The Tohoku Journal of Experimental Medicine
Online ISSN : 1349-3329
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Volume 49 , Issue 1-2
Showing 1-29 articles out of 29 articles from the selected issue
  • Koh-Iti Turumi, Katuhiko Sasaki
    1947 Volume 49 Issue 1-2 Pages 1-4
    Published: October 17, 1947
    Released: November 28, 2008
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  • Tadasi Yasuoka, Katuhiko Sasaki
    1947 Volume 49 Issue 1-2 Pages 5-10
    Published: October 17, 1947
    Released: November 28, 2008
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  • Shoh-Iti Osaki, Koh-Iti Turumi
    1947 Volume 49 Issue 1-2 Pages 11-14
    Published: October 17, 1947
    Released: November 28, 2008
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  • Shoh-Iti Osaki
    1947 Volume 49 Issue 1-2 Pages 15-17
    Published: October 17, 1947
    Released: November 28, 2008
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  • Akira Sato
    1947 Volume 49 Issue 1-2 Pages 18
    Published: October 17, 1947
    Released: November 28, 2008
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  • Syoh-Iti Osaki
    1947 Volume 49 Issue 1-2 Pages 19-25
    Published: October 17, 1947
    Released: November 28, 2008
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  • Akira Sato, Takeshi Naito
    1947 Volume 49 Issue 1-2 Pages 26
    Published: October 17, 1947
    Released: November 28, 2008
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  • Tatsuji Abe
    1947 Volume 49 Issue 1-2 Pages 27-32
    Published: October 17, 1947
    Released: November 28, 2008
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    1) Die Proteinasewirkung des Autolysats von Staphylococcus pyogenes, aureus oder citreus erwies sich stark aktiv. Die optimale Reaktion der CitreusProteinase (Trockenprä parat) liegt bei pH 7, 0-7, 6, die der Peptonase bei pH 6, 6-7, 0. Die Citreus-Hip-nurase trat am stärksten bei pH 6, 6-7, 6 auf.
    2) Gegen Hitzewirkung rind die Peptonase -und Hippurasewirkung. von Staphylococcus pyogenes citreus resistenter als die Proteinase oder Dipeptidase. Durch das Adsorptionsverfahren wurde eine Trennung der Citreus-Proteinase und -Hippurase von Peptidase erzielt.
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  • Tatsuji Abe
    1947 Volume 49 Issue 1-2 Pages 33-37
    Published: October 17, 1947
    Released: November 28, 2008
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    (1) Die Proteinase- and Peptonasewirkung von Staphylococcus pyogenes aureus trat am günstigsten bei pH 7, 6 auf. Das Trockenpräparat griff auch Diglycin and Hippursaure im deutlichen Masse bei pH 7, 6, nicht aber Benzoyldiglycin an.
    (2) Chloracetyl-l-phenylalanin und Chloracetyl-l-leucin wurden auch durch das Trockenpräparat angegriffen, während die Bromisocapronylderivate des Glycins and des Diglycins gegenüber dem Trockenpräparat and dem Autolysat von Staphylococcus aureus widerstanden.
    (3) Die Asparaginsäure wurde synthetisch aus dem Fumarsäure- NH4Cl-System lurch Staphylococcus pyogenes aureus und Bacillus prodigiosus gebildet.
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  • Akira Sato, Katsumi Hayashi
    1947 Volume 49 Issue 1-2 Pages 37-38
    Published: October 17, 1947
    Released: November 28, 2008
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  • Yutaka Nihei
    1947 Volume 49 Issue 1-2 Pages 39-53
    Published: October 17, 1947
    Released: November 28, 2008
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    Es wurden an normalen, anämischen oder hyperthyreotischen Kaninchen Gesamt- (G-), Rest- (R-), Eiweiss- (Eiw.-), Albumin- (Alb.-), Globulin-(Glob.-) und Fibrinogen- (Fib.-.) N des Knochenmarks bestimmt und im Vergleich mit den entsprechenden Werten des Plasmas untersucht, was folgendes ergab:
    1. Bei normalen Kaninchen zeigten G-, R-, Eiw.- Alb.-., Glob-und Fib.-N des Knochenmarks deutlich höhere Werte als die entsprechenden N des Plasmas, insbesondere der Fib. -N weist erheblich hohen Wert auf.
