The Tohoku Journal of Experimental Medicine
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Volume 47 , Issue 1-2
Showing 1-17 articles out of 17 articles from the selected issue
  • Tooru Sakai
    1944 Volume 47 Issue 1-2 Pages 1-8
    Published: June 25, 1944
    Released: November 28, 2008
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    1) Nach der wiederholten Einwirkung der ereptasefreien Leber-Kathep-tase wurden Tyrosin and Leucin aus dem Casein-Digestat and Leucin aus dem Gelatine-Digestat isoliert, während auch Leucin nur in einer sehr kleinen Menge im Kontrolldigestat mit Enzympräparat ohne Substrat gewonnen wurde.
    2) Das Digestionsprodukt, das aus dem Katheptase-Ansatz durch Aceton gefällt wurde and der weiteren Wirkung der ereptasefreien Leber-Katheptase, des Hundemagensaftes and des Kinase-Pankreassaftes (Hund) gegenüber widerstand, wurde deutlich durch den Hundedarmsaft and auch durch die katheptasefreien Leber-Ereptase des Schweins angegriffen. In diesem Digestionsprodukt zeigt das Verhältnis des freien Aminostickstoffs gegen Gesamtstickstoff ungefähr 50%; dieser Prozentsatz liegt viel grösser als derjenige des Peptons oiler des Tryptons.
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  • Yasuo Tutumi
    1944 Volume 47 Issue 1-2 Pages 9-27
    Published: June 25, 1944
    Released: November 28, 2008
    JOURNALS FREE ACCESS
    Wie oben erwähnt, haben wir zuerst vorwiegend nach der spirographis-chen Methode Lungentuberkulöse in Ruhe, nach der Arbeitsbelastung und bei _??_ der Anwendung der Lungenkollapstherapie das Auftreten des sog. O2-De-fizits geprüft und festgestellt, dass das O2-Defizit nur selten in Ruhe und zwar nur bei sehr schweren Fällen und auch nach Arbeitsbelastung oder Kollaps-behandlung verhältnismässig selten auftritt. Dann haben wir bei Lungen-tuberkulösen mittelst der Blutgasanalyse den O2-Sättigungsgrad des arterieller Blutes bestimmt and im gleichen Versuchsgang die spirographische Unter-suchung durchgeführt, um die Beziehung zwischen den beiden Untersuchun-gen klar zu machen. Wie man aus Tabelle 9 ersieht, in der die Ergebnisse dex Fälle, bei denen die spirographische and blutgasanalytische Untersuchung gleichzeitig durchgeführt wurde, angegeben sind, zeigten 4 Fälle spirographisch ein O2-Defizit and blutgasanalytisch eine O2-Unsattigung and 3 nur blut-gasanalytisch eine O2-Unsättigung. Es gab aber keinen Fall, der spiro-graphisch ein O2-Defizit, aber blutgasanalytisch kein O2-Unsättigung zeigte. Berucksichtigt man these Tatsache, so kann man wohl annehmen, dass die Fälle, bei denen spirographisch ein O2-Defizit besteht, gewiss blutgasanaly-tisch eine O2-Unsättigung zeigen and dass es auch solche Fälle gibt, die spirographisch kein O2 Defizit zeigen, während blutgasanalytisch eine O2-Unsättigung vorliegt. Der Grund, warum die Ergebnisse beider Unter-suchungen nicht parallel miteinander laufen, könne, wenn auch gewisse Ver-fahrensfehler vorhanden sein mögen, darin liegen, dass die infolge der Arbeit-sleistung auftretende, O2-Unsättigung meist nur vorläufig ist and nur in der spirographischen Untersuchung vorangegangenen Blutgasanalyse erscheint and in der spirographischen Untersuchung schon verschwindet, so dass dabei kein O2Defxzit auftritt. (Tabelle 7 Nr. 3 and Nr. 6). Und nur wenn die O2-Unsättigung sehr gross ist, wird sie in den beiden Untersuchungen ge-funden. Damit aber lässt sich der eine Fall (Tabelle 6, Nr. 4) nicht erklären, _??