplinen“ des Bauhaus die „Integration von Garten, Architektur und Natur“.
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