    2. Wenn man normalen Kaninchen, einer Abnahme derErythrozyten vorbeugend, einen Teil des Plasmaeiweisses aus dem zirkulierenden Blut entzieht, so mobilisiert das Knochenmark zuerst seinen R-N und sein Albumin rasch und in grossen Mengen ins Blut; die Mobilisation' des Globulins scheint dagegen relativ verzögert. Das Fibrinogen wird, am schnellsten und in grösster Menge im Knochenmark produziert und in die Blutbahn m obilisiert.
    3. Bei hochgradiger Anämie, die durch wiederholte Blutentnahme hervorgerufen worden ist, wird Albumin im Knochenmark mangelhaft gebildet und ins Blut abgegeben, die Bildung des Globulins und seine Lieferung zum Blut scheinen immer lebhaft zu werden. Das Fibrinogen scheint, wenn es auch im Knochenmark wahrscheinlich fortdauernd gebildet wird, teils sofort ins Blut abgegeben zu werden, teils sich im Knochenmark in Globulin umzuwandeln.
    4. Beim durch Füterung von Schilddrüsensubstanzen herbeigeführten Hyperthyreoidismus nehmen im Blutplasma Albumin and Fibrinogen relativ zu, das Globulin dagegen zeigt relative Abnahme. Im Knochenmark werden dementsprechend Fibrinogen und Albumin in verhältnismässig grossen Mengen gebildet and ins zirkulierende Blut, abgegeben, während Globulin wahrscheinlich weniger produziert oder relativ viel gespalten wird. Es ist erwähnt worden, dass eine Ursachen für die Zunahme des R-N im Plasma in der vermehrten Produktion derselben im Knochenrnark zu suchen ist.
    5. Aus den oben erwähnten Resultaten verschiedener Versuche kann man feststellen, dass das Knochenmark auf Ab-oder Zunahme des Eiweisses im zirkulierenden Blut empfindlich reagiert, ferner, lass zwischen Blut und Knochenmarkeiweiss innigste Zusammenhänge bestehen.
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  • Akira Sato, Katsumi Hayashi
    1947 Volume 49 Issue 1-2 Pages 54
    Published: October 17, 1947
    Released: November 28, 2008
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  • Yutaka Nihei
    1947 Volume 49 Issue 1-2 Pages 55-63
    Published: October 17, 1947
    Released: November 28, 2008
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    An normalen jungen Kaninchen wurden Nierenschädigungen und Leberschädigungen durch Choledochus- oder Leberarterienligatur hervorgerufen and die Veränderungen der Eiweissfraktionen im Knochenmark bestimmt. Beim Vergleich mit den Eiweissfraktion des Plasmas gelangt man zu folgenden Ergebnissen;
    1. Bei Nierenschädigungen treten im Knochenmark Abnahme des Gesamt- (G-) N, erhebliche Zunahme des Rest- (R-) N and deutliche Abnahme des Eiw. -N auf. Hinsichtlich der Fraktionen des Eiw. -N sind relative Abnahme des Albumins und relative Zunahme des Globulins and Fibrinogens auffallend. Wenn auch die Richtung dieser Veränderungen im grosser und ganzen derjenigen im Plasma ähnlich ist, ist ihr Grad viel erheblicher als der im Plasma.
    2. Bei Leberschädigungen zeigen sich im Knochenmark Abnahme des G-N, Zunahme des R-N und Abnahme des Eiw. -N; these Tendenzen stimmen mit den Veränderungen im Plasma überein. Was die Fraktionen des Eiw. -N anbelangt, nimmt das Albumin relativ ab; Globulin und Fibrinogen nehmen dagegen relativ zu. Die Richtung and das Ausmass dieser Veränderungen sind annähernd gleich denen im Plasma.