_ der nur in der Ruhe geprüft wurde. Eine so geringe O2-Unsättigung wie bei diesem Fall kann vielleicht spirographisch nicht registriert werden. Legt man es so aus, ist die Annehme wohl berechtigt, dass die beiden Untersuch-ungen im grossen and ganzen parallel miteinander laufen, aber man kann mit Sicherheit sagen, dass die spirographische Methode etwas minder scharf als die Blutgasanalyse ist. Was die Herabsetzung des O2 Sättigu.ngsgrades des arteriellen Blutes anbetrifft, so ist sie im allgemeinen nach der Arbeitsleistung bei weitem grösser als nach der Anwendung der Lungenkollapstherapie. Darum ist der Gedanke berechtigt, dass die von uns aufgelegte Arbeit auf die Lungenfunktion einen grösseren Einfluss als die Lungenkollapstherapie aus-übt. Aus dem Gesagten geht nun hervor, dass die klinische Anwendung der spirographischen Methode zur Prüfung der pulmonalen Funktion nicht gerade von keiner Bedeutung ist, well wenigstens bei den Fällen, die spirographisch ein O2 Defizit zeigen, auf das Vorhandensein einer Störung der pulmonalen Funktion geschlossen werden kann. Da indessen die spirographische Unter-suchung nicht sehr scharf ist, muss bei den Fällen, deren klinischer Befund einen Verdacht auf das Vorhandensein einer O2-Unsättigung hegen lässt, wenn auch spirographisch kein O2-Defizit vorliegen mag, unbedingt die blutgasanal-lytische Untersuchung vorgenommen werden, um das Vorhandensein der O2 Unsättigung festzustellen.
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  • Yadori Moriwaki
    1944 Volume 47 Issue 1-2 Pages 28-33
    Published: June 25, 1944
    Released: November 28, 2008
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  • Yadori Moriwaki
    1944 Volume 47 Issue 1-2 Pages 34-40
    Published: June 25, 1944
    Released: November 28, 2008
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  • Zinzi Akiyama
    1944 Volume 47 Issue 1-2 Pages 41-47
    Published: June 25, 1944
    Released: November 28, 2008
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  • Zinzi Akiyama
    1944 Volume 47 Issue 1-2 Pages 48-58
    Published: June 25, 1944
    Released: November 28, 2008
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  • Akira Sugiura
    1944 Volume 47 Issue 1-2 Pages 59-84
    Published: June 25, 1944
    Released: November 28, 2008
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    1) Die Vitamin-B1-Menge im Urin bei Lungentuberkulösen weist einen im Vergleich zu den Gesunden niedrigeren Wert auf. Auch in der Belastungsprüfung ist ihr Ausscheidungsprozentsatz im Vergleich zu den Gesunden niedriger. Ihre Grade aber sind alle parallel gehend mit dem Verlaufe der Krankheit. Wenn man weiter mehrere Tage nacheinander die Belastungsprüfung fortsetzt and seine Kurve erforscht, so nimmt these einen von dem bei den Gesunden festgestellten ganz verschiedenen Verlauf and zeigt den. Mangelzustand an Vitamin-B1 noch viel deutlicher.
    2) Das Vitamin-B1 in freier Form sowie auch die Co-Carboxylase im Blute zeigt einen niedrigeren Wert im Vergleich zu den Gesunden and zugleich kann man feststellen, dass die Menge der Co-Carboxylase sich relativ vermindert. Die Vermehrungsmenge des Vitamin-B1 in freier Form and der Co-Carboxylase zeigen nach der Belastungsprüfung ebenfalls im Vergleich zu den Gesunden einen niedrigeren Wert. Dagegen kommt das quantitative Verhältnis der beiden nach der Belastungsprobe demjenigen der Gesunden sehr nahe.
    3) Das Ergebnis einer ziemlich lange dauernden Beobachtung des Krankheitsverlaufes zeigt, dass in den Fällen leichter Erkrankung, die schnell zur Genesung ühergehen, der Vitamin-B1-Stoffwechsel sich parallell mit dem Zustande der Krankheit bessert und in kurzer Zeit auf den Normalzustand zurückkehrt, während dagegen in Fällen schwerer Erkrankung, auch wenn eine sichere Wendung zur Genesung stattfindet, der Vitamin-B1-Stoffwechsel sich nicht bessert. Wahrscheinlich bessert er sich, nachdem die klinischen Krankheitssymtome and die biologische Reaktionen angefangen haben, sich bis zu einem gewissen Grade zu bessern.
