The Tohoku Journal of Experimental Medicine
Online ISSN : 1349-3329
Print ISSN : 0040-8727
ISSN-L : 0040-8727
Volume 2 , Issue 2
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  • MAKI TAKATA
    1921 Volume 2 Issue 2 Pages 127-130
    Published: 1921
    Released: November 28, 2008
    JOURNALS FREE ACCESS
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  • Kaoru Aoki
    1921 Volume 2 Issue 2 Pages 131-141
    Published: 1921
    Released: November 28, 2008
    JOURNALS FREE ACCESS
    1. Mikroorganismen aus der Gruppe der Paratyphusbazillen (Pa-ratyphus-B Bazillen, B. Aerthryck, B. typhi murium, B. psitacosis, und noch einige Paratyphus-B Bazillen-ähnliche Stämme aus Meerschwein-chen) konnten wir durch gekreuzte Agglutination ganz deutlich in zwei Gruppen differentieren.
    2. Die erste Gruppe umfasst hauptsächlich diejenigen Bakterien, welche bei typhösen Erkrankungen von Menschen gefunden werden, die zweite Gruppe dagegen solche Mikroben, welche bei Fleischvergif-tungen gefunden oder bei verschiedenen Tiererkrankungen nachgewiesen werden, nämlich B. Aerthryck, B. psitacosis, B. typhi murium und andere A us Meerschweinchen gezüchtete Stämme.
    3. Diese zweite Gruppe kann den Stämmen aus der ersten Gruppe gegenüber agglutinatorisch wieder in zwei Untergruppen geteilt werden, wovon die erste hauptsächlich B. typhi murium, B. psitacosis und Stämme aus Meerschweinchen und die andere B. Aerthryck und einen Stamm von Mäusetyphus enthalt.
    4. Stämme aus der ersten Untergruppe der zweiten Gruppe sind Stämmen aus der ersten Gruppe so nahe verwandt, dass die beiden Stämme manchmal agglutinatorisch kaum differentiert werden können. Die Stämme aus der zweiten Untergruppe waren dagegen von den-selben Stämmen der ersten Gruppe weit entfernt. Aber Stämme aus der ersten Untergruppe gehörten zu einer und derseben Gruppe mit Stämmen aus der zweiten Untergruppe. Infolgedessen müssen Stämme aus der ersten Gruppe, aus der ersten Untergruppe und aus der zweiten Untergruppe der zweiten Gruppe ganz deutlich differentiert werden können.
    5. Deshalb kann man im Falle, wo die Mikroben aus der ersten Gruppe von den anderen aus der ersten Untergruppe der zweiten Gruppe schwer differentiert werden, durch die Anwendung von Stämmen aus der zweiten Untergruppe der zweiten Gruppe erst ganz deutlich die beiden Stämme diflerentieren, wie Christiansen dies schon ausgesprocben hat.
    6. Die Frage, ob Mikroben aus der ersten Gruppe nur bei typhösen Erkrankungen von Menschen, und Mikroorganismen aus der zweiten Gruppe dagegen immer nur entweder bei Fleischvergiftungen oder bei tierischen Erkrankungen nachgewiesen werden, möchten wir hier noch offen lassen.
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  • Kaoru Aoki
    1921 Volume 2 Issue 2 Pages 142-158
    Published: 1921
    Released: November 28, 2008
    JOURNALS FREE ACCESS
    1. Dysenteriebazillen enthalten viele Unterarten, wie die Proteus-bazillen.
    2. Ihre Einteilungen, welche bisher von vielen Forschern ange-geben worden sind, wurden als unzuverlässig nachgewiesen, so dass man diese Unterarten damit nicht konstant differenzieren kann.
    3. Der Grund dafür muss darin liegen, dass die Autoren sich immer bemüht hatten, sie fermentativ und agglutinatorisch ganz über-einstimmend zu unterscheiden.
    4. Da einerseits die farmentative Eigenschaft undeutlich und dazu sehr leicht veränderlich, dagegen anderseits der agglutinatorische Charakter nicht nur beständiger, sondern auch pralaisch bedeutsamer auftrat, haben wir es unternommen, sie agglutinatorisch zu unterschei-den, wie Pribram und Halle es neuerdings vorschl ugen.
    5. Da wir ferner so ähnlich sich verhaltende Mikroorganismen, wie Proteusbazillen, deren Unterarten von niemand richtig differenziert werden konnten, durcb gekreuzte Agglutination in 9 Unterarten ganz deutlich unterscheiden konnten, wurde hier beabsicbtigt, auch diese auf gleiche Weise zu untersuchen.
    6. Auf diese Weise waren wir imstande, 43 Stämme Dysenterie-bazillen in acht agglutinatorisch ganz deutlich differenzierte Unterarten einzuteilen. Eine agglutinatorisch so einheitliche Einteilung wurde meines Wissens noch von niemand gegeben.
    7. Die Stämme, welche bei unserer Untersuchung als zu einer und derselben Gruppe gehörig festgestellt wurden, zeigten sich aggluti-natorish so einheitlich, dass sie gegenseitig ohne Ausnahme his zum Titer agglutinieren konnten. Ferner zeigten sie eine bestimme aggluti-natorische Beziehung zu den anderen Gruppen, so dass man dadurch eine agglutinatorische Beziehung zwischen den einzelnen Gruppen feststellen kann.
    8. Doch wollen wir damit nicht behaupten, dass die Dysenterie-bazillen von Natur aus aus 8 Unterarten bestehen, vielmehr möchten wir vorläufig nur sagen, dass so viele Unterarten bei unserer Untersu-chung nachgewiesen wurden; und ferner wissen wir noch nicht genau, ob die agglutinatorische Beziehung, welche von uns hergestellt wurde, immer so beständig bleibt, weil die Beziehung zwischen der Haupt- und Mitagglutination bei den einzelnen Gruppen sich manchmal ausseror-dentlich verschieden gestalten kann je nach der Immunisierung, obwohl dieselbe Art Tiere und dieselben Stämme Bakterien gebraucht wurden, wie wir schon bei der Immunisierung von Kaninchen mit Typhusbazillen und Paratyphus-B Bazillen nachweisen konnten.
    9. Auf noch eine andere Frage, wie diese Einteilung sich zu den anderen verhält, welche von verschiedenen Autoren gegeben wurden, konnten wir hier leider keine Antwort geben, weil diese Untersuchung noch nicht abgeschlossen ist. Doch einige wenige Punkte, welche sich schon bei dieser Untersuchung so gelegentlich ergeben haben, sollen hier angeführt werden: drei Flexnerstämme wurden in zwei Gruppen, nämlich in die erste und fünfte Gruppe; 15 Stämme Komagome B in vier Gruppen, nämlich in die erste, zweite, dritte und fünfte geteilt. Dagegen wurden die vier Stämme Komagome A immer als zu einer und derselben Gruppe, nämlich als zur vierten, und ferner vier Stämme Shiga-Krusetypus auch immer als zu einer und derselben Gruppe, nämlich als zur achten, gehörig festgestellt.
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