The Journal of Japanese Balneo-Climatological Association
Online ISSN : 1884-3689
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Volume 19 , Issue 4
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  • Takeo YOKOTA
    1956 Volume 19 Issue 4 Pages 299-317
    Published: April 25, 1956
    Released: August 06, 2010
    JOURNALS FREE ACCESS
    Die saure Quelle ist eine eigentümliche Quellenart unter den japanischen Mineralquellen. Sie enthält eine beträchtliche Menge von freien Mineralsäuren wie Schwefelsäure und Salzsäure. Zum Beispiel enthält Quellenwasser von Bad Kusatsu ungefähr zwei Gramme von Schwefelsäure pro ein Liter. Man bekommt Bäderdermatitis bei der Kur mit der sauren Quellen. Oshima hatte dabei eine bedeutende Steigerung der bakteriziden Kraft des Blutes und der Phagozytose der Leukozyten im Blut nachgewiesen. Durch die Untersuchung über die phagozytäre Tätigkeit der Histiozyten und Fibroblasten im subkutanen Bindegewebe konnte Oguchi ganz neuerdings nachweisen, dass dabei nur die Sulfat-Ionen einen stimulierenden Einfluss auf das Bindege webe ausüben können, aber nicht die Chlor-Ionen oder Wasserstoffionen.
    Manche sulfatische Quellen in Japan sind berühmt wegen ihrer Heilwirkungen über Wunde oder postapoplektische Zustände. Aber da die Resorption der Sulfat-Ionen durch die Haut noch nicht nachgewiesen war, ist die wissenschaftliche Erklärung darüber kaum möglich gewesen.
    Seit Ende 1951 hat der Verfasser versucht, mit radioaktiv markierten sulfatischen Ionen diese Frage zu lösen. Als Versuchstier brauchte der Verfasser Mäuse.
    Die Mäuse wurden in mit S35 radioaktiv markierter Sulfat-Lösung (1g/L) unter verschiedenen Badebedingungen baden gelassen. Kurz nach dem Baden wurden die Tiere dreimal mit warmen Süsswasser gewascht, dann getrocknet, und sofort durch Dekapitation getötet. Das herausgeflossene Blut, Eingeweiden, und Muskeln mit Skeletten wurden in Porzellantiegeln verascht und die Radioaktivität des S35 wurde mit Elektroskop von Lauritsen gemessen.
    Als Badewasser sind mit S35 markierten Na2SO4 and CaSO4 Lösungen (1g/L) gebraucht.
    Es ergaben sich folgende Resultate:
    Die Resorption der Sulfat-Ionen im Badewasser durch die Haut ist umso mehr zugenommen, je länger die Badedauer ist und je höher die Badetemperatur steigt (4°>37°>25°C).
    Die resorbierten Sulfat-Ionen sind meistens in einem Tage von Niere ausgeschieden. Durch die Wiederholung der Bäder, jeden Tag einmal, wurde ein Teil der resorbierten Sulfat-Ionen in Körper fixiert und akkumuliert.
    Die Menge der in einem Bad resorbierten Sulfat-Ionen nahm durch die Wiederholung der Bäder nach und nach ab, sodass eine scheinbare Gewöhnung der Sulfat Resorption nachgewiesen ist.
    Der perkutane Durchgang der Sulfat-Ionen in den Körper ist bei saurer Reaktion (PH 2.0) des Badewassers stärker beobachtet und bei alkalischer Reaktion (PH 9.0) schwächer nachgewiesen.
    Zusatz von Natrium Chiorid (1g/L) in Badewasser verminderte den perkutanen Eingang der Sulfat-Ionen.
    Die Resorption der Sulfat-Ionen aus Verbrennungswunde ergab sich viel stärker als aus intakter Haut. Aber mit der Heilung der Verbrennungswunde wurde die Resorption mit den Tagen geringer als bei Kontrolle.
    Durch die Bepinselung der basischen Farbstoffe wie Methylenblau oder Fuchsin an Hautoberfläche nahm die perkutane Resorption der Sulfat-Ionen zu.
    Auch erfolgte die Resorption stärker bei Anwendung der hypertonischen Lösung (20g/L) als bei der Anwendung der hypotonischen Lösung (1g/L).
    Dziewiatkowski und Layton hatten nachgewiesen, dass die parenteral eingeführten Sulfat-Ionen teilweise in Bindegewebe und Knorpelgewebe als Chondroitin Sulfat fixiert werden. Oshima und seine Mitarbeiter haben gezeigt, dass Chondroitin Sulfat einen günstigen Einfluss auf Kopfschmerzen, Neuralgien, und chronische Gelenkleiden hat. Es vermehrt die Durchblutung der peripheren Gefässe (Löwen-Trendelenburg' sche Methode), verstärkt die Motilität des Darmes, hemmt die Adrenalinwirkung und Cholinesterasetät
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  • Takashi Sugiyama, Keigo Suzuki
    1956 Volume 19 Issue 4 Pages 318-330
    Published: April 25, 1956
    Released: August 06, 2010
    JOURNALS FREE ACCESS
    The authors have studied the effect of the single bathing in the hot spring on the time required for the blood circulation and its relation to the character of the spring and the age, the disease and the blood pressure of the patient, and obtained the following results:
    1) The circulation time in healthy persons is shortened immediately after the bathing both in the simple carbonate spring (37°C) and in “Unagi-yu” (alkaline sulphur spring, 44°C), but it is prolonged one hour after the bathing, being gradual in the simple carbonate spring bathing (37°C) and rapid in the alkaline spring bathing (44°C).
    2) As almost similar phenomena are seen in the case of fresh water bathing (37°C and 44°C), they seem to be due to the thermal action of the bathing water.
    3) Generally speaking, the bathing in the hot spring tends to lower both the maximal and the minimal blood pressures, and the fall keeps on going even one hour after the bathing. It is a characteristic feature of the hot spring bathing that the duration of the fall of the blood pressure is longer in the hot spring bathing than in the fresh water bathing.
    4) The fall in the blood pressure induced by the bathing in “Unagi-yu” (alkaline sulphur spring) is somewhat irregular and rapid, but that induced by the bathing in the simple carbonate spring is gradual.
    5) No changes are observed in the pulse after the bathing both in the simple carbonate spring and in the fresh water at 37°C, but a remarkable increase is observed immediately after the bathing in “Unagi-yu” end in the fresh water at 44°C. It returns to the normal pulse after one hour.
    6) The shortening of the circulation time induced by the hot spring bathing is more remarkably observed in persons with low blood pressure and in younger persons, and the fall in the blood pressure is more remarkable in persons with high blood pressure and in older persons.
    7) The shortening of the circulation time induced by the hot spring bathing is more remarkable in persons suffering from articular rheumatism than in healthy persons.
    The return to the normal circulation time is quickest in healthy persons, followed by those suffering from diseases of the stomach, and it is clearly slow in persons suffering from tuberculosis and from rheumatism.
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