    4) In den von mir untersuchten Schwerkranken, bei denen ich in einigen Fällen eine hohe Vitamin-B1-Menge im Urin festgestellt babe, ist die Verminderung der Co-Carboxylase im Blute unverkennbar, and es scheint mir, dass dies auf eine Erkrankung der Nebnnierenrindensubstanz zurückzuführen sei.
    Diese Forschung wurde durch Überlassung von Geldmitteln des Unterrichts-ministeriums für wissenschaftliche Forschung ausgeführt, wofür herzlich gedanket sei.-Prof. Dr. T. Kumagai und Prof. Dr. T. Ebina.
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  • Masamiti Kawaharada
    1944 Volume 47 Issue 1-2 Pages 85-91
    Published: June 25, 1944
    Released: November 28, 2008
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    (1) Benzoyldiglycin wurde nicht durch die Pankreas-Mazeration des Hundes, sondern aber durch die des Schweins hydrolysiert. Diese Mazeration vermochte auch Chloracetyl-l-leucin and Chloracetyl-l-phenylalanin anzugreifen. Erhitzt man die Mazeration bei 75°C (30min), so ging das Vermögen Benzoyldiglycin and Diglycin zu spalten, verloren, während die erhitzte Mazeration noch die Chloracetylaminosäuren wie Casein angreifen konnte.
    (2) Der Sekretsaft des Hundepankreas konnte nicht Dipeptid, Tripeptid, Acyldipeptid und auch Chloracetylaminosäuren angreifen, während Casein und Protamin aus Fischsperma dadurch hydrolysiert werden konnte.
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  • Masamiti Kawaharada
    1944 Volume 47 Issue 1-2 Pages 92-96
    Published: June 25, 1944
    Released: November 28, 2008
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    In der vorliegenden Arbeit wurde Caseino-, Gelato- und Fibrino-Tryptotz nach der wiederholten Einwirkung des Hundepankreassaftes, der mit der erepsinfreien Enterokinase aktiviert wurde, hergestellt and analysiert.
    Als Digestionsprodukte konnte Verf. auch einige Aminosäuren wie Tyrosin, Leucin oder Glutaminsäure isolieren.
    Diese Tryptonkörper wurden durch den Hunde-Darmsaft wie durch die Leberereptase, die von der Katheptase befreit wurde, bei ph 7, 8 hydrolysiert.
    Die ereptasefreie Katheptase and auch die ereptasefreie, kathoproteinase-freie Kathopeptonase konnten Caseino- und Gelato-Trypton, nicht abet Fibrino-Trypton, bei ph 4, 5-5, 0 angreifen.
    Herren Prof. Dr. Satake and ausserord. Prof. Dr. Wada im physiolo-gischen Institut der Kaiserlichen Tohoku-Universität ist Verf. für die Anle. gung der Pankreas- und Darmfistel zu bestem Dank verpflichtet.
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  • Haruka Umemura
    1944 Volume 47 Issue 1-2 Pages 97-107
    Published: June 25, 1944
    Released: November 28, 2008
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  • Shuichi Hiraga
    1944 Volume 47 Issue 1-2 Pages 108-118
    Published: June 25, 1944
    Released: November 28, 2008
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  • Yadori Moriwaki
    1944 Volume 47 Issue 1-2 Pages 119-133
    Published: June 25, 1944
    Released: November 28, 2008
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  • Yadori Moriwaki
    1944 Volume 47 Issue 1-2 Pages 134-164
    Published: June 25, 1944
    Released: November 28, 2008
    JOURNALS FREE ACCESS
    In the present paper, fat content of 565 samples out of 304 nursing mothers were examined and the following questions were studied.
    1. As to hunt an milk fat content according to the intensity of Arakawa's reaction, human milk negative to Arakawa's reaction is generally higher in fat content (3.85% Cf. Table 7) than the Arakawa-positive milk (2.84% Cf. Table 7).
    2. If all the milk samples are distributed according to the intensity of Arakawa's reaction and according to the amount of fat, and if a dissecting line is drawn between 3.5%, 70% of Arakawa-positive milks have lower fat content than 3.5%, while 39% of completely Arakawa-negative milks show lower fat content than 3.5%, and fat content of Arakawa-negative milks fluctuates in a wider range than that of Arakawa-positive milk.
    3. Concerning the relation between milk fat and different Arakawa's reaction in one and the same mothers, it has been shown that generally milk fat was higher in the breast with weaker Arakawa's reaction.
