Folia Endocrinologica Japonica
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Volume 11, Issue 4
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  • IV. Mitt. Der Einfluss des Hodens auf verschiedene Substanzen hinsichtlich ihres Gehaltes im Skelettmuskel
    S. Osada
    1935Volume 11Issue 4 Pages 417-434,21
    Published: 1935
    Released on J-STAGE: September 24, 2012
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    In dieser Mitteilung hat der Verfasser am männlichen Kaninchen den Einfluss des Hodens auf verschiedene Substanzen hinsichtlich ihres Gehaltes im Skelettmuskel untersucht.
    Die Resultate sind die folgenden :
    1) Bei der Fütterung mit Hodensubstanzen zeigten der Reststickstoff-, Harnstoff-, Ammoniak-, Kreatin-und A minosäuregehalt des Skelettmuskels Vermehrung oder Neigung dazu, nach der Kastration dagegen keine Veränderung.
    2) Der Kreatiningehalt des Skelettmuskels veränderte sich weder bei der Hodensubstanzzufuhr noch nach der totalen Hodenexstirpation.
    3) Der Glykogengehalt des Skelettmuskels nahm bei Darreichung von Hodensubstanzen ab, nach der totalen Kastration aber zu.
    4) Bei der Fütterung mit Hodensubstanzen neigte der Mulchsäuregehalt des Skelettrnuskels zur Zunahme, bei der Hodenexstirpation daegen zur Abnahine.
    5) Nach der Darreicheung von Hodensubstanzen war das Lactacidogen im Skelettniuskel vermindert, nach derKastration dagegen verrnehrt.
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  • V. Mitt. Der Einfluss des Ovariums auf verschiedene Substanzen hinsichtlich ihres Gehaltes im Skelettmuskel
    S. Osada
    1935Volume 11Issue 4 Pages 435-454,22
    Published: 1935
    Released on J-STAGE: September 24, 2012
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    In der vorliegenden Mitteilung hat der Verfasser am weiblichen Kaninchen den Einfluss des Ovariums auf verschiedene Substanzen hinsichtlich ihres Gehaltes im Skelettmuskel untersucht.
    Die Resultate sind die folgenden :
    1) Bei der Darreichung von Zwischengewebspulver zeigten der Reststickstoff-, Harnstoff-, Ammoniak-, Kreatin-, and Aminosäuregehalt des Skelettinuskels Vermehrung oder Neigung dazu. Der Kreatiningehalt blieb bei diesen Versuchen unvarändert.
    2) Bei der Darreichung von Corpusluteumpulver zeigten der Reststickstoff-, Harnstoff-und. Kreatingehalt des Skelettmuskels Verininderung oder Neigung dazu, der Ammoniak-, Aminosäure-und Kreatiningehalt gagagen keine Veränderung.
    3) Der Reststickstoff-, Harnstofr-, Ammoniak-, Kreatinin-und Aminosäuregehalt veränderten sich nach der Kastration nicht. Der Kreatingehalt nahm bei diesen Versnchen ab.
    4) Die Darreichung von Zwischengewebspulver führte zur Verminderung des Glykogen-und Lactacidogengehaltes, während der Milchsäuregehalt dadurch anstieg.
    5) Sowohl die Kastration als auch die Darreichung von. Corpusluteumpulver rief im Skelettmuskel Zunahme des Glykogenund Lactacidogengehaltes hervor, während der Milchsäuregehalt dadurch vermindert wurde.
    6) Aus den obigen Resultaten schliesst der Verfasser, dass die Zwischengewebe und das Corpus luteuin out verschiedene Substanzen hinsichtlich ihres Gehaltes im Skelettmuskel antagonstisch zueinander wirken.
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  • S. Osada
    1935Volume 11Issue 4 Pages 455-466,23
    Published: 1935
    Released on J-STAGE: September 24, 2012
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    Der Verfasser erhielt die folgenden Resultate :
    1) Nach der einmaligen Injektion von Pituitrin zei g ten der Reststickstoff-, Harnstoff-, Ammoniak-, Kreatinin-, Kreatin-and Aminosäuregehalt des Skelettnauskels keine Veränderung.
