宗教哲学研究
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論文
運命愛
──ニーチェにおける世界の美的肯定とその挫折
木本 伸
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2026 年 43 巻 p. 72-84

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抄録

Dieser Artikel untersucht Nietzsches ästhetischen Ansatz zur Bejahung des Schicksals. Die Liebe zum Schicksal (amor fati) war nur in dem historischen Moment unmittelbar nach dem Zusammenbruch der christlichen Religion möglich, den die philosophische Aufklärung mit sich brachte. Folglich versucht Nietzsche, die gottlose Welt als Ganzes zu akzeptieren, so wie Gott einst seine Schöpfung liebte. Anstelle des Allmächtigen muss nun Nietzsches Held Zarathustra die Verantwortung für die gottlose Welt übernehmen und diese bereitwillig bejahen. Dies kann als vertrauliche Vermittlung des gotteslästernden Priestersohnes Nietzsche angesehen werden. Aber wie kann die Welt als Ganzes akzeptiert werden? Zarathustra erlebt die unerträgliche Hässlichkeit der Dinge, wenn er versucht, die ewige Wiederkehr zu akzeptieren. Nietzsche sagt, dass die Liebe zum Schicksal erfordert, das Notwendige an den Dingen als das Schöne zu sehen. Hiermit ist Nietzsche gezwungen, die Hilfe der Ästhetik in Anspruch zu nehmen. Gemäß dem Aphorismus 276 in Die fröhliche Wissenschaft, der die Formel für die Liebe zum Schicksal beschreibt, ist die einzige Bedingung, um dies zu erreichen, den Blick von dem Hässlichen abzuwenden. Zu diesem Zweck muss Zarathustra sich von den hässlichen Märkten der Städte fernhalten und hoch oben in den Bergen bleiben. Ein ästhetischer Ansatz zur Bejahung der Welt ist charakteristisch für die frühe deutsche Romantik. Viele der frühen romantischen Schriftsteller waren Söhne protestantischer Pfarrer. In diesem Sinne kann die Idee der Schicksalsliebe als eine Verschärfung der romantischen Ästhetik angesehen werden.

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