    3. Aus dem Gesagten geht hervor, dass die Ursache für die Veränderungen der einzelnen Eiweisskörper im Plasma bei Nieren- oder Leberschädigung zum Teil im Knochenmark zu erblicken ist. Man kann nämlich annehmen, dass bezüglich des Verhaltens der Eiweisskörper sich myelo-renale und eine myelo-hepatale Korrelation nachweisen lässt.
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  • Taizo Suzuki
    1947 Volume 49 Issue 1-2 Pages 64
    Published: October 17, 1947
    Released: November 28, 2008
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  • Minoru Takahasi, Tadasi Yasuoka
    1947 Volume 49 Issue 1-2 Pages 65-66
    Published: October 17, 1947
    Released: November 28, 2008
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  • Tetu Kobayasi
    1947 Volume 49 Issue 1-2 Pages 67-76
    Published: October 17, 1947
    Released: November 28, 2008
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  • Tetu Kobayasi
    1947 Volume 49 Issue 1-2 Pages 77-81
    Published: October 17, 1947
    Released: November 28, 2008
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  • Tetu Kobayasi
    1947 Volume 49 Issue 1-2 Pages 83-88
    Published: October 17, 1947
    Released: November 28, 2008
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  • Koiti Motokawa, Kituya Iwama
    1947 Volume 49 Issue 1-2 Pages 89-98
    Published: October 17, 1947
    Released: November 28, 2008
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    Man darf Hirnstromwellen mit verschiedener Frequenz wie z. B. α, β und δ insofern nicht direkt miteinander vergleichen, als sic von der Oberflache der Kopfhaut abgeleitet werden, weil die Impedanz des Kopfes je nach Frequenzen verschieden sein kann. Um die Frage zu entscheiden, wie stark die EMK der verschiedenen Wellen durch die Kopfschwarte reduziert wird, wurde die Impedanz des Kopfes unter ein and denselben Bedingungen wie bei der Elektrenkephalographie untersucht, und man erhielt folgende Resultate:
    1. Das Impedanzdiagramm des Kopfes bei Menschen und Kaninchen lässt sich durch einen Kreisbogen darstellen.
    2. Der Phasenwinkel bleibt, unabhängig von der Frequenz, annähernd konstant and beträgt 64°-77° beim Menschen and 46°-61° beim Kaninchen.
    3. Der Widerstand und die Reaktanz des Kopfes sind je eine exponentielle Funktion der Frequenz.
    4. Die α-Wellen werden auf etwa 1/5 des wirklichen Wertes reduziert, wahrend die δ-Wellen auf etwa 1/10 and die β-Wellen auf 1/4-1/2 reduziert zur Messung kommen.
    Diese Untersuchung wurde auf Kosten der Ausgaben des Unterrichtsministeriums für wissenschaftliche Forschung ausgefuhrt, wofür wir an dieser Stelle unseren besten Dank aussprechen möchten.
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  • Yuki Unoura
    1947 Volume 49 Issue 1-2 Pages 99-109
    Published: October 17, 1947
    Released: November 28, 2008
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  • Shoiti Mori
    1947 Volume 49 Issue 1-2 Pages 111-121
    Published: October 17, 1947
    Released: November 28, 2008
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    Beim Plasmaphäresisversuch an Kaninchen kamen als Flüssigkeit, in welcher die zu reinfundierenden Erythrocyten suspenaiert werden sollten, ausser Normosallösung, 0, 9% NaCl-, 4, 5% Glucose- sowie 6% Gurnmilösung zur Anwendung; es wurden die Abweichungen im Vorgang der Wiederherstellung vom Bluteiweisskörper and dessen k. o. D. je nach den verschiedenen Lösungen ermittelt, was folgendes ergab:
    1. Bei Reinfusion der Normosallösung: Der Serumeiweisspiegel nimrnt direkt nach Plasmaphäresis zwar merklich ab, aber nähert sich nach 24 Std. ungefähr dem Anfangswert, überschreitet diesen meist schon nach 48 Std., nimmt im weiteren Verlauf noch mehr zu, nähert sich im Zeitablauf von 144 Std. wieder dem Anfangswert an. Dagegen geht die Wiederherstellung des k. o. D., der nach Plasmaphäresis merklich abgenommen hat, weit zögernd von sich im Vergleich mit der des Serumeiweisses. Der k.o.D. erreicht erst nach 72 bzw. 96 Std. den Anfangswert, im weiteren Verlauf meist um diesem schwankend. Demgemäss nimmt auch der Druck pro % erheblich ab and nähert sich näch 96 bzw. 120 Std. dem Anfangswert heran.
