Studies in THE PHILOSOPHY OF RELIGION
Online ISSN : 2424-1865
Print ISSN : 0289-7105
ISSN-L : 0289-7105
Volume 24
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Articles
  • Masashi HOSOYA
    Type: Original Article
    2007 Volume 24 Pages 1-17
    Published: 2007
    Released: September 18, 2019
    JOURNALS OPEN ACCESS
    In seinem letzten Werk Notitz über Mallarmé entwickelte Tanabe anhand der symbolistischen Dichtung die „Todesphilosophie“ an seinem Lebensabend. Nach seiner Meinung heiße das Symbol das „Sein im Nichts“, und ein symbolistisches Gedicht sei eine Praxis der Dialektik als „absolute Umkehrbarkeit des Nichts“. Außerdem interessiert ihn das zufällige, ontologische Problem in Mallarmés Poesien. Es zeigt genau das Wesentliche für Tanabes Philosophie, dass es ihm nur an Mallarmés symbolistischen Dichtungen im Kunstbereich liegt.

    Der vorliegende Aufsatz versucht, die „absolute Umkehrbarkeit des Nichts“ im symbolistischen Gedicht als Dialektik der „Zeit“ zu erfassen, und die als „schon gewesene Zukunft“ (mirai no kizon) bezeichnete Zeitstruktur dort in den Mittelpunkt zu stellen. Diese Zeitstruktur, über die durch die Kritik an Augustinus Theorie der Zeit gedacht wurde, steht in Verbindung mit dem Platonischen Begriff des Augenblicks. Dann kann „Tod-Auferstehung“ eine besondere Umkehrungsbewegung in der „Zeit“ machen. Die eine solche Bewegung begleitende, zufällige Absolutheit zu ertragen, lehrt das Schicksal des menschlichen Wissens.
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  • Kenji DOI
    Type: Original Article
    2007 Volume 24 Pages 18-34
    Published: 2007
    Released: September 18, 2019
    JOURNALS OPEN ACCESS
    In this paper I examine Gregory of Nyssaʼs thought of salvation of the pauper by considering his Homilies on the Beatitudes (Oration V) and his three sermons, i. e. “Against Usury”, “On Good Works”, and “On the Saying, ʼWhoever Has Done It to One of These Has Done It to Me’ ”. His thought of salvation of the pauper is founded upon his thought of philanthropy (philanthropia) and the eschatology. His thought of the philanthropia is based upon the ideal unity of the human nature. We should show the mercy for the pauper who has same nature. If one does not show it, he opposes his own nature. By drawing an eschatological scene Gregory proclaims that he who does not show the mercy for the pauper is accountable for the pauper’s death, because it is by his own free choice that he does not show the mercy. So we should make ourselves watch the pauper and show the mercy for them who have the same nature of humanity. God is also merciful, so we imitate him by the mercy for the pauper. Our deification will be achieved through this mercy.
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  • Naoki MATSUMOTO
    Type: Original Article
    2007 Volume 24 Pages 35-51
    Published: 2007
    Released: September 18, 2019
    JOURNALS OPEN ACCESS
    In Sein und Zeit charakterisiert Heidegger die äußerste Seinsmöglichkeit des Menschen, d. h. den Tod, als die »unbestimmte« Möglichkeit. Diese Unbestimmtheit meint zwar die Unbestimmbarkeit des „Wann“ des Todes, besagt aber nie, daß der Tod „zu jeder Zeit“ kommen könne und keiner von uns jemals um das zeitliche „Wann“ seines Kommens wüßte. Der Tod im Sinne Heideggers ist überhaupt kein „jederzeitiges“ Vorkommnis, das zu einer „Zeit“ gehörte, innerhalb derer die Frage „Wann?“ einen Sinn hätte.

    Die - um mit Kant zu sprechen - sogenannte Zeitbestimmung durch das „Wann“ fordert als Voraussetzung der eigenen Möglichkeit, daß unsere praktischen Angelegenheiten (die existenziellen Möglichkeiten) und in eins damit die Bedeutsamkeit und Datierbarkeit der Zeit überhaupt normal funktionieren. So steht der Tod außerhalb der Wannfrage, denn die ausdrückliche Anwesenheit der Möglichkeit des Todes selbst, z. B. in der Angst, stellt diese Verfassung des menschlichen Seins ein, die für die gesunde Zeitbestimmung überhaupt wesentlich ist.

    So ist es kein Zufall, daß der Begriff der „Unbestimmtheit“ in Sein und Zeit auch auf den Gewissensruf, bzw. die Entschlossenheit (die eigentliche Existenzart des Menschen im echten Hören auf den Gewissensruf) angewandt ist. Diese Unbestimmtheit der Entschlossenheit besagt nicht die Unbestimmbarkeit des „Wann“, sondern die des „Was“ des Handelns. Nach Heideggers Ansicht ruft das Gewissen nur schweigend; zudem ist die Entschlossenheit unbestimmt hinsichtlich dessen, was wir, uns entschließend, tun sollen - unbestimmt also hinsichtlich der jeweilig existenziellen Angelegenheiten.