    2) Die einnialige Injektion von Pituitrin führ fe zu deutlicher Abnahine des Glykogen-und Lactacidogengehaltes im Skelettmuskel.
    3) Nach der einmal igen Pituitrininjektion war die Milchsäure des Skelettmuskels deutlich vermehrt.
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  • II. Mitt. Über die Giftigkeit des Lungenextraktes des mit Kolibazillen behandelten Kaninchens
    Y. Ezaki
    1935Volume 11Issue 4 Pages 467-482,24
    Published: 1935
    Released on J-STAGE: September 24, 2012
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    Der Verfasser hat schon in der vorherigen. Mitteilung berichtet, dass die Reinigungsfunktion der Lunge durch die Schilddrüse beein-flusst wird. Weiter bestimmte er die Giftigkeit der Organextrakte, bes. des Lungenextraktes der Tiere, die ganz gleich wie in der I. Mitteilung behandelt worden, indein er die Extrakte Mäusen in die Schwanzvene einspritzte.
    Die Resultate waren die folgenden :
    1) Zwischen den mit Kolibazillen einmal intravenös injizierten Kaninchen und den Normaltieren bestand hinsichtlich der Giftigkeit der Lungen-und Leberextrakte iin allgemeinen kein nennenswerter Unterschied.
    2) Bei den mit Kolibazillen reinjizierten Immuntieren war die Giftigkeit der Lungen-und Leberextrakte deutlich stärker als bei den normalen oder mit Kolibazillen nur einmal injizierten Tieren.
    3) Bei den mit Kolibazillen reinjizierten, thyreoidek tom er ten Immuntieren war die Giftigkeit der Lungen-und Leberextrakte schwächer als bei den Kotrollen und fast gleich wie bei den norm.alen.
    4) Zwischen den mit Kolibazillen reinjizierten Immuntieren, die bis 7 Tage vor der Reinjektion mit Schilddrüsenpulver gefüttert worden, und den Kontrollen war hinsichtlich der Giftigkeit der Lungenund Leberextrakte kein besonderer Unterschied zu merken.
    5) Bei den mit Kolibazillen reinjizierten Immuntieren, die bis zum Reinjektionstag mit Schilddüsenpulver gefüttert worden, war die Giftigkeit der Lungen-und Leberextrakte deutlich stärker als bei den Kontrollen.
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  • III. Mitt. Über das Schicksal der in die Ohrvene eingeführten Pneumokokken
    Y. Ezaki
    1935Volume 11Issue 4 Pages 483-501,25
    Published: 1935
    Released on J-STAGE: September 24, 2012
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    In dieser Mitteilung untersuchte der Verfasser den Einfluss der Schilddrüse auf die Reinigungsfunktion der Lunge, indem er Pneumokokken als Fremdkörper in die Ohrvene des Kaninchens injizierte. Die Versuchsmethode war fast wie in der 1. Mitteilung.
    Die Resultate waren die folgenden :
    1) Nach einmaliger intravenöser Injektion einer Pneumokokkenaufschwemmung fand sich am deutlichsten 10 Minuten bis 1 Stunde später, dass die Lungen-und Lebercapillarendothelien und die Kupfferschen Sternzellen die Pneumokokken aufgenonamen und zerstört hatten. Bei den immunisierten Tieren arbeitete diese Kokken aufnehmende und zerstörende Funktion der Lunge und Leber deutlicher und rascher als bei den nichtvorbehandelten.
    2) Bei den mit Schilddrüsenpulver gefütterten immunisierten Tieren arbeitete die Funktion der Lunge und Leber deutlicher und rascher als bei der Kontrolle.
    3) Bei den thyreoidektomierten und immunisierten Tieren arbeitete die Funktion der Lunge und Leber schwächer und langsamer als bei der Kontrolle.
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  • IV. Mitt. Über das Schicksal der in die Ohrvene eingeführten Rinderleukocyten
    Y. Ezaki
    1935Volume 11Issue 4 Pages 502-517,26
    Published: 1935
    Released on J-STAGE: September 24, 2012
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    Der Verfasser versuchte festzustellen, welchen Einfluss die Schilddriise auf die Reinigungsfähigkeit der Lunge ausübt, indem er Rinderleukocyten als Fremdkörper in die Ohrvene des Kaninchens injizierte.