    2. Bei 0, 9% NaCl-Lösung: Hierbei bemerkt man, die Wiederherstellung des Eiweisses und dessen k.o.D., die im grossen und ganzen derselbe. beim Normosalversuch nahekommt, sie ist aber im Zeitablauf von 24 bzw. 120 Std. etwa verzögert. 3. Bei 4, 5% Glucoselösung: Die Wiederherstellung des Eiweisses und dessen k. o. D. wird bis 24 Std. nach der Infusion erheblich beschleunigt als beim Normosal, aber im weiteren Verlauf nähern sie sich allmählich dem Anfangswert in sanftem Schritte, ohne eine so sprunghafte Wieder herstellung wie beim Normosal zu zeigen. 4. Bei 6% Gummilösung: Im ganzen Verlauf stellt das Serumeiweiss recht langsam wieder her, weil aber dabei die Senkung von k.o.D. eine ganz gering ist, lässt sich eine erhebliche Zunahme'des Drucks. pro % nachweiseri. Im späteren Zeitabschnitt ist die Wiederherstellung des k.o. D. verzögert, . mithin sinkt der Druck pro, %, der einmal angestiegen ist, von 48 Std. an merklich tiefer als der Anfangswert hinunter. 0, 9% NaCl-, 4, 5% Glucose-und 6% Gummilösung kommen als sog. isotonische Lösung allgemein klinisch zum sehr weiten Gebrauch; ihr Einfluss auf den Organismus' fasst recht verschiedene Gebiete um. Bisher ist es aber noch nicht geklärt, was für einen Einfluss die genannten Lösungen; wenn sie als Ersatz der rasch abgenommenen Blutflüssigkeit reinfundiert worden sind, auf das Verhalten der Wiederherstellung des Serumeiweisses und dessen k. o. D. aus¨ben. Aus den in vorliegenden Untersuchungen erhobeneh Ergebnissen geht klar hervor, dass das Bluteiweiss sowie dessen k.o.D., der sowohl klinisch als such biologisch von grosser Bedeutung ist, je nach der Arten der Reinfusionsflüssigkeit verschiedenes Verhalten bei der Wiederherstellung aufweisen. Man konnte erkenneri, dass 0, 9 % NaCl-und 4, 5 % Glucoselosung, abgesehen von einigen Abweiohungen, im grossen und ganzen dem Normosal, dem Serumsalz, gleichkommen und dass die Wirkung der 6 % Gdmmilösung, obwohl sie in bezug auf den k. o. D. vorübergehend einen günstigen Einfluss ausübt, im weiteren Verlauf, vom Stand-punkt des Eiweisses und dessen k.o.D. aus betrachtet, den anderen beiden Lösungen anscheinend nachsteht. Hieraus lässt sich schliessen, dass die Gummilösung in dem Fall, wo man einen vorläufigen Anstieg des k. o. D. eilends hervorzurufen braucht, zwar vorteilhaft, doch ihre wiederholte Infusion vielmehr umzugehen ist.
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  • Shoiti Mori
    1947 Volume 49 Issue 1-2 Pages 123-130
    Published: October 17, 1947
    Released: November 28, 2008
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    An Kaninchen wurde der Einfluss der Sulfonaxnidpräparate, Therapol, Adiplon and Neo-Diseptal, auf die Wiederherstellung des Bluteiweisses and dessen kolloid-osmotischen Drucks (k. o. D.) nach der Ausführung der Plasmaphäresis hin untersucht. Aus Vergleich der gewonnenen Betim mungsdaten mit den der Normosalversuche in der 1. Mitteilung als Kontrofle ergaben sich folgende Resultate:
    1. Therapol: Das Hgb. vermindert sich im weiteren Verlauf nach 72 Std. zu höheren Sätzen als in den Kontrollversuchen, die, Wiederherstellung des Serumeiweisses ist nach 48 Std. and später verzögert, und sogar im weiteren Verlauf nach 72-96 Std. setzt sich der Eiweisspiegel herab. Die Wiederherstellung des k. o. D. ist von Anfang an etwas schlecht, und nach 72-96 Std, and später verringert sich der k. o. D. ausnahmslos. Die Wiedeherstellung des Drucks pro % (k. o. D. pro 1 % Eiweiss) ist im grossen und ganzen verzögert.
