CYTOLOGIA
Online ISSN : 1348-7019
Print ISSN : 0011-4545
Volume 7 , Issue 3
Showing 1-10 articles out of 10 articles from the selected issue
  • H. Pfeiffer
    1936 Volume 7 Issue 3 Pages 283-292
    Published: 1936
    Released: March 19, 2009
    JOURNAL FREE ACCESS
    Die Bewegungsgeschwindigkeiten der kleinen Lymphocyten aus Mantelhöhlen. gewebe von Helix spec. werden teils an Kulturen in flüssigen Medien abge. stufter Anisotonie, teils unter Anwendung der WEISSschen Technik der Rahmen. kulturen an den mit anisotonischen Medien vorbehandelten Gewebefragmenten gemessen. In beiden Hauptversuchsreihen werden analoge Abhängigkeiten der Geschwindigkeitswerte, sowie unter Konstanthaltung dieser andern Faktoren eine umgekehrte Proportionalität zwischen Migrationsgeschwindigkeiten und Plasmorrhysegraden konstatiert.
    Endlich werden Bewegungen anderer Art an andern Zellen unter dem Einflusse anisotonischer Medien besprochen und theoretisch Beziehungen zu weiteren physikalischen Bedingungen der Bewegung (Benetzung, Adhäsion, Oberflächenspannung) gesucht, und daraus wird der Plan der Analyse der Migration von Zellen konstanter cytoplasmatischer Merkmale allein aus Eigenschaften des Kulturmediums entwickelt.
    Download PDF (847K)
  • B. A. Wakar
    1936 Volume 7 Issue 3 Pages 293-312
    Published: 1936
    Released: March 19, 2009
    JOURNAL FREE ACCESS
    1. Es wird eine Übersicht der vorhandenen Literatur über die Weizen-Queckengras Bastarde angeführt und babei betont, daß das Hauptverdienst bei der Erzeugung von Weizen-Queckengras Bastarden dem russischen Selektionären N. W. ZYZIN zukommt, der die Züchtung dieser Bastarde auf feste praktische Grundlage gestellt hat.
    2. Aus der Literaturübersicht ist zu ersehen, daß gegenwärtig nur zwei Queckengras-Arten sich als kreuzbar mit Weizen erwiesen haben, nämlich Agropyrum glaucum und Agropyrum elongatum. Was Agropyrum repens betifft, so sind alle Bemühungen, ihn mit der einen oder anderen Art des Weizens zu kreuzen, erfolglos geblieben, abgesehen von der Mitteilung daß eine solche Kreuzung dem Bestehorn (PERCIVAL, 1921) gelungen sei. Da aber Angaben über das weitere Gedeihen dieses Bastardes fehlen, müssen wir diese Mitteilung mit einer gewissen Vorsicht aufnehmen.
    3. Die cytologische Untersuchung hat das Vorhandensein von 42 Chromosomen in den somatischen Zellen des Agropyrum glaucum und von 70 Chromosomen bei Agropyrum elongatum festgestellt; in den somatischen Zellen von F1 des Bastardes Triticum vulgare×Agropyrum glaucum sind 42 Chromosomen gefunden worden, bei Triticum vulgare×Agropyrum elongatum 56 Chromosomen, bei Triticum durum×Agropyrum elongatum-49 Chromosomen.