    4. In the cases of one and the same mothers with very different reaction on different sides of the breast, 100% of the cases have shown higher fat content on the weaker side of Arakawa's reaction.
    5. As to the variation of milk fat according to age of infant, generally I saw a higher fat content in late milk except in the Arakawa-positive group. Arakawa-positive milk has shown lower fat content even in late milk. It will be noteworthy too that the average fat content in the first 3 months of completely Arakawa-negative milk has shown rather a low.value.
    6. There was no significant difference of milk fat according to the age of mothers.
    7. It seems to me that milk fat was slightly higher in hot season than in cold season, but the difference was too small to attribute any significance to it.
    8. Fat content was higher on the side of poorer secretion in one and the same mothers.
    9. Fat content was higher in the milks from different women complaining of poor milk secretion on both sides of the breast.
    10. A hypothesis or rather a possibility has been proposed to explain the conflicting results of different authors and the possible relation between human milk fat on one hand and infantile beriberi and B-avitaminoti dyspipsia on the other.
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  • Masanosuke Hino
    1944 Volume 47 Issue 1-2 Pages 165-174
    Published: June 25, 1944
    Released: November 28, 2008
    JOURNALS FREE ACCESS
    In dieser Arbeit warden die Proteasewirkungen der Gefrierschnitte verschiedener Organe des Schweins unter vergleichender Betrachtung mit Mazerationen oder Trockenpräparaten der Gefrierschnitte studiert.
    1) Die Katheptasewirkungen, Kathoproteinase (Gelatinespaltung bei ph 4, 5) und Kathopeptonase (Peptonspaltung bei ph 4, 5) der Gefrierschnitte der Leber, Milz and Niere des Schweins kamen deutlich zum Vorschein und erfuhren durch Cystein aktiviert. Nur die Kathoproteinase der Leberschnitte schien fast in vollaktivem Zustande aufzutreten. Eine deutliche Ereptase-wirkung (Peptonspaltung bei ph 7, 8) wurde auch in Schnitten festgestellt, besonders am stärksten in Nierenschnitten. Die Mazeration dieser Gefrier-schnitte zeigten fast gleiche Aktivität wie Gefrierschnitte selbst, während die Aktivität der Trockenpräparate derselben mehr oder weniger beeinträchtigt zu sein schien.
    2) Die Lungenschnitte, die eine schwache Aktivität der Kathoproteinase zeigten, and die Mazeration wie Trockenpräparate, die nicht mehr aktiv waxen, griffen Gelatine nach Cysteinzusatz im deutlichen Grad an, während die Peptonhydrolyse in drei Präparaten ohne Aktivator auftrat. Die Lungen-ereptase fiel auch in ihnen positiv aus.
    3) Herzmuskelschnitte wie Mazeration oder Trockenpräparat sind nicht imstande, Gelatine trotz der Cysteinaktivierung zu hydrolysieren, das Pepton jedoch besonders nach der Aktivierung. Herzmuskelereptase war auch in drei Enzympräparaten positiv.
    4) Hirnpräparate erwiesen sich als katheptisch minderwertig und als ereptisch nur schwach positiv.
    5) Die Präparate der Schilddrüse und des Hodens zeigen deutliche Ereptase- wie Katheptase-Aktivität, welch letztere durch Cystein aktivierbar ist, die des Uterusgewebes aber eine schwächer. Im Gegensatz zu aktiver Kathopeptonase wurde die Uteruskathoproteinase, die sich fast in unaktivem Zustand befand, erst durch Cysteinzusatz in schwachem Masse aktiviert.
    6) Die Magenmucosa-Gefrierschnitte wie Mazeration and Trocken-präparat derselben entfalteten nur Pepsinwirkung, während die Mazeration der gewöhnlich ausgekratzten Magenmucosa fast immer katheptisch wie ereptisch aktiv ist.
    7) In Gefrierschnitten wie Mazeration and Trockenpräparate der Sch-weinepankreasdxüse stellte Verf. bei 5stündiger Digestion eine schwache Aktivität der Tryptasewirkung fest, die aber nach 24stündiger Digestion sich auffallend verstärkte. Diese Aktivierung ist vielleicht einex Selbstaktivierung zuzuschreiben. Im Digestat bei ph 4, 5 trat nach 24stündiger Digestion eine positive aber sehr schwache Gelatine-oder Peptonhydrolyse auf, die vielleicht von der abgeschwächten Trypsinwirkung bei ph 4, 5 herrühren kann, da die Hydrolyse sich nicht als durch Cystein aktivierbar erwies.