    2. Adiplon: Das 13gb. nimmt ab, der Prozentsatz der Abnahme ist im Vergleich mit dem bei Therapol leichtergradig, wenn er auch grösser ist als bei den Kontrollversuchen. Die Wiederherstellung des Serumeiweisses erfolgt ähnlich wie in den Kontrollversuchen, je nach den individuellen Verschiedenheiten zeigt das Serumeiweiss aber in wenigen Versuchen schlechte Wiederherstellung oder nimmt nach dauernder Anwendung plötzlich ab. Die Wiederherstellung des k. o. D. geht bis nach 24 Std. fast gleich wie in den Kontrollversuchen von, statten, im weitereu Verlauf nach 48 Std. aber steut such der k. o. D. schlecht wieder her und seta sich manchmal nach 96 Std. und später rasch herab. Die Wiederherstellung des Ducks pro %, ist im grossen and ganzen verzögert.
    3. Neo-Diseptal: Der Grad der Abnahme des Hgb, und die Wiederherstellung des Eiweisses sind annähernd die gleichen wie die in den Kontrollversuche. Der k. o. D. weist wohl bis nach 48 Std. gegenüber der Kontrolle keine besonderen Veränderungen auf, im späteren Verlauf nimmt er in der Hälfte der Versuche einen ähnlichen Verlauf wie in den Kontrollversuchen, in der anderen Hälfte aber setzt er sich am Versuchsende etwas herab. Die Wiederherstellung des Drucks pro % ist nach 48 Std. and später etwas verzögert.
    4. Das Körpergewicht nimmt bei alien Mitteln ab, and zwar ist der Grad der Abnahme bei Therapol am höchsten, diesem folgt Adiplon and bei Neo-Diseptal ist er nur Bering.
    Wenn man die obigen Resultatevergleichend beoba, chtet, so sieht man, dass der Prozentsatz der Abnahme des Hgb. bei Therapol am höchsten ist, diesem folgt Adiplon, and bei Neo-Diseptal ist er fast gleich wie in den Kontroliversuchen. Die hämatopoetische Störung ist also lei Therapol am grössten, Adiplon folgt ihm und bei Neo-Diseptal scheint keine solche Störung beobachtet zu werden. Wenn man die Wiederherstellung des Eiweisses and des k. o. D. mit der in den Kontrollversuchen vergleicht, so geht sie bei Therapol am schlechtesten vonstatten, ihm folgt Adiplon, bei Neo-Diseptal ist sie nur leicht verzögert. Die Wiederherstellung des Drucks pro % ist bei alien Mitteln beinahe gleichgradig verzögert.
    Die angewendeten Mittel üben nämlich auf die Eiweissmobilisation aus den Eiweissdepots, welehe nach, Ausführung der, Plasmaphäresis auftritt, mehr oder weniger schädlichen Einfluss aus, indem sie quantitativ Herabsetzung der Mobilisation und qualitativ Erniedrigung des k. o. D. hervorrufen, d. h. grobe, unreife Eiweissteilchen in den Kreislauf einrufen, wobei das Therapol am stärksten und das Neo-Diseptal am schwächsten einwirken.
    Aus dem Gesagten geht hervor, dass wenigstens der Hämatopoese und der Regulation des Bluteiweisses das Therapol am schadlichsten, diesem folgt das Adiplon, während das Neo-Diseptal nur ein wenig schädlich ist.