    Die Versuchstiere wurden in folgenden vier Gruppen geteilt :
    Bei der I. Gruppe wurde den Tieren Rinderleukocytenkochsalzlösung injiziert. Bei der II. Gruppe wurden die Tiere mit den Rinderleukocyten vorbehandelt. Bei der. III. Gruppe wurden die Tiere wie die der Gruppe II behandelt mid gleichzeitig mit Schilddrüsenpulver gefüttert. Bei der IV. Gruppe wurden Tiere nach der totalen Thyreoidektomie wie die der Gruppe II behandelt. Bei den letzten 3 Gruppen wurden die Tiere nach der Vorbehandelung mit den Rinderleukocyten. reinjiziert. Alle Tiere der vier Gruppe wurden verschiedene Zeit nach der letzten Injektion der Rinderleukocyten getötet. Verf. untersuchte Lunge und Leber der Tiere dieser. 4 Gruppen histologisch und verglich die dabei gefundenen Befunde, mi teinander.
    Die Resultate waren die folgenden :
    1) Bei der I. Gruppe nahni die Lunge reichlich Leukocyten auf und zerströte sie schon unmittelbar nach der Injektion, und die in die Lunge eingeführten Leukocyten nahmen allmählich ab. Bei der II. Gruppe arbeitete die die Leukocyten zerstörende Funktion der Lunge deutlicher und rascher als bei der 1 Gruppe.
    2) Bei der III. Gruppe arbeitete diese Funktion der Lunge noch deutlicher und rascher als bei der II Gruppe.
    3) Bei der IV. Gruppe arbeitete die Funktion der Lunge schwächer und langsamer als bei der II. Gruppe.
    4) Die Leber zer störte die eingeführten Leukocyten nicht.
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  • V. Mitt. Über das Schicksal der in die Ohrvene eingeführten Fette
    Y. Ezaki
    1935Volume 11Issue 4 Pages 518-527_1,27
    Published: 1935
    Released on J-STAGE: September 24, 2012
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    Der Verfasser versuchte festzustellen, welchen Einfluss die Schilddrüse auf die Reinigungsfunktion der Lunge ausübt, indem er Fette als Fremdkörper in die Ohrvene des Kaninchens injizierte.
    Die Versuchstiere wurden in folgenden 3 Gruppen geteilt : Bei der 1. Gruppe wurde den Tieren eine 5 % ige Olivenölemulsion (5 ccm) injiziert. Bei der II. Gruppe wurde den mit Schilddrüse gefütterten Tieren dieselbe Emulsion eingespritzt. Bei der III. Gruppe wurde den Tieren nach der totalen Schilddrüsenexstirpation dieselbe Emulsion injiziert. Alle Tiere der 3 Gruppen wurden verschiedene Zeit nach der Emulsioninjektion getötet.
    Der Verfasser untersuchte darauf Lunge und Leber der Tiere dieser 3 Gruppen histologisch und verglich die dabei gefundene Befunde miteinander.
    Die Resultate waren wie folgt :
    1) Die Lunge nimmt deutlich Fett auf und zerstört es. Der Fettgehalt in den Lungenkapillaren und kleinsten Lungengefässen nahm nach der Injektion allmäk;hlich ab, und 5 Tage nach der Injektion fanden sich nur noch spärlich Fettropfen in der Lunge. Diese Funktion der Fettaufnahme und Fottzerstörung ist bei der Leber schwächer als bei der Lunge. Die Fette fanden sich in den K u p ife rschen Sternzellen am deutlichsten 6-12 Stunden nach der Injektion, nahmen dann allmählich ab und waren 5 Tage nach der Injektion nur noch ganz spärlich zu konstatieren.
    2) Bei den mit Schilddrüsenpulver gefütterten Tieren war die obenerwähnte Funktion der Lunge ausgesprochener als bei denen ohne Schilddrüsenfütterung.
    3) Bei den thyreoidektomierten Tieren war die Funktion der Lunge und. Leber herabgesetzt.
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