The Tohoku Journal of Experimental Medicine
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Über die Proteasenwirkungen der Gefrierschnitte der Gewebe
III. Über die tryptische Wirkung der Gefrierschnitte der Pankreasdrüse
Masanosuke Hino
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1944 Volume 47 Issue 1-2 Pages 181-185

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Abstract
In der vorliegenden Arbeit wurde die tryptische Aktivität der Gefrier-schnitte and ihrer Mazeration unter Berücksichtigung der Kinaseaktivierung vergleichend studiert.
1) Die Tryptase der Gefrierschnitte der Pankreasdrüse des Pferdes, Rindes oder Kaninchens befindet sich bei kurzfristiger Digestion bei ph 7, 8 (5 Std.) grösstenteils in noch unaktivem Zustand, die der Hundepankreasdüise sogar in völlig unaktivem Zustand. Sie wurde entweder durch Kinasezusatz oder bei langdauernder Digestion (24 oder 72 Std.) deutlich aktiviert. Die Tryptase der Schweinepankreasdrüse erwies sich in Gefrierschnitten schon als deutlich aktiv.
2) Die Mazeration dieser Gefrierschnitte der Pankreasdrf se zeigte keine Besondere Aktivitätserhöhung and verhält sich ihrer Aktivität nach fast genau wie die Schnitte, während die Trockenpräparate auf eine mehr oder weniger abgeschwachte Aktivität trotz der Kinaseaktivierung hinwiesen.
3) Im Digestat bei ph 4, 5 kam auch eine schwache Proteolyse erst nach langdauernder Digestun (24 and 72 Std.) zum Vorschein, obwohl keine Kinase hinzugefügt wurde. Diese Aktivierung möchte Verf. wohl auf die Säureaktivierung nach Kawaharada (1943)3) zurückführen and für die im allgemeinen schwache Hydrolyse trotz der Kinaseaktivierung ist vielleicht die ungünstige Bedingung bei ph 4, 5 für die Tryptasewirkung verantwortlich zu machen.
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