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  • Akira Iizuka
    1947 Volume 49 Issue 1-2 Pages 131-144
    Published: October 17, 1947
    Released: November 28, 2008
    JOURNALS FREE ACCESS
    Um die bekannte Tätigkeit der Leber, den intermediären Kohlehydrat-umsatz zu regulieren, von einer anderen Seite aus zu untersuchen und irgendwelche neue Kenntnisse zu gewinnen, wurden zuerst das der Leber zu- und abfliessende Blut eines gesunden Kaninchens 2 anderen Kaninchen intravenös verabreicht and die Unterschiede des Einflusses beider Blutarten auf den Blutzucker- und Blutmilchsäurespiegel der Empfänger bestätigt. Dann wurden an denselben zwei Blutproben, die den Kaninchen, deren Leberfunktion durch Choledochusunterbindung oder Phosphorvergiftung geschädigt worden ist, entnommen rind, gleiche Versuche angestellt. Endlich wurden an Bluten von Kaninchen mit blockiertezn Retikuloend-thelialsystem (R. S. E.) ähnliche Versuche durchgef¨hrt. Die Ergebnisse der Versuche lassen sich wie folgt zusammenfassen:
    1. Wenn man Carotisblut eines normalen Kaninchens einem anderen intravenös infundiert, werden vorübergehend Hyperglykämie and Hypo-lactacidämie hervorgerufen. Bei durch die Leber hindurchgeflossenem Lebervenenblut aber sind these beiden Wirkungen wesentlich verändert, indem Hypoglykämie und stärkere Hypolactacidämie zum Vorschein kommen.
    2. Das Carotisblut von Tieren, deren Leberfunktion durch Choledochusunterbindung oder Phosphorvergiftung geschädigt sind, ruft bei anderen Kaninchen Hyperglykämie und Hyperlactacidämie hervor. Ihr Lebervenenblut hat ebenfalls eine wesentlich ganz ähnliche, wenn auch etwas schwächere Wirkung. Das Blut erleidet also, wenn es durch die geschädigte Leber fliesst, keine wesentlichen Veränderungen wie bei der Passage durch die normale Leber.
    3. Bei den Versuchen mit Carotis- und Lebervenenblut von Kaninchen mit blockiertem R. E. S. wurde ebenfalls das gleiche Verhalten wie bei Leberschädigungen festgestellt.
    Aus den obenerwähnten Versuchsergebnissen lassen rich schliessen, dass die Leber in bezug auf den intermediären Kohlehydratstoffwechsel eine interessante and wichtige Funktion hat, ferner, dass besonders das R. E. S. in der Leber dabei eine bedeutende Rolle spielt. Es ist bestätigt worden, dass die Leber die unnötige Blutzucker steigernde Wirkung des durch sie passierenden Blutes hemmt, nebenbei bestrebt, die Milchsaure, ein unnötiges Abbauprodukt des Stoffwechsels für den Organismus, dadurch zu beseitigen, these Weise den allgemeinen intermediären Kohlehydratstoffwechsel sehr fein and auf reguliert.
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  • Akira Iizuka
    1947 Volume 49 Issue 1-2 Pages 145-155
    Published: October 17, 1947
    Released: November 28, 2008
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    Normalen Kaninchen und solchen, bei denen das Parenchym der Leber geschädigt oder das E. R. S. blockiert war, wurden nach Darreichung grosser Dosen Insulin der Leber zu- and aus ihr abfliessendes Blut entnomxnen and 2 anderen Empfänger-Kaninchen getrennt intravenös injiziert, um den Ein-fluss beider Blutarten auf den Blutzucker- und Blutmilchsäurespiegel zu untersuchen. Aus den Versuchsergebnissen gehen fogende Schlüisse hervor:
    1. Bei Passage durch die normale Leber wird die Hypoglykämie- und Hypolactacidämie-erzeugende Wirkung des Insulins sehr stark abgeschwächt.
    2. Bei Schädigung der Leberparenchymzellen oder bei Blockierung des R. E. S. in der Leber wird die Insulinwirkung durch Leberpassage nicht abgeschwächt.
