The Tohoku Journal of Experimental Medicine
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Volume 17 , Issue 5-6
Showing 1-13 articles out of 13 articles from the selected issue
  • Shin-ichi Abe
    1931 Volume 17 Issue 5-6 Pages 429-479
    Published: July 29, 1931
    Released: November 28, 2008
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    (A) Im Folgenden fasse ich die Resultate der Wasserhaushaltuntersuchungen an lebergesunden und -kranken Menschen und Hunden, bei denen der Wasserversuch ohne und mit Gabe von 1 ccm Novasurol angestellt wurde, zusammen.
    (1) Die Menge der 4 stündigen Harnausscheidung nach peroraler Einnahme von 1000 ccm, ausnahmsweise 500 ccm Wasser, in 5 Fällen gesunder Menschen ist bei Novasurolgabe ausnahmslos grösser, d. h. um 106-720 ccm grösser als beim Wasserversuch allein. Auch die extrarenale Wasserausscheidung vermehrt sich bei Novasurolgabe ausnahmslos. Folglich wird auch die Körpergewichtsverminderung infolge dieses Mittels stärker, d. h. die 4 stündige Körpergewichtsabnahme beträgt beim Wasserversuch allein 412-718 g, bei Novasurolgabe aber 850-1700g. Was den intermediären Wasseraustausch betrifft, so vermindert Novasurol den Grad der beim Wasserversuch allein vorhandenen initiellen Hydrämie ein wenig, dickt das Blut vom Stadium der primären Bluteindickung ab allmählich immer mehr ein, und im Stadium terminaler Bluteindickung steigt der Grad der Eindickung noch immer höher. Infolgedessen verschwindet die beim Wasserversuch allein auftret_??_nde sekundäre Hydrämie infolge dieses Mittels.
    (2) Die 4 stündige Harnausscheidung verschiedenartiger Leberkranken vorzögert sich und ist beim Wasserversuch allein meistens schlecht. Wenn man ihnen aber Novasurol gibt, so wird sie bei den meisten Fällen normal oder überschüssig. In 4 Stunden wird dabei 150-1020 ccm mehr Harn ausgeschieden als beim Wasserversuch allein. Die Menge der extrarenalen Wasserausscbeidung vermehrt sich meist infolge dieses Mittels. Folglich steigt die Körpergewichtsabnahme bei Novasurolgabe auf 200-2390g, während sie beim Wasserversuch allein nur 90-570g beträgt. Der Vergleich dieser Differenz mit der bei Gesunden beweist, dass Leberkranke eine grosse Menge Wasser in sich anhänfen. Auf den intermediären Wasserausta usch wirkt dieses Mittel bluteindickend. Leberkranke zeigen beim Wasserversuch allein im allgemeinen Hydrämie, besonders ist der Grad der initiellen und der sekundären Hydrämie grösser als bei Gesunden. Aber Novasurol vermindert diese Hydrämien. Und im Stadium terminaler Bluteindickung ist das Blut beim Wasserversuch allein noch hydrämisch, aber durch Novasurol wird es eingedickt.
    (3) An 4 Fällen von Hunden habe ich unter denselben Bedingungen wie bei Menschen, in gesundem bzw. chronisch phosphorvergiftetem Zustand den Einfluss des Novasurols beobachtet und ihn mit dem bei Menschen verglichen. Sie bekamen eine relativ grössere Menge dieses Mittels als Menschen.
    (i) Die 4 stündige Harnmenge gesunder Hunde beträgt beim Wasserversuch allein 80-120% des einverleibten Wassers, aber bei Novasurolgabe über 120% . Die Menge der extrarenalen Wasserausscheidung nimmt durch Novasurol ausnahmslos zu. Folglich beträgt die Körpergewichtsabnahme beim Wasserversuch allein 330-430g, aber bei Novasurolgabe 600-1050g. Was den intermediären Wasseraustausch betrifft, so vermindert Novasurol auch bei gesunden Hunden überhaupt die Hydrämie in jedem Stadium; darum wird das Blut besonders im Stadium terminaler Bluteindickung beträchtlich eingedickt.
    (ii) Die 4 stündige Harnaussehcidung in chronisch phosphorvergiftetem Zustand ist beim Wasserversuch allein schlecht, und deren Menge beträgt 25-59% des einverleibten Wassers, durch Novasurol aber wird die Aussechidung normal (80-120%). Und die extrarenale Wasseraussehcidung steigt durch dieses Mittel meist beträchtlich. Folglich beträgt die Körpergewichtsabnahme beim Wasserversuch allein 200-295g, aber bei Novasurolgabe steigt sie bedeutend, nämlich auf 500-1000g.