    Nun ist der Tod in Sein und Zeit verstanden als die ausgezeichnete Möglichkeit, vor die der Mensch durch die Angst gebracht und im Angesicht derer sein Sein erst eigentlich erschlossen wird. So können wir jetzt sagen : auch dieses angesichts der unbestimmten Möglichkeit eigentlich erschlossene Sein des Menschen selbst hat den Charakter der Unbestimmtheit und steht damit außerhalb der Wann- und Wasfrage. Aber das besagt nicht, daß nur die quietistische Verhaltenheit ohne jedes Handeln die eigentliche Lebensart des Menschen sei, sondern deutet an, daß gerade die Bewegung von Unbestimmtheit zu Bestimmtheit, d. h. zum bestimmten „Wann“ und „Was“ des Handelns - als das, was die jeweilige Zeitbestimmung ermöglicht - nichts anderes ist als die Bewegung der ursprünglichen Zeitlichkeit selbst.
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  • Masahide GOTO
    Type: Original Article
    2007 Volume 24 Pages 52-68
    Published: 2007
    Released: September 18, 2019
    JOURNALS OPEN ACCESS
    The Enlightenment criticizes traditional religions and authorities under the light of reason. But this doesn’t mean that the Enlightenment is necessarily opposed to religion. In addition to the secular Enlightenment, we must notice the stream of the religious Enlightenment. The religious Enlightenment tries to harmonize traditional beliefs with modern philosophy and science. The Jewish Enlightenment, which is referred to as “Haskalah”, shares this tendency. Moses Mendelssohn is known to be a symbolic representative of this Jewish Enlightenment. For a better understanding of Mendelssohn’s Enlightenment, it is necessary to consider his view of Judaism and the context of the Jewish Enlightenment at that time. In this paper I emphasize the following two points. 1) In his later writings and articles Mendelssohn refuses to link the improvement of social conditions for the Jewish people with changing the content of Judaism. The eternal truth of religion is not subjected to temporal change. He wants to reject the view which puts Judaism into an inferior position in the successive development of history of religions. 2) In his final work, To the Friends of Lessing, Mendelssohn describes Judaism as a religion of reason. This reason is guided by common sense. Mendelssohn can’t accept the concept that religion is based on either unquestionable blind faith (Jacobi) or rational faith (Kant). For Mendelssohn, reason and faith belong to quite different categories. Here we see his criticism of Christian dogma from the viewpoint of Judaism.
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  • Masatoshi SUGIOKA
    Type: Original Article
    2007 Volume 24 Pages 69-84
    Published: 2007
    Released: September 18, 2019
    JOURNALS OPEN ACCESS
    Das Ziel dieses Artikels ist, die Beziehung von zwei Aspekten des Geistbegriffes, nämlich „den bösen Geist“, „den heiligen Geist“ und „pistis“, eine Art des Glaubens, in den Gedanken Jungs einfach darzustellen. Der Geist ist einer der Begriffe in den Gedanken Jungs, die am schwierigsten zu verstehen sind. Folglich ist es unmöglich, sich mit diesem Begriff am Anfang des Studiums von Jungs Schriften zu beschäftigen.

    Zuerst erwähne ich, wie Jung über das bewusste Leben denkt. Dabei geht es um Jungs Behandlung des Wertbegriffs. Jung richtet seine Aufmerksamkeit auf „das Numinose“. Dieser Gefühlswert deutet das Fremde für das bewusste Leben, nämlich das Unbewusste, an. Jung denkt, dass die autonome Wirkung der Seele im Numinosen erscheint.

    Zweitens erwähne ich seinen Seelenbegriff. Wenn man die Seele erkennt, gibt es eine Schwierigkeit, die schwer zu vermeiden ist. Trotz dieser Schwierigkeit hält Jung die Anerkennung der Seele für wichtig.

    Drittens erwähne ich den Geistbegriff, indem ich einen Anhaltspunkt zur Anerkennung der Seele suche.

    In der Abhandlung „Antwort auf Hiob“ äußert sich Jung ausführlich über die Beziehung zwischen „dem bösen Geist“ und „dem heiligen Geist“.

    Zuletzt erwähne ich, wie Jung pistis versteht. Dadurch will ich die Beziehung von den zwei Aspekten des Geistbegriffes und pistis darstellen.
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  • Yoshiomi TANABE
    Type: Original Article
    2007 Volume 24 Pages 85-98
    Published: 2007
    Released: September 18, 2019
    JOURNALS OPEN ACCESS
    „Wer ist Dasein? “
    In Sein und Zeit ist diese Frage jeweilig mit dem „Selbst“ geantwortet. Das Selbst ist zunächst und zumeist für das Ich oder das Subjekt gehalten. Das „Wer“ wird also im Allgemeinen als etwas Identisches im Wechsel der Verhaltungen und Erlebnisse bestimmt. In der Geschichte der Ontologie ist diese Bestimmung nichts anderes als Charakteristik von der Substanz (oder dem Subjectum), die als das Beharrende, das Fortwährende oder das Stehenbleibende gekennzeichnet ist. Heidegger legt die Substanzialität als die ständige Vorhandenheit aus. Nach seiner Interpretation ist aber die Vorhandenheit die Seinsart des nicht-daseinsmäßigen Seienden. Es ist also schlechthin unangemessen, das Substanziale zur Antwort auf die Frage nach dem „Wer“ des Daseins zu geben.

    Von diesem Aspekt wird das eigentliche Selbst und dessen Sein in dieser Abhandlung erörtert. Dabei geht es vor allem um Heideggers Begriff „Selbständigkeit“, der sich auf den ursprünglichen Zeit gründet. Unsere Aufgabe wird nun im Hinblick auf das wesensnotwendige Verhältnis zwischen dem Selbst und der Zeit möglich gemacht. Aufgrund dieser Erörterung versuhen wir weiter, den wahren Sinn von Heideggers Kritik über die traditionellen Grundbegriffe ans Licht zu bringen.
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