    Was nun die Bedeutung oben erhobener Tatsachen anbelangt, so ist es selbstverständlich dem Organismus schädlich, wenn durch Insulinverabreichung unnötige Veränderungen des Blutkohlehydrates, hervorgerufen wird; darum bestrebt sich die normale Leber, diese unnötige Insulinwirkung abzuschwächen und damit den Kohlehydratumsatz in Ordnung zu halten. Bei Schädigung der Leberparenchymzellen oder Blockierung des R. E. S..verliert die Leber diese Fähigkeit. Diese Tatsache muss auch bei klinischer Anwendung des Insulins berücksichtigt werden.
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  • Akira Iizuka
    1947 Volume 49 Issue 1-2 Pages 157-166
    Published: October 17, 1947
    Released: November 28, 2008
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    Um zu untersuchen, welche Veränderung die Wirkung des Adrenalins _??_f den intermediären Kohlehydratstoffwechsel durch die Leber erleidet, urde drei verschiedenen Gruppen von Versuchstieren, d. h. normalen _??_aninchen and solchen mit geschädigtem Leberparenchym sowie mit lockiertem R. E. S., Adrenalin in grossen Dosen zugeführt and das der Leber _??_- and aus ihr ausfliessende Blut entnommen. Die beiden Blutarten urden dann je einem anderen gesunden Empfänger-Kaninchen infundiert, nd an dem letzteren entnommenen arteriellen Blutproben wurden der ucker- und Milchsäuregehalt bestimmt and dessen Unterschiede zwischen en beiden Blutarten ermittelt.
    1. Carotisblut von mit Adrenalin behandelten, normalen Kaninchen at eine leichtgradig Blutzucker vermehrende and Blutmilchsäure verminernde Wirkung; Lebervenenblut hingegen vermindert den Blutzucker_??_iegel deutlich und den Blutmilchsäurespiegel stark. Die eigentliche _??_yperglykämie und Hyperlactacidämie hervorrufende Wirkung des _??_drenalins wird nämlich durch die Leberpassage aufgehoben.
    2. Bei Kaninchen, bei denen das Leberparenchym durch Choleochusunterbindung oder Phosphorvergiftung geschädigt ist, ist im Carotis_??_wie Lebervenenblut nach Adrenalinverabreichung die eigentliche Wirung des Adrenalins, den Blutzucker und die Milchsäure deutlich zu ver_??_ehren, noch erhalten.
    3. Bei Kaninchen mit blockiertem Retikuloendothelialsystem (R. E. S.) eigen Carotis- and Lebervenenblut nach der Adrenalindarreichung im _??_egensatz. zu den oben angegebenen Leberschädigungen die eigentliche Virkung des Adrenalins, Hyperglykämie and Hyperlactacidämie zu erzeuen, nicht mehr.
    4. Die Blutzucker and Blutmilchsäure vermehrende Wirkung des _??_drenalins wird also in der Leber aufgehoben, was wohl nicht auf die _??_unktion des R. E. S., sondern vielmehr auf die der Parenchymzellen der eber selbst zurückzufiihren ist.
    Aus dem Gesagten ist erwiesen worden, dass die Leber die Fähigkeit at, durch die Funktion ihrer Parenchymzellen die übermässige Hyperlykämie and Hyperlactacidämie infolge der Mehrgabe des Adrenalins ufzuheben, um damit den intermediären Kohlehydratstoffwechsel in _??_rdnung zu erhalten.
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  • Isamu Awano
    1947 Volume 49 Issue 1-2 Pages 167-176
    Published: October 17, 1947
    Released: November 28, 2008
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  • Hajime Masamune, Tadasi Yasuoka, Minoru Takahashi, Yukio Asagi
    1947 Volume 49 Issue 1-2 Pages 177-180
    Published: October 17, 1947
    Released: November 28, 2008
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  • Hajime Masamune, Tadasi Yasuoka
    1947 Volume 49 Issue 1-2 Pages 181-188
    Published: October 17, 1947
    Released: November 28, 2008
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  • Taroh Oh-Uti, Motoyuki Utusi
    1947 Volume 49 Issue 1-2 Pages 189-191
    Published: October 17, 1947
    Released: November 28, 2008
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