    8) Die Mazertaion, die aus Gefrierschnitten bereitet wurde, verhält sich fast in gleicher Aktivität wie die Gefrierschnitte selbst, die Trockenpräparate aber im allgemeinen mehr oder weniger in abgeschwächter Aktivität.
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  • Masanosuke Hino
    1944 Volume 47 Issue 1-2 Pages 175-180
    Published: June 25, 1944
    Released: November 28, 2008
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    1) In vorliegender Arbeit wurde das proteolytische Verhalten der Leber-Gefrierschnitte unter Vergleichung mit der Mazeration derselben studiert. Die Gefrierschnitte griffen Gelatine, Pepton and Benzoyldiglycin bei ph 4, 5 and Pepton, Benzoylglycin and Benzoyldiglycin bei ph 7, 8 in deutlichem Masse wie die Mazeration an. Die Gelatine- und Peptonspaltung bei ph 4, 5 wurde durch Cysteinzusatz deutlich verstärkt, nicht aber Benzoyldiglycin, wie Sakai (1943)5) bei den Versuchen mit Lebermazeration berichtet hatte.
    2) Durch Alkalibehandlung bei ph 9, 5 (37°C 30Min.) wurde eine katheptasefreie Ereptasewirkung getrennt und eine ereptasefreie Katheptase. wirkung durch Säurebehandlung bei ph 4 (37°C 30Min.) erhalten, ebenso wie dies bei der Lebermazeration beobachtet wurde.
    3) Die Aktivität der Gefrierschnitte, die Pepton bei ph 4, 5 in verstärktem Masse nach Cysteinzusatz hydrolysierten, nicht abet bei alkalischer Reaktion, fuhrte zu der Annahme einer katheptischen Peptonasewirkung. Durch weitere Aufbewahrung der ereptasefreien Gefrierschnitte bei ph 4 (37°C 30Min.) gelingt es uns, eine solche Peptonasewirkung zu trennen, die nicht mehr Gelatine angreifen konnte. Diese Tatsache spricht für eine proteinase-freie katheptische Peptonasewirkung der Gefrierschnitte.
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  • Masanosuke Hino
    1944 Volume 47 Issue 1-2 Pages 181-185
    Published: June 25, 1944
    Released: November 28, 2008
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    In der vorliegenden Arbeit wurde die tryptische Aktivität der Gefrier-schnitte and ihrer Mazeration unter Berücksichtigung der Kinaseaktivierung vergleichend studiert.
    1) Die Tryptase der Gefrierschnitte der Pankreasdrüse des Pferdes, Rindes oder Kaninchens befindet sich bei kurzfristiger Digestion bei ph 7, 8 (5 Std.) grösstenteils in noch unaktivem Zustand, die der Hundepankreasdüise sogar in völlig unaktivem Zustand. Sie wurde entweder durch Kinasezusatz oder bei langdauernder Digestion (24 oder 72 Std.) deutlich aktiviert. Die Tryptase der Schweinepankreasdrüse erwies sich in Gefrierschnitten schon als deutlich aktiv.
    2) Die Mazeration dieser Gefrierschnitte der Pankreasdrf se zeigte keine Besondere Aktivitätserhöhung and verhält sich ihrer Aktivität nach fast genau wie die Schnitte, während die Trockenpräparate auf eine mehr oder weniger abgeschwachte Aktivität trotz der Kinaseaktivierung hinwiesen.
    3) Im Digestat bei ph 4, 5 kam auch eine schwache Proteolyse erst nach langdauernder Digestun (24 and 72 Std.) zum Vorschein, obwohl keine Kinase hinzugefügt wurde. Diese Aktivierung möchte Verf. wohl auf die Säureaktivierung nach Kawaharada (1943)3) zurückführen and für die im allgemeinen schwache Hydrolyse trotz der Kinaseaktivierung ist vielleicht die ungünstige Bedingung bei ph 4, 5 für die Tryptasewirkung verantwortlich zu machen.
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  • Haruka Umemura
    1944 Volume 47 Issue 1-2 Pages 186-193
    Published: June 25, 1944
    Released: November 28, 2008
    JOURNALS FREE ACCESS
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