Neuerdings warden die Beziehungen zwischen dem Vitamin und dem Holmon der Schilddrüse durch zahlreiche experimentelle Arbeiten..sichergestellt und geklärt.
In dieser Mitteilung untersuchte der Verfasser den Einfluss der A=und D=Hypervitamin.ose auf die Wasserstoffionenkonzentration des Blutplasmas sowie die zwischen dem Thyroxin (Roche) und Vitamin A (Biosterin, Riken) einerseits, sowie Vitamin D (Vigantol, Bayer) anderseits bestehende Wechselbeziehung in bezug auf die Wasserstoffionenkonze.n tration des Blu tplas Inas.
Versuchstiere und Methodik waren die gleichen wie in der 1. Mitteilung. Die Resultate waren wie folgt :
1) Bei der einmaligen subkutanen Injektion des A-Vitamins (Biosterin 1.0 ccm). zeigte der PEr-Wert des Blutplasmas bei den normalen Kaninchen keine nennenswerte Veränderung, während er Joel. der 1 'Woche lang fortgesetzten subkutanen Injektion eine leicht-gradige Zunahme erkennen.
2) Die durch Thyroxininjektion hervorgerufene Abnahme des PH-Wertes des Blutplasmas wi.rd durch gleichzeitige Injektion von Vitamin A (Biosterin) erheblich abgeschwächt.
3) Die 15 Tage lang fortgesetzte perorale Einverleibung von Vigantol (10-15 gtt täglich).. bei normal-en Kaninchen bewir.kte zuächst eine Neigung des PH-Wertes des Blutplasmas zur Abnahrw, die 30 Tage lang fortgesetzte perorale Darreichung hatte d : ann eine Narkliche Abnahme zur Folge.
4) Bei der einmaligen subkutanen Injektion von Vigantol (1.0 °cm). zeigte der PH-Wert des Blutplasmas bei den norm-alen Kaninchen keine nennenswerte Veränderung, aber bei der 1 Woche lang fortgesetzten Injektion desselben (1.0 ccm, einmal täglich, sub-kutan) Ivies er eine leichte Abn.ahme auf.
5) Die durch Thyroxininjektion. hervorgerufene Abnahine des PH-Wertes des Blutplasmas wird. durch gleichzeitige Injektion von Vitamin D (V igan tol) verstärkt.
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