    4. Die bei F1 der Bastarde Triticum durum×Agropyrum elongatum, Triticum vulgare×Agropyrum glaucum und Triticum vulgare×Agropyrum elongatum ausgeführte Untersuchung der Meiosis ergab folgende Resultate:
    (a) in allen Bastarden findet die Bildung von Äquatorialplatten statt, wobei sich die Gruppen der bivalenten Chromosomen gewöhnlich von den Gruppen der Univalenten absondert;
    (b) die Univalenten unterscheiden sich größtenteils von den Bivalenten durch ihre Form und zwar haben sie die Form von gebogenen Stäbchen, während die Bivalenten quadratförmig sind und Eindrückungen haben, die auf ihre doppelte Natur hinweisen;
    (c) die Chromosomenzahl in den Metaphasen und Anaphasen der ersten Teilung entspricht, in Univalenten ausgedrückt, bei F1 der Bastarde stets der Summe der haploiden Chromosomenzahlen beider Eltern, d.h. ihrer somatischen Zahl. So betrachtet die somatischen Chromosomenzahlen der drei betrachteten Bastarde je 42, 56 und 49, die gleichen Zahlen werden auch in der Meiosis beobachtet, wenn man jede Univalente für eine Chromosome und jede Bivalente für 2 Chromosomen zählt;
    (d) die am häufigsten vorkommende Zahl der Bivalenten bei allen drei Bastarden beträgt 10, als Maximum steigt sie aber bis zu 14. Wahrscheinlich konjugieren die Chromosomen der Genomi A und B des Weizens mit den Chromosomen von zwei Genomen des Agropyrum. Die Chromosome des Genoms D des Triticum vulgare scheint keine Homologen in den Genomen der Agropyrum-Arten zu haben;
    (e) in den Anaphasen teilen sich die Bivalenten regelmäßig und gehen auseinander zu entgegengesetzten Polen hin, die Univalenten aber verteilen sich ringförmig in der Peripherie der Äquatorialgegend der Spindel. Hier spalten sich öfters, oder sie teilen sich sogar in die Chromatiden aus denen sie zusammengesetzt sind, diese wandern aber meistens nach ein und demselben Pol hin. Nur selten wurde das Auseinandergehen von Chromatidenpaaren zu entgegengesetzten Polen beobachtet;
    (f) die zweite Teilung zeichnet sich ebenfalls durch eine Anzahl Unregelmäßigkeiten aus: in den Metaphasen der Diaden werden in der Regel verschiedene Chromosomenzahlen nachgezählt; das Zurückbleiben der Chromosomen in den Anaphasen ist eine gewöhnliche Erscheinung; die Tetraden sind größtenteils vierzellig
    Download PDF (1514K)
  • J. M. Webbei
    1936 Volume 7 Issue 3 Pages 313-323
    Published: 1936
    Released: March 19, 2009
    JOURNAL FREE ACCESS
    The chromosome number has been determined for 15 species and 15 subspecies, representing 10 of the 12 sections of the subgenus Eusphaeralcea. The basic chromosome number is 5. The occurrence of 5, 10 and 15 pairs is frequent, but only one form with 25 pairs has been found. No form having 20 pairs has been discovered as yet.
    Among approximately 275 plants examined, 22 were judged, from their morphological characters, to have originated as natural hybrids. Four of these apparent hybrids exhibited chromosome irregularities typical of F1 hybrids, 5 showed irregularities such as are characteristic of segregating hybrid generations, and 13 showed normal meiotic behavior.
    Six species and one subspecies of the related genus Malvastrum (subgenus Malacothamnus) were found to have 17 pairs of ehromosomes.
    Of forms usually referred to Sphaeralcea, S. rivularis (subgenus Iliamna) has 33 pairs of chromosomes and S. umbellata (subgenus Meliphlea), and S. abutiloides (subgenus Phymosia) have 17 pairs.
    The basic chromosome number of 5 in Eusphaeralcea is the lowest yet reported in the Malvaceae, and indicates that there is insufficient evidence that the ancestral basic number for the family is 7. The polyploid series 5, 10, 15 and 25 pairs is of exceptional interest, since it occurs in the wild and is the largest series known in the family.
    In Eusphaeralcea no relation is apparent between the chromosome number and the taxonomy of the group. The frequent occurrence of natural hybrids and their meiotic behavior, indicate a rather closely related group of species.
    The chromosome number of the subgenus Malacothamnus of Malvastrum clearly separates this group from Sphaeralcea. The chromosome numbers of S. rivularis, S. umbellata and S. abutiloides indicate that the genera Iliamna, Meliphlea and Phymosia may be well founded.
    Download PDF (673K)
  • I. Das Verhalten und die Zytologie der Pflanzen, die aus infolge Alterns mutierten Keimen stammen
    M. Nawaschin, Helene Gerassimowa
    1936 Volume 7 Issue 3 Pages 324-362
    Published: 1936
    Released: March 19, 2009
    JOURNAL FREE ACCESS
    1. Die vorliegende Arbeit bestätigt, ebenso wie alle vorangegangenen Untersuchungen, den früher gemachten Schluß, daß in den Meristemzellen des ruhenden Keimes im Samen mit der Zeit, ohne jeglichen “spezifischen” Einfluß von außen, Chromosomenmutationen entstehen, die dem Dislokationstypus angehören (Fragmentation, Translokation, Inversion u.s.w.).
    2. Ausgangsmaterial dieser Arbeit waren Samen verschiedener Rassen von Crepis capillaris, C. tectorum, C. dioscoridis und einer Sorte Roggen (Seeale cereale), die verschiedene Zeitlang aufbewahrt wurden.
