Japanese Journal of Health and Human Ecology
Online ISSN : 1882-868X
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ISSN-L : 0368-9395
Volume 3 , Issue 1
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  • 1933 Volume 3 Issue 1 Pages 1-2
    Published: September 15, 1933
    Released: November 19, 2010
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  • Koya
    1933 Volume 3 Issue 1 Pages 3-45,en1
    Published: September 15, 1933
    Released: November 19, 2010
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    Die Konstanz des Geschlechtsverhdltnisses bei den Geburten ist ein Beweis dafiir, dass die Geschlechtsbestimmung keineswegs durch Zufalligkeiten oder durch die verschiedenen dusseren somatischen Einfliisse bedingt ist sondern vielmehr durch geschlechtliche Differenzierung entweder der Eier oder der Spermien, weiter durch sonstige gesetzmassigen Vorgange bei der Zeugung verursacht ist. Friiher gab es verschiedene Hypothesen zur Erklarung dieser Frage, aber jetzt herrscht die sogenannte Chromozomentheorie, die durch die moderne Cytologie den fes ten Beweis geliefert hat.
    Was ist denn die wahre Ursache des Knabeniiberschusses, der in alien Kulturstaaten immer wieder wahrnehmbar ist? Meiner Meinung nach kann man dafiir wenigstens zwei Maglichkeiten feststellen Die eine Moglichkeit ist dass der durchschnittliche Knabeniiberschuss durch eine zur Knabengeburt neigenden Anlage, die bei alien Familien gemeinsam vorhanden ist, verursacht werden konne, und die andere Moglichkeit ist dass der Knabeniiberschuss nichts andeies als die Folge der Mischung der beiden veschiedengearteten Familien ist: namlich der eine-n, welche stark zur Knabengeburt veranlagt, und der andere, welche nicht sosehr, ja sogar im Gegenteil zur Madchengeburt geneigt ist.
    Da bei uns his jetzt niemand gich knit dieser Frage beschatigt hat, erlaubteich mir dies mit moglichst unifassendem Material zu hehandeln.
    Die ZahL der zur Untersuchung gelangenden Ehen betragt, insgesarnt 58, 925. Alle wohnen in Tokio, und zwar kommsn 19, 328 aus dem Bezirk Honjo, 10, 749 aus dem Bezirk kojimachi, uud 28, 867 aus dem Bezirk Asakusa. Die Gesamtzahl der Kinder der untersuchten Ehen betragt 217, 087. Darunter befinden sich 74, 326 aus Honjo, 37, 265 aus Kojimachi, und 105, 496 aus Asakusa. Die durchschnittliche Knabenziffer belauft sich auf 106. 7.
    Zuerst habe ich die soziologischen Einfliisse in unserem Lande zur Untersuchung herangezogen, da dieselben ihrerseits mehr oder weniger die Knabenzifferzn zu andern vermii-gen. Dabei unterzog ich vorerst die Totgeburten einer Betrachtuug, welche in meiner Zahlung nicht miteingerechnet war.
    Nach der Statistik der Totgeburten von Tokio in den letzten Jahren lauft sich die Knabenziffer bei Totgebareaen auf, 115, 1. Vollstandigkeitshalber muss man also diese hohe Knabenziffer bei Totgeburten beriicksichtigen und in Rechnuug ziehan, das heisst, man muss eine gewisse Zahl, welche meirner genaueren Berechming nach auf ca. 0.7 beschatzt wurde, zu der bereits oben erwahnter Knabanziffer addieren. Dadurch steigt die durchschnittliche Knabenziffer schliesslich auf 107, 4
    Die zweite noch mehr bemerkenswerte Ursache, die die Erhohung der Ziffer Zustande kommen lasst, ist die Neigung zur Geburtenverhiitung, die neuardings auch bei uns nach und nach stark eingefiihrt wurde. Nichtsdestoweniger ist der Wunsch, einen Stammhalter zu bekomm2n, nie vermindem und diese zwei entgegengesetzten Motive oben ihrn gegenseitigen Einfluss auf das Geschlechtsverhaltnis aus und erhohen somit nicht unbedeutend die Knabenziffer. Name, tlich wirkt diese Umstanie besonders stark auf Farnilien, die veirhaltnismassig wenige Kinder haben, was in folgender Tabelle erkennbar ist:
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  • [in Japanese]
    1933 Volume 3 Issue 1 Pages 46-50
    Published: September 15, 1933
    Released: November 19, 2010
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  • [in Japanese]
    1933 Volume 3 Issue 1 Pages 51-57
    Published: September 15, 1933
    Released: November 19, 2010
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  • [in Japanese]
    1933 Volume 3 Issue 1 Pages 63-68
    Published: September 15, 1933
    Released: December 22, 2010
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