The Tohoku Journal of Experimental Medicine
Online ISSN : 1349-3329
Print ISSN : 0040-8727
ISSN-L : 0040-8727
Volume 9 , Issue 6
Showing 1-6 articles out of 6 articles from the selected issue
  • Tomotaka Yamaguchi
    1927 Volume 9 Issue 6 Pages 501-550
    Published: December 26, 1927
    Released: November 28, 2008
    JOURNALS FREE ACCESS
    1. Theocin und Novasurol wirken im intermediären Flüssigkeits-austausch auf die Gewebe im weiteren Sinne (einschliesslich des Blutes als flizssiges Gewebe) quellungsfördernd d. h. diese Diuretika führen bei intravenöser Anwendung sowohl das Blut als auch das Gewebe zur Quellung. Die extrarenale Wirkung der beiden ist in der Genese qualitativ gleich, aber quantitativ verschieden; Novasurol wirkt stärker als Theocin, besonders greift das erstere intensiver als das letztere das Blut an, so dass häufig die initiale Hydrämie hervorgerufen wird.
    2. Beim nierengesunden Hund ist die Reagierbarkeit des Blutes auf Theocin und Novasurol erheblich schwächer als das Gewebe. Die genannten Diuretika rufen dadurch eine ausgesprochene Bluteindickung hervor.
    Je stärker die Läsion der cxtravasalen Gewebe ist (vgl. meine II. Mitteilung), 2) desto grösser ist die Reaktion des Blutes auf die beiden Diuretika, so dass die Gewebsquelluug durch die des Blutcs stärker beschränkt wird als bei gesunden Tieren. Die Steigerung der Quellbarkeit des Blutcs nimmt nach der Intensität der Gewebsläsion mit einer geometrischen Progression zu. Also steht beim Cantharidintier die infolge der Gewebsquellung entstandene Bluteindickung nicht nur der beim normalen Tiere nach, sondern auch ihr Verlauf ist viel kürzer als diese. Besonders unter Theocinwirkung überwiegt schliesslich die Blutquellung und führt manchmal zur Hvdrämie. Dureh Novasurol wird meistens die initiale Hydrämie verstärkt. Auch das Urantier ist an der Blutquellung dem gesunden Tiere überlegcn, aber dem Carrtharidintier nachsteheud. Desbalb kommt bei ihm oft unter Einwirkung der genannten Diuretika cine deutliche Gewebsquellung zum Vorschcin. Beim Urantiere tritt die Bluteindickung schwächer als beim gesunden anf, aber ihr Verlauf wird meter oder weniger verzögert. Aus oben erwähten Gründen geht hervor, dass beim Einwirkenlassen des Novasurols auf das Cantharidintier die Gewebsqucllung im weiteren Sinne am stärksten eintritt.
    4. Das Serumkochsalz verändert sich öfters im entgegengesetzten Sinne mit der Blutkonzentration, so dass sein An- und Abstieg vielleieht mit dem Ein-und Austritt des Gewebssaftes durch die Kapillarwand bzw. mit Aufnahme und Entlassen des Wassers durch die geformtcn Elemente des Blutes und des Gewebes im innigen Zusammenhang steht.
    5. Die extrarenale Virkung des Theocins und Novasurols besteht in der Diuresehemmung, denn die durch sie bewirkten Veränderungen sind nichts anders, als die Ausströmung des Wassers vom Blut ins Gewebe. Die Diurese, welche sie hervorrufen, ist wohl intrarenalen Ursprungs.
    6. Die durch Novasurol erbrachte initiale Hydrämie bewirkt keine Diurese. Denn beim Cantharidintier zeigt sick die Diurese nach Novasurolinjektion, trotzdem diese Hydrämie hier meistens stärker auftritt als beim gesunden, manchmal gar nicht, oder mindestens nimmt der Harn, welcher während des Versuches ausgeschieden wird, in der Menge ab.
    7. Die Bluteindickung ist keine durch Diurese bedingte sekundäre Erseheinung, weil bei der Entwicklung der Bluteindickung das venöse Blut der Schenkelvene immer konzentrierter als das arterielle wird, ein Beweis, dass das Wasser des Blutes im Kapillarbezirke primär nach dem Gewebe zuströmt; ferner, weil die Blutkonzentration sich in alien Fällen unab hängig von Diurese nach einer bestimmten Regel verändert, und besonders bei Theoeinwirkung der Prozess der Bluteindickung mauchmal binnen 5 Stunden reversibel wird.