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  • Toyokichi Takase, Soichiro Sakuraba
    1931 Volume 17 Issue 5-6 Pages 480-485
    Published: July 29, 1931
    Released: November 28, 2008
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  • AKIRA SATO, SHIGEO YANAGAWA
    1931 Volume 17 Issue 5-6 Pages 486-489
    Published: July 29, 1931
    Released: November 28, 2008
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  • HIDEO MORISHITA
    1931 Volume 17 Issue 5-6 Pages 490-504
    Published: July 29, 1931
    Released: November 28, 2008
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    1. The b-behavioured rabbits (=of the low detoxicating liver power) show a very remarkable decrease of the blood CO2 content (30 minutes) after the intraperitoneal injection of 3.1% commercial ammonium carbonate in 10 c.c. per kilo.
    2. The f-behavioured animals (=of the high detoxicating liver power) show a slight increase because of it.
    3. The b-behavioured animals, if a sufficient number of units of yakriton has been subcutaneously injected 5 minutes previous to the ammonium carbonate injection, will become f-behavioured instantly. And not only their CO2 content does not show a decrease, but shows a considerable increase, a greater than in the case of naturally f-behavioured animals.
    4. Bicarbonate, glucose or physiological saline solutions exert no appreciable influence either on the b-behavioured animals or on their CO2 content.
    5. Yakriton keeps the blood CO2 content constant or in an “ideal” state.
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  • KYUMATSU ASAKURA
    1931 Volume 17 Issue 5-6 Pages 505-511
    Published: July 29, 1931
    Released: November 28, 2008
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  • KYUMATSU ASAKURA
    1931 Volume 17 Issue 5-6 Pages 512-521
    Published: July 29, 1931
    Released: November 28, 2008
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  • TATSUO SATO
    1931 Volume 17 Issue 5-6 Pages 522-528
    Published: July 29, 1931
    Released: November 28, 2008
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  • Tatsu Suzuki
    1931 Volume 17 Issue 5-6 Pages 529-544
    Published: July 29, 1931
    Released: November 28, 2008
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    (1) Die Pinellia ternata, Breit. enthält ein flüchtiges Alkaloid, das gegen verschiedene Reagenzien Reaktionen gibt, die in viclen Punkten denen von Coniin und Nicotin, wenn auch nicht gleich, so doch sehr analog sind.
    (2) Dieses Pinelliaalkaloid lähmt bei Frosch und Maus das Zentralnervensystem und die motorischen Nervenenden. Die Bewegungslosigkeit beruht beim Frosch im wesentlichen auf Lähmung der motorischen Nerven, aber bei der Maus auf einer solchen des Zentralnervensystems. In diesen Wirkungen ähnelt es dem Dimethylconiin, das mit dem Coniin zusammen im Schilerng vorkommen soll.
    (3) Was die Wirkung des Pinelliaalkoloides auf das Frosch- und Kaninchenherz betrifft, so wirkt es auf das Zwischenstück des Vagus zuerst erregend, dann lähmend, mit welcher Läbmung zusammen vielleicht die automatischen Zentren in Erregung geraten. Infolgedessen wird das Herz verübergebend verlaugsamt, in extremen Fällen sogar zum Stillstand, dann aber wieder zur Pulsation gebracht, die nachher frequent wird. Es wirkt in starker Konzentration auf die Frosch- und Kaninchengefässwand verengernd, aber in einer schwachen, die derjenigen im Blute bei der Vergiftung gleich ist, gar nicht verändernd. Der Blutdruck wird durch temporäre Verlangsamung der Herzschläge vorübergeheud herabgesetzt, dann durch die Beschleunigung desselben gesteigert. Die Gefässe werden nur durch den erhöhten Druck passiv erweitert. Dieses Alkaloid ist in der Wirkung auf das Herz selbst und auf die Gefässwand dem Coniin und Nicotin äberaus ähnlich, nur dass es die im Verlauf der sympathischen Fasern befindlichen Ganglionzellen nicht angreift.
    (4) Das Pinelliaalkaloid beschleunigt bei Kaninchen die Respiration, welche Wirkung durch die Erregung des Atemzentrums entfaltet wird. Diese Erregung scheint im Initialstadium der Vergiftung mit der Blutdrucksenkung gewissermassen in Beziehung zu stehen. Der Respirationsstillstand bei der Maus rührt von der Lähmung des Atemzentrums her. In diesem Punkten ist es dem Nicotiu und Coniin analog.
    (5) Das Pinelliaalkaloid wirkt wie das Nicotin bei Kaninchen durch Beeinflussung der automatischen Zentren auf den Dünudarm und Uterus tonussteigernd und bewegungsbeschleunigend, da es aber auf die sympathischen Nerven kaum wirkt, führt es auch bei Kaninchen angewandt keine Hemmung herbei.