    Zur Untersuchung gelangten Embryonen von Samen, deren Keimung nur eben begann, daraus erhaltene Keimlinge, erwachsene Pflanzen und die Nachkommenschaft dieser letzten.
    3. Der Effekt des Alterns der Samen kommt schon in den ersten Stadien der Keimung zur Geltung; er zeigt sich, außer der Herabsetzung des % der Keimfähigkeit, in verschiedenen Unregelmäßigkeiten der Entwicklung der Keimlinge; diese Unregelmäßigkeiten sind im allgemeinen desto schärfer ausgesprochen, je älter die Samen waren; sie bestehen in Wachstumshemmung, asymmetrischer Entwicklung und Missbildungen der Keimlinge. Alle diese Unregelmäßigkeiten sind die Folge der gestörten Tätigkeit der apikalen Meristeme; bei dem äußersten Grade dieser Störung kommt es zu frühem Stillstand der Zellteilungen, der zum Untergange des Keimlings führt, falls es nicht zur Bildung neuer Vegetationspunkte durch Regeneration von älteren Geweben kommt. Ganz anders verhalten sich die Kotyledonen, deren Lebensfähigkeit selbst bei solchen Keimlingen erhalten bleibt, deren Meristem schon völlig vernichtet ist. Das ganze Bild zeigt also vollständige Ähnlichkeit mit dem Bilde nach stärksten Dosen von RÖNTGENstrahlen.
    4. Die zytologische Untersuchung ergab für alle Fälle ohne Ausnahme, daß die vorstehend angeführten Erscheinungen durch tiefgreifende Veränderung des Chromosomenapparates hervorgerufen werden; die Mehrzahl dieser Veränderungen bestand in Fragmentation, die zur Eliminierung von Chromosomenteilen führte, welche sich bei der Mitose in Form von Chromatinkügelchen auf das ganze Zytoplasma der Zellen verteilten. Zellen, die solche Veränderungen erlitten haben, verlieren ihre Teilungsfähigkeit oder sterben ab; dies bedingt die Wachstumsunregelmäßigkeiten und führt selbst zum Absterben des ganzen Meristems und somit nicht selten auch des ganzen Keimlings. Diese Erscheinungen lassen sich aber erst in den frühesten Stadien der Keimung beobachten; im weiteren findet man in den Geweben des Keimlings, falls es nicht zur Zerstörung und zum Absterben kommt, entweder normale Chromosomen oder solche, die Veränderungen erlitten haben, die dem normalen Verlaufe der Zellteilung nicht hinderlich sind, nämlich Translokationen und Inversionen. Die Veränderungen der Chromosomen erfolgen sowohl im Meristem des Würzelchens als auch im Vegetationskegel; in ersterer entwickeln sie sich leichter als im letzteren.
    5. Aus den am Leben gebliebenen Keimlingen entwickeln sich Pflanzen, die Anomalien von diesem oder jenem Grade aufweisen: Asymmetrien der Blätter, abnorme Verzweigung usw. In äußersten Fällen entwickeln sich statt Blätter schmale rankenähnliche Gebilde, der Apex erinnert in solchen Fällen an Callus; solche Pflanzen gehen früh oder spät zugrunde.
    Nach einer gewissen Periode von Wachstumshemmung und unregelmäßiger Entwicklung beginnt ein beträchtlicher Teil der Pflanzen sich normal zu entwickeln und kann dem Aussehen nach gar keine Unterschiede von den Kontrollpflanzen bieten.
    Download PDF (3074K)
  • Die Einwirkung der Austrocknung auf die Mitose bei den Staubfadenhaarzellen von Tradescantia reflexa
    Bungo Wada
    1936 Volume 7 Issue 3 Pages 363-370_2
    Published: 1936
    Released: March 19, 2009
    JOURNAL FREE ACCESS
    1. Durch die Austrocknung der Teilungsfigur verändern sich die Chromosomen zum Chromonemazustande, und solche Chromonemata fasern durch die Wiederherstellung des Zellturgors ihre Spiralwindungen auf. Dann reduzieren sich die aufgefaserten Chromonemata zur Struktur des Ruhekernes. Daher entsteht aus den Chromosomen in der Meta und Anaphase ein Syndiploidkern.
    2. Der Phragmoplast und die Scheidewandanlage der ausgetrockneten Teilungsfiguren verschwinden durch die Wiederherstellung des Zellturgors gänzlich oder teilweise. Daher entsteht aus den Teilungsfiguren in der späteren Anaphase und in den nachfolgenden Stadien eine zweikernige Zelle oder eine solche mit einem Scheidewandrudimente.
