宗教哲学研究
Online ISSN : 2424-1865
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論文
ヤスパースの良心論
藤田 俊輔
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2013 年 30 巻 p. 110-122

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抄録

In der Geschichte der Philosophie wird die Frage des Gewissens auf verschiedene Weisen behandelt. Das Wort Gewissen besteht aus der Vorsilbe „ge“ in der Bedeutung „mit“ und dem Verbum „wissen“. Das Gewissen als „Mit-Wissen“ hat verschiedene Formen. In diesem Beitrag behandeln wir „das autonome Gewissen“, das von Heidegger und Jaspers gründlich erörtert wurde. In der modernen Philosophie ist Heidegger der Philosoph, der als erster das Problem des Gewissens ins Klare brachte. Aber die Frage des Gewissens bei Jaspers hat den wichtigen Gesichtspunkt des Selbstseins und des Anderen, der sich nicht bei Heidegger findet.

 

Jaspers spricht über das Problem des Gewissens, als er das absolute Bewußtsein der Existenz in der Philosophie behandelt. Das absolute Bewußtsein bedeutet das der Existenz eigene Bewußtsein, das sich vom Bewußtsein als Erleben und Bewußtsein überhaupt unterscheidet. Es wird durch die negative Bewegung, die die Grenzen der Immanenz enthüllt, in seine Erfüllung geleitet, und dabei wirkt das Gewissen als Stimme, die den Sprung von der Uneigentlichkeit zur Eigentlichkeit ermöglicht. Das Gewissen als Stimme ist die Instanz, die fordert, zwischen gut und böse zu unterscheiden und über das Selbstsein zu entscheiden. In diesem Zusammenhang findet sich die bedeutende Überlegung zur Kommunikation von eigenem Gewissen zu anderem Gewissen.

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