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  • Shoji Kikuchi
    1931 Volume 17 Issue 5-6 Pages 545-570
    Published: July 29, 1931
    Released: November 28, 2008
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  • Shoji Kikuchi
    1931 Volume 17 Issue 5-6 Pages 571-578
    Published: July 29, 1931
    Released: November 28, 2008
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    In bezug auf die Frage, ob eine Blutzuckerabnahme fördernde Substanz in der Lymphe des normalen Hundes existiert, finde ich in der Literatur zunächst Biedls4) Bericht (1898), der die allgemeine Aufinerksamkeit durch seine Schlussfolgerung erweckt hat, dass die Lymphe eine die Blutzuckerverbrenuung jedes Organs fördernde Substanz enthalte, weil beim Hunde infolge der Ableitung seiner Lymphe durch den Ductus thoracicus aus dem Körper Zuckerharn entsteht. Danach sind zahlreiche Berichte über die Lymphe erschienen; unter vielen anderen haben Lépine, Kumagai u. Ôzato5) und Kumagai, Hirai u. Satô6) experimentell nachgewiesen, dass die Lymphe, wie das Pankreas, eine Substanz enthält, die die Zuckerverbrennung fördert, und erklärt, diese Substanz gehe aus dem Pankreas in die Lymphe uber.
    Es gibt bisher zwei Ansichten über den Übergang des Pankreashormons: die eine, die Lépines, behauptet, dass es in die Lymphe sezerniert wird, dann in den Blutkreislauf fübergeht, die andere, die Hédons, 7) meint, dass es aus dem Pankreas unmittelbar in den Blutkreislauf übergeht. Bis vor kurzem war die Frage also noch strittig, aber endlich ist es Kumagai und seinen Schülern gelungen, durch experimentelle Untersuchungen über das Vorhandensein einer Blutzuckerabnahme fördernden Substanz in der Lymphe sowie im Blut aus verschiedenen Gegenden den Wirkungsmechanismus des Pankreashormons aufzuklären und die Lépinesche Ansicht bestätigendeErgebnisse zu erzielen. Kürzlich hat Kurosawa8) aus unserem Institut bei seiner Untersuchung über die Wirkung des mittelst der Mikromethode durch Pikrinsäure und Azeton abgetrennten Pankreashormons auf die Blutzuckerabnahme beim Kaninchen beobachtet, dass bei subkutaner Injektion der Lymphe aus dem Ductus thoracicus sowie des daraus abgetrennten Pankreashormons beim Kaninchen der Blutzucker abnimmt, während das Blut aus der Arteria carotis sowie das daraus abgetrenute Hormon nur geringe Blutzuckerabnahme hervorruft, und er meinte dabei, dass das Pankreashormon des Bluts einfach in den roten Blutkörperchen adsorbiert sein müsse. Aus den Versuchsergebnissen dieser Autoren ist zu erkennen, dass in der Lymphe des normalen Hundes eine Blutzuckerabnahme fördernde Substanz enthalten ist, und dass die den Blutzucker vermindernde Substanz, die auf dieselbe Weise wie das abgetrennte Pankreashormon dem Blut zu entnehmen ist, von der inneren Sekretion des Pankreas herrührt, was die Tatsache bestätigt, dass diese Substanz dem Tierc mit exstirpiertem Pankreas fehlt, ferner dass sie dieselben chemischen sowie physikalischen Eigenschaften hat wie das Pankreashormon.
    Kehren wir nun zum Hauptproblem zürdek, zur Erklärung des Mechanismus der Blutzuckerabnahme infolge Röntgenstrahlen. Heute gibt es noch keine bestimmte Theorie über das Wesen der biologischen Wirkung der Röntgenstrahlen. Obgleich es also schon sicher ist, dass die Blutzuckerabnahme nach Bestrahlung beim splanchnikotomierteu Hunde der Reizung des Nervus vagus zugeschrieben werden muss und dabei Zunahme der inneren Sekretion des Pankreas zu vermuten ist, so lässt sich der Mechanismus der Blutzuckerabnahme dadurch allein doch noch nicht erklären. Überdies ist bei den Untersuchungen verschiedener Autoren der Gedanke nicht von der Hand zu weisen, dass die betreffenden Versuche nicht nur gar zu kompliziert waren, sondern dass auch durch längere Zeit beausprechende grosse Operationen, Bewegungen des Tieres bei loser Fesselung, durch Geräusche verschiedener Inatrumente oder die Weise der Blutentnahme usw. manchmal der Blutzucker des Versuchstiers Schwankungen erlitten hat.
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  • HYOZO TADA
    1931 Volume 17 Issue 5-6 Pages 579-584
    Published: July 29, 1931
    Released: November 28, 2008
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  • HYOZO TADA
    1931 Volume 17 Issue 5-6 Pages 585-587
    Published: July 29, 1931
    Released: November 28, 2008
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  • HYOZO TADA
    1931 Volume 17 Issue 5-6 Pages 588-598
    Published: July 29, 1931
    Released: November 28, 2008
    JOURNALS FREE ACCESS
    Insulin was subcutaneously given to the rabbits, long surviving double suprarenalectomy, as 21 to 162 days, and the controls, in such dosage as to cause invariably convulsive attacks in the operated ones. The control experiment was ran simultaneously with that on the operated on.
    While the convulsive attacks became manifest in nearly all the operated on, they failed to occur in some of the controls, a mere repetition of a well known fact.
    Hypoglycaemia took place and in fact it developed usually much more rapidly in the operated ones than in the controls, but there was no material difference in the minimum percentage of the blood sugar achieved in both series of animals, decapsulated and non-operated.
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