    8. Bei Eindickung des Blutes nimmt das Serumeiweiss in der Regel stärker als das Hämoglobin zu.
    Download PDF (2526K)
  • Tomotaka Yamaguchi
    1927 Volume 9 Issue 6 Pages 551-616
    Published: December 26, 1927
    Released: November 28, 2008
    JOURNALS FREE ACCESS
    1. Das Adrenalin wirkt auf den intermediären Flüssigkeitsaustausch auf zweierlei Art, erstens durch den unmittelbar nach der Adrenalininjektion auftretenden Angicspasmus und darchdie Erhöhung der Gewebsspannung und zweitens durch die quellungsfördernde Wirkung auf das Blut und die Gewebe.
    2. Bei gesunden Hunden stellt sick fünf Minuten nach Adrenalininjektion bald eine auf dem Angiospasmus beruhende Anhydrämie ein, bald fehlt these durch den gegenseitigen Ausgleicli der zugleich gesteigerten Gewebsspannung und Blutquellung. Bald aber kommt es zur Hydrämie, was alles aber keinequalitativ verschiedenen Wirkungen darstellt. Je nach der Individualität wirkt das Adrenalin bald stärker auf die Gefässe, bald stärker auf das Gewebe, wodurch verschiedener Erfolg erbracht wird. Im Ansehluss daran kommt durch die Blutquellung und vielleicht zum Teil unter Mitwirkung der Gewebsspannung die Hydrämie zur Erscheinung, die sick jedoch nicht immer deutlich feststellen lässt. Schliesslich tritt die Gewebsquellung hervor, welche die Blutquellung übertrifft und allmahlich die Bluteindickung hervorruft.
    3. Beim Cantharidinhund scheinen die am intermediären Flüssig-keitsaustausch teilnehmenden mechanischen Kräfte durch Adrenalin stark beeinflusst zu werden. Die sich daran beteiligeuden physikochemischen Kräfte werden besonders erlieblich an der Blutseite erhöht, wie es bei den anderen meisten quellungsfördernden Momenten der Fall ist. Die Folge davon ist, dass die Hydrämie eine starke oder eine lang dauernde ist. Dass die im Anschlass daran eintretende Bluteindickung durch Gewebsquellung nicht wenig vernichtet wird, gilt als Grundregel.
    4. Auch beim Uranhund ist die Adrenalinwirkung der beim Cantharidinhund ähnlich, nur dass die Reagierbarkeit des Blutes geringer als beim letzteren zu sein scheint, so dass die von der Gewebsquellung herrührende Bluteindickung manchmal im Spätstadium des Versuches intensiv oder miudestens protrahiert wird.
    Download PDF (3337K)
  • HIDEJI OHASHI
    1927 Volume 9 Issue 6 Pages 617-641
    Published: December 26, 1927
    Released: November 28, 2008
    JOURNALS FREE ACCESS
    Download PDF (7656K)
  • KENJI SHOJI
    1927 Volume 9 Issue 6 Pages 642-645
    Published: December 26, 1927
    Released: November 28, 2008
    JOURNALS FREE ACCESS
    Download PDF (163K)
  • TAYURU ARAKAWA, AKIRA SATO
    1927 Volume 9 Issue 6 Pages 646-649
    Published: December 26, 1927
    Released: November 28, 2008
    JOURNALS FREE ACCESS
    Download PDF (165K)
  • KOJI TOKUÉ, TAYURU ARAKAWA
    1927 Volume 9 Issue 6 Pages 650-654
    Published: December 26, 1927
    Released: November 28, 2008
    JOURNALS FREE ACCESS
    In an attempt to apply Arakawa's reaction (which is originally designed for milk) to blood leucocytes, the authors have found the following facts:
    (1) Different pharmacopeial tinctures with benzidine give different results as to the intensity and color of the reaction, and the reaction with some of them is almost as strong as the copper peroxidase method of Sato and Sekiya.
    (2) Even those tinctures which give a very strong reaction will not give even the slightest reaction, if these have been only freshly prepared.
    (3) If to these fresh tinctures hydrogen peroxide is added, they react instantly like the old tinctures, so that Arakawa's reaction, as tested on blood leucocytes, is a peroxidase reaction.
    (4) The reaction with these old pharmacopeial tinctures may be made still stronger, when copper sulphate is used at first, as in the case of the copper peroxidase reaction of Sato and Sekiya.
    Download PDF (176K)
feedback
Top