    3. Der Prophasekern stellt leicht durch schwache Trocknung weitere Fortgänge der Mitose ein und kehrt dann langsam zum Zustande des Ruhekernes zurück. Auch der Tatbestand der Teilungsumkehr in verschiedenen Teilungsstadien wurde bestätigt.
    Download PDF (1213K)
  • A. H. Andres, B. V. Jiv
    1936 Volume 7 Issue 3 Pages 371-388_1
    Published: 1936
    Released: March 19, 2009
    JOURNAL FREE ACCESS
    Download PDF (1451K)
  • II. Changes in temperature over localised areas
    Wm. Bryden
    1936 Volume 7 Issue 3 Pages 389-395
    Published: 1936
    Released: March 19, 2009
    JOURNAL FREE ACCESS
    Download PDF (467K)
  • Chromosome number, morphology and behavior, and their application to the problem of the origin of the cultivated forms
    Ladley Husted
    1936 Volume 7 Issue 3 Pages 396-423
    Published: 1936
    Released: March 19, 2009
    JOURNAL FREE ACCESS
    1. A consideration of the basic chromosome numbers present in the legume family indicate that A. hypogaea is a polyploid species.
    2. The chromosome number of 115 out of 116 plants carefully examined representing 33 species, varieties, lines, F1, F2, and F4 varietal hybrids is reported as 20 (n) or 40 (2n). The exceptional plant contains 41 somatic ehromosomes and a small fragment. The 116 plants examined show the presence of 2 chromosomes morphologically distinguishable from the others because of their smaller size. This pair has been designated “A” One strain of a Spanish type, one of a runner type and 9 F4 plants of a Spanish×runner Cross (the only ones studied up to this time with an improved technique) show the presence of chromosome pair “A” and a second pair, the chromosomes of which possess a subterminal attachment constrietion and a conspicuous secondary constriction, here designated as pair “B” This pair is set apart from all the others by the subterminal rather than approximately median attachment constriction.
    3. The cultivated peanut, A. hypogaea, is a species in which chromosome association during meiosis in varieties and varietal hybrids is usually seen as 20 normal bivalents. Other configurations such as trivalents, quadrivalents, quinquevalents, sexivalents, and an association of ten chromosomes are occasionally formed. It appears to be a species in which deviations from the 40 somatic number seldom occur.
    4. No cytological evidence is encountered to oppose the view of Chevalier that the Rasteiro peanut and A. nambyquarae are at most subspecies of A. hypogaea.
    5. The Problem of the origin of the bunch and runner type forms of the commercial peanut is discussed in the light of the cytological results. In that the chromosome number, morphology, and behavior of the bunch and runner peanuts are essentially similar, and the chromosomes of these two peanut types are seen to be homologous each to each notwithstanding minor changes that may have taken place, it is concluded that they, as well as A. nambyquarae and A. Rasteiro have been derived from a common origin.
    I wish to thank those who so generously shared seed and Dr. Orland E. White, Director of the Blandy Experimental Farm, who has made this study possible and has kindly contributed helpful advice during the course of the investigation and a final criticism of the manuscript.
    Download PDF (1779K)
  • Basudev Roy
    1936 Volume 7 Issue 3 Pages 424-430
    Published: 1936
    Released: March 19, 2009
    JOURNAL FREE ACCESS
    1. The anaphase chromosome is composed of two intertwined chromonemata (chromatic threads) lying in a less chromatic matrix.
    2. The duality of the chromosome is temporarily obscured during the “tassement polaire” or polar clumping stage.
    3. At telophase, the less chromatic matrix of the chromosome gradually disappears and the chromonemata maintain the genetic continuity of the chromosome.
    4. Individuality of the chromosomes and of the chromonemataa are not recognisable in the Tate telophase and the resting stage of the nucleus.
    5. Individuality of the chromosomes and of the chromonemata become again visible in the comparatively advanced prophase stage.
    6. The less chromatic matrix reappears in the early prophase.
    7. At the equatorial plate stage, each of the two chromonemata of a chromosome gives rise to two daughter chromonemata thus giving rise to a quadruple structure of the mother chromosome.
    In conclusion I wish to express my gratitude to Prof. S. P. Agharkar for facilities offered during the progress of this investigation.
    Download PDF (490K)
  • Yukio Yamamoto
    1936 Volume 7 Issue 3 Pages 431-436
    Published: 1936
    Released: March 19, 2009
    JOURNAL FREE ACCESS
    Download PDF (